Schuastagangl auf der Steinplatte
Kaum ein Klettersteig bietet so eine tolle Aussicht auf das Steinerne Meer wie das Schuastagangl auf der Steinplatte. Vom Parkplatz am Ende der Höhenstraße ist der Einstieg bequem, ohne groß Höhenmeter zu machen, in weniger als einer Stunde zu erreichen. Alternativ kann auch von Waidring direkt die Gondel genommen werden. Der Klettersteig selbst ist in einer guten Stunde zu machen und ist auch für weniger erfahrene Klettersteig-Geher durchaus zu bewältigen! Einziges Manko: Das Ende des Klettersteigs ist im Skigebiet Steinplatte – das auch im Sommer gut von Touristen besucht wird.
Facts
Schwierigkeit: B/C
Dauer: ca. 3:30 h
Schmankerl: Einkehr in der Stallenalm auf einen Hollunder-Radler nach dem Klettersteig
Stuibenfall im Ötztal
Das Ötztal ist ein wahres Paradies für Outdoor-Sportler: Mountainbiken, Raften, Klettern, Wandern und natürlich auch einige Klettersteige! Einer davon ist der Klettersteig am Stuibenfall. Vom Parkplatz am Ötzidorf geht man – zusammen mit den Touristenmassen aus aller Welt – ca. 20 Minuten, dann trennen sich die Wege. Während sich rechts des Wasserfalls Treppen nach oben schlängeln, führt der Klettersteig links des Falls entlang. Oben angekommen, endet der Klettersteig mit der Querung des Falls am Drahtseil. Runter geht es gemütlich auf den Treppen.
Facts
Schwierigkeit: A/B mit kurzen C Abschnitten
Dauer: ca. 2 h
Schmankerl: Den höchsten Wasserfall Tirols mit 159 Metern Fallhöhe erklommen zu haben
5-Gipfel-Klettersteig am Achensee
Nicht einer, sondern gleich fünf Klettersteige, warten im Rofan. Und diese sind, wenn man möchte, ziemlich einfach zu erreichen. Ab Maurach mit der Rofanbahn zur Erfurter Hütte und von dort aus in einer knappen Stunde zum Einstieg des ersten Klettersteigs. Wer sich alle fünf Klettersteige als Tagesprogramm vorgenommen hat, sollte allerdings rechtzeitig starten. Alle mit weniger Motivation können den einen oder anderen Klettersteig auslassen.
Facts
Schwierigkeit: von B bis C/D ist alles dabei
Dauer: ca. 7 h für alle fünf Klettersteige
Schmankerl: Blick auf den Achensee
Klettersteige Zimmereben in Mayrhofen
Insgesamt vier Klettersteige führen von Mayrhofen hoch zum Gasthof Zimmereben. Mit sogar einer D/E Stelle ist der Zimmereben-Klettersteig nur was für erfahrenere Klettersteig-Geher, im Gegensatz zu den benachbarten, familienfreundlichen Klettersteigen Hutlaner und dem Hochsteilgarten-Steig. Ähnlich anspruchsvoll wie der Zimmereben, ist auch die Pfeilspitzwand nix für Anfänger.
Facts
Schwierigkeit: von B bis D/E
Dauer: ca. 2 h
Schmankerl: Kaspressknödl mit Blick über Mayrhofen
Klettersteig Fernau im Stubaital
Die Dresdner Hütte an der Mittelstation der Stubaier Gletscherbahn ist nicht nur im Winter ein perfekter Ausgangspunkt für alpine Abenteurer. Im Sommer lockt die Umgebung der Dresdner Hütte, die auch in der warmen Jahreszeit mit der Bahn zu erreichen ist, mit einigen kurzen Übungsklettersteigen in allen Schwierigkeitsgraden und dem Klettersteig Fernau. Der mittelschwere Klettersteig startet umweit der Hütte und punktet mit einer fantastischen Aussicht.
Facts
Schwierigkeit: C/D
Dauer: ca. 2 h
Schmankerl: Gletscherblick
Crazy Eddy am Simmering
Mit einer leichteren und einer schweren Variante wartet der Klettersteig Crazy Eddy auf fortgeschrittene Klettersteig-Geher, die nach einem etwas anderen Klettersteig suchen. Der „Spaß-Klettersteig“ ist in 10 Minuten vom Parkplatz Nahe Silz zu erreichen und gleicht mit einer Spinne, Seilbrücke und Strickleitern keinem gewöhnlichen Klettersteig.
Facts
Schwierigkeit: B/C bzw C/D
Dauer: ca. 2 h
Schmankerl: Seil nicht vergessen - Am Ende des Klettersteigs kann man sich abseilen!
Gerlossteinwand im Zillertal
In guten 45 Minuten Fußweg von der Bergstation der Gerlossteinbahn hat man den Einstieg des noch jungen Klettersteiges an der Gerlossteinwand erreicht. Der Klettersteig, der 2007 von der Bergrettung Zell erbaut wurde, erstreckt sich mit einigen C/D Stellen über eine Kletterlänge von 380 Metern und eine Höhe von 240 Metern.
Facts
Schwierigkeit: C/D
Dauer: ca. 4 h
Schmankerl: Kleine Pause im Klettersteig am Zichnaplatzl
Nasenwand in Ginzling
Ganz hinten im Zillertal wird es nochmal ganz schön wild. Das kleine Dörfchen Ginzling hat nämlich einen echt knackigen Klettersteig zu bieten. Der Klettersteig an der Nasenwand ist in nur 5 Minuten erreicht und zeigt schon von Beginn an, was in ihm steckt. Wer hier an seine Grenzen kommt, der kann glücklicherweise die schwere E Stelle umgehen.
Facts
Schwierigkeit: E
Dauer: ca. 3:30 h
Schmankerl: Das ruhige Zillertal abseits der Massen genießen
Kletterarena Kaiserwinkl in Walchsee
In knapp 45 Minuten geht es gemütlich vom Parkplatz am Sportplatz in Walchsee an die Ottenalm, von wo aus der Einstieg der Klettersteige der Kletterarena Kaiserwinkl schon zu sehen ist. Der Einsteiger-Klettersteig Walchseerunde (B) ist familienfreundlich und anfängergerecht, der Kameradensteig (D/E) und die Ottenalm Direttissima (D/E) richten sich dagegen an Profis.
Facts
Schwierigkeit: B und D/E
Dauer: ca. 2:30 h
Schmankerl: Brotzeit auf der Ottenalm
Geierwand in Haiming
Nicht nur Kletterer und Rafter tummeln sich in Haiming, auch Klettersteig-Geher haben hier eine Anlaufstelle: Den neuen Geierwand-Klettersteig. In wenigen Minuten ist man am Einstieg und während man auf den ersten Metern noch das Summen der Autobahn im Ohr hat, findet man sich kurz darauf in traumhafter Kulisse entlang der Steilwand mit Sicht über den Inn.
Facts
Schwierigkeit: C
Dauer: ca. 3 h
Schmankerl: Ein kurzes Erinnerungsfoto auf der Löwenbank




