Oh mein Gott, was ein Leben! Jamule im Porträt
© Woody Woodsn
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„Oh mein Gott, was ein Leben!“ – Die wichtigsten Songs von Jamule

Life is Pain? Eher: Life is Success! Wir sehen uns den steilen Aufstieg und die wichtigsten Songs von Jamule genauer an.
Autor: Red Bull
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Red Bull Soundclash Studio Edition

1 Staffel · 1 Folge
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Keinen Song releast und schon einen Vertrag in der Tasche: So begann die Karriere von Jamule. Er kannte mit Miksu & Macloud schon die richtigen Producer und fand dann in PA Sports einen erfahrenen Labelboss. Es folgten unter anderem Features mit Cro, Kool Savas, Luciano, Capital Bra, PA Sports und MoTrip – nicht schlecht für den Start, oder?
Music · 14 Min
Nimo vs Jamule
Der Musiker wurde 1996 in Duisburg geboren und wuchs Essen auf. Sein Vater kommt aus dem Libanon und seine Mutter war Spanierin. All diese Welten vereint er in sich und packt sie – immer gepaart mit seiner eigenen Lebensrealität – in seine Songs. Wir haben uns die spannendsten und eindrücklichsten Tracks seiner Karriere vom Anfang bis heute einmal genauer angeschaut.

NBA (2018)

Schon bevor er auch nur einen Song releaste wurde er von PA Sports beim Label „Life is Pain“ gesigned. „NBA“ ist Jamules Debütsingle, die ihn auch direkt in die Singlecharts brachte. Er rappt „Vielleicht ist das alles hier nur für diesen Moment. Vielleicht geht es bald vorbei wie irgend so ein Trend.“ Doch dieser Track war vielmehr der Startschuss: Er ist jung, er ist kreativ und er ist hungrig. Den Sound beschreibt er selbst als seinen Treibstoff.

Rooftop (2019)

„Oh mein Gott, was ein Leben!“ – gefühlt jeder Song von Jamule hat Hitcharakter. Höher, schneller, weiter. Ungefähr so kann man die Zeit nach der Debütsingle beschreiben. „Rooftop“ unterstreicht das definitiv. Die Ratschläge seiner Eltern fließen hier spielerisch in den Text ein, ebenso wie die Dankbarkeit für sein Producerteam Miksu & Macloud. Auch der Beatwechsel im dritten Part unterstreicht seine Skills.

Moneyhoneydrip (2019)

Er nimmt das Geld und macht daraus Kunst. Mit dem Video zu „MONEYHONEYDRIP“ beweist Jamule Humor: Während er flext und von bunten Scheinen spricht, posiert er in einem alten Opel Corsa, fährt mit seiner Gang auf E-Scootern durch die Stadt und feiert im Kiosk von nebenan.

Dollarzeichen (2019)

Der Hunger macht verrückt statt bescheiden. Doch das Geld scheint Jamule eine Leichtigkeit zu vermitteln, die fast in Überheblichkeit übergeht, denn der Musiker rappt: „Werd' ein bisschen geil, wenn Hater mich beneiden.“ Doch er steckt Zeit und Arbeit in seine Kunst. Für das Video hat er extra Reitstunden genommen, damit er alle Szenen selbst spielen kann.

1000 Hits – Jamule ft. Cro (2019)

Badchieff hat Jamule mit ins Studio genommen und ihm dort Cro vorgestellt. Der Song „1000 Hits“ stand schon, doch Cro fand ihn so gut, dass er auch mit auf dem Song sein wollte. Heraus kam ein überraschendes Feature, bei dem man gar nicht wusste, wie sehr man es brauchte. Als ob das Musikvideo mit Jamule und Cro nicht schon genug Starappeal liefern würde, ist am Ende noch ein Cameoauftritt von Bausa zu sehen.

Athen ft. Luciano (2019)

Schrieb er vorher noch für die eine Frau 1000 Hits, rappt Jamule jetzt „Frauen kommen, Frauen geh’n. London bis nach Athen.“ Auf tanzbare Songs folgt mit „ATHEN“ ein deutlich härterer Sound, der mit einem LUCIANO-Feature ergänzt wird. Auch die Bars von Jamule sind härter, dunkler und nicht auf Hochglanz poliert.

Unterwegs – KitschKrieg ft. Jamule (2020)

Jamule ist seinem Producerduo Miksu & Macloud normalerweise treu, doch dieser Song zeigt, dass er auch mit anderen Producern krass abliefert: Gemeinsam mit KitschKrieg entstand diese Hommage auf „Aufstehn“ von Seeed.

Ich hol dich ab (2020)

Hier zeigt Jamule seine weicheSeite. „Du hast wieder deine Phasen. Feierst schon seit Tagen, Alkohol und Nasen.“ Er scheint gefangen in einer On-Off-Beziehung, die er nicht loslassen kann, und opfert sich für eine Frau auf, obwohl sie ihn warten lässt. Eine Situation, in der sich vermutlich viele wiederfinden können.

Blutige Tränen x Rockstar (2020)

„Kann nicht drüber reden, aber schreiben. Mama, warum lässt du mich alleine?“ Jamules Mutter kam 2001 bei einem Flugzeugabsturz ums Leben: ein riesiger Einschnitt in sein Leben, über den er selten spricht. Deshalb packt er „den Schmerz in die Songs“. Doch der Song ist ein Widerspruch und Bruch in sich, denn nach den deepen Zeilen folgt ein Beatwechsel und Jamule feiert sich als Popstar.

No Comprendo ft. Capital Bra (2021)

Jamule und Capital Bra leben das gute Leben, es gibt „Afterparty in der Suite und es artet aus“. Beide Rapper haben die Hit-Maschine jeweils solo durchgespielt und machen jetzt noch gemeinsame Sache, denn Para machen ist ihr Hobby – und bei beiden scheint das weiterhin sehr gut zu funktionieren.
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