Ian Walsh bei den Dreharbeiten zu "Distance Between Dreams".
© Zak Noyle
Surfen

Ian Walsh: Der Surf-Superstar im Porträt

Ian Walsh stammt zwar aus Hawaii, aber seine Bekanntheit als Big-Wave-Surfer geht weit über die Landesgrenzen hinaus. Hier einige wichtige Fakten über den Star der neuen Red Bull-Serie "Why We Go".
Autor: Chris Binns
4 min readveröffentlicht am
Aufgewachsen in Hawaii träumte Ian Walsh sein ganzes Leben lang davon, Profi-Surfer zu werden. Mit 16 Jahren surfte er zum ersten Mal die berühmt-berüchtigte Welle in Jaws und sofort war klar, dass er sein Ziel in der Big-Wave-Szene erreichen wollte.
23 Jahre und zahllose Trophäen später kann man mit Sicherheit sagen, dass seine Karriere seine kühnsten Hoffnungen sogar noch übertroffen hat. Und er ist noch lange nicht fertig! Hier deshalb ein paar Dinge, die du über den Überflieger aus Maui vielleicht noch nicht kennst.

Inseljunge durch und durch

Ian Walsh surft an einem Secret-Spot vor der Ostküste der USA. Vielleicht New England? Wer weiß...
Ian Walsh in seinem natürlichen Habitat
Obwohl Walsh stolzer Hawaiianer ist, stammt sein Vater ursprünglich aus Rhode Island -- dem kleinsten US-Bundesstaat. Auch wenn Rhode Island auf den ersten Blick eine eher ungewöhnliche Surf-Destination sein mag, behauptet Walsh, dass er an einem geheimen Riff viele Meilen vor der Küste New Englands eine der besten Wellen seines Lebens gesurft ist.

Walsh und Maui gehören zusammen

Im Mai 2022 hostete Walsh die 18. Ausgabe des jährlichen Ian Walsh Menehune Mayhem im Ho'okipa Beach Park auf Maui. Dieses Jahr waren es über 400 Kinder unter 15 Jahren, die an dem zweitägigen Event teilnahmen. Der Wettbewerb ist jedes Jahr das absolute Highlight für die Ian Walsh Menehune Mayhem Foundation, deren Ziel es ist, Aktivitäten und Veranstaltungen zu unterstützen, die die Jugend von Maui fördern.

"Following – Ian Walsh" beweist, dass kein Surfer akribischer an die Sache herangeht

11 Min

Following – Ian Walsh

Erhalte einen Einblick in das Leben eines Surfers, der nichts dem Zufall überlässt.

Wir haben alle die beeindruckenden und dramatischen Bilder der Gladiatoren des Surfsports gesehen, die sich mitten im Ozean den größten Wellen der Welt stellen. Aber was passiert eigentlich davor? Aufwachen um 4 Uhr morgens, endloses Ringen mit riesigen Boardtaschen an Flughäfen und frostige Warm-up-Sessions in der Morgendämmerung am Parkplatz gehören zum Standardprozedere. Im Video darüber erlebst du Walsh und seinen Kumpel Kai Lenny, wie sie die Wellen von Mavericks mit militärischer Präzision über den Ozean jagen.

"Distance Between Dreams" ist Walshs Hommage an seine Leidenschaft

3 Min

Maui's Finest | Distance Between Dreams

In seinem neuen Film "Distance Between Dreams" stellt uns Ian Walsh seine Surf-Kollegen auf Maui vor.

"Die Dreharbeiten zu 'Distance Between Dreams' fielen praktischerweise in den wahrscheinlich historischsten Winter meines Lebens -- wenn nicht sogar das historischste Jahr des Big-Wave-Surfens überhaupt", so Walsh über sein Biopic aus dem Jahr 2017. "Es kam einfach alles zusammen."
Solche Punktlandungen passieren aber nicht einfach so. Sie sind das Ergebnis lebenslanger Hingabe und, wie im Falle von Kai Lenny, der Tatsache geschuldet, dass Typen wie sie an den besten Big-Wave-Spots der Welt ihre Zelte aufgeschlagen haben und einen Großteil ihrer Zeit dort verbringen.
Von Maui bis Mavericks, Nazaré und darüber hinaus hat Walsh sein Leben der Verwirklichung seiner Träume gewidmet -- und sein Biopic spiegelt das perfekt wider. Kein Wunder also, dass der Film bei den Surfer Poll Awards 2017 als bester Dokumentarfilm ausgezeichnet wurde.

Teamwork makes "Distance Between Dreams" work

2 Min

A Day to Remember | Distance Between Dreams

Der Tag der Tage in der historischen Big-Wave-Saison 2015/16.

"Man ist dem Ozean immer ausgeliefert, aber man kann dieses Risiko durch Training und Sicherheitsvorkehrungen im Wasser minimieren", sagt Walsh. "Das wollte ich in 'Distance Between Dreams' unbedingt zeigen. Ohne die enorme Entwicklung im Bereich Water Safety hätte der Sport nicht den gleichen Aufschwung erlebt wie in den letzten Jahren. Ich denke, wir zeigen, dass es zwar ein großes Risiko gibt, wir aber gleichzeitig nicht blind und unüberlegt handeln. Wir versuchen, so viel Kontrolle über uns selbst in diesen Situationen zu haben, wie wir können."
Walsh und seine Crew haben erkannt, dass sie die Grenzen des Möglichen umso weiter verschieben können, je sicherer sie beim Surfen sind.

Gute Freunde, gut verteilt

4 Min

Ian Walsh und John John Florence surfen Barrels

Ian Walsh und John John Florence surfen Barrels.

Walsh verfügt über ein erstaunliches Netzwerk an Surfer-Kumpels auf der ganzen Welt. Ob in Hawaii, in Australien oder Mexiko -- wenn ein Swell prognostiziert wird, kann man sich sicher sein, dass er vor Ort jemanden hat, den er anrufen kann, um das zu überprüfen. Und wenn es dann mal auf Tahiti gut aussieht, dann ruft er einfach den zweifachen Weltmeister John John Florence an und teilt sich mit ihm türkisfarbene Barrels im Südpazifik. Warum nicht?

Taifune in Japan? Genau sein Ding!

15 Min

Peaking: Ian Walsh

Ian Walsh und mehrere hawaiianische Surfer fliegen auf Taifun-Swell-Jagd nach Japan.

"Man lernt viel mehr über ein Gebiet, wenn man vor Ort ist und jeden noch so kleinen Spot an der Küste selbst erkundet, als wenn man zu Hause vor Google Earth sitzt", meint Walsh in "Peaking", einer Videoreihe, die Surfer bei ihren Vorbereitungen auf die Big-Wave-Saison begleitet.
Du willst noch mehr Einblicke in die wilde und wunderbare Welt von Ian Walsh? Dann bleib dran, denn schon bald erscheint das nächste Surf-Abenteuer "Why We Go"!
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