Red Bull Setlist: Luciano
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Luciano: 10 Jahre an der Spitze

Von „Jagen die Mio“ bis „Bamba“: Wie Luciano vom Berliner Underground in die Charts schießt, Millionen-Streams sammelt und mit Drill, Ad-libs und globalem Sound eine Ära prägt.
Von: Jasmin Kränzel
4 min readPublished on
Was mit Musikvideodrehs vor Tankstellen und Spätläden auf den Straßen Berlins anfing, verwandelte sich schnell in ausverkaufte Arenen und 263 Millionen Streams für einen einzigen Song – Luciano ist seit 10 Jahren an der Spitze der Rap-Szene.
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Mit Vollgas in 2016

Portrait von Luciano

Luciano blickt auf unglaubliche 10 Jahre zurück

© Niklas Kamp

Es begann mit seinem ersten großen Online-Erfolg „Jagen die Mio“ nach der Veröffentlichung von „Mein Film“ bis hin zu seinem ersten gemeinsamen Mixtape „Locosquad präsentiert 12812“ im Jahr 2016. 2017 folgte sein erstes Solo-Mixtape „Banditorinho“. Kurz darauf unterschrieb Luciano bei Universal Urban und veröffentlichte mit „Eiskalt“ sein erstes Studioalbum. Mit diesem Release nimmt Lucianos Karriere endgültig Fahrt auf — und aus dem Berliner Underground-Versprechen wird einer der wichtigsten neuen Namen im Deutschrap.

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Ähnlich wie bei seinem Vorbild 50 Cent begann seine Rap-Karriere schon in seiner Jugend. Obwohl es nicht immer einfach war, arbeitete Luciano unermüdlich daran, fast jedes Jahr ein Album zu veröffentlichen. Diese Beständigkeit hat ihm bis heute Erfolge in den Charts und stetig steigende Streamingzahlen beschert.
Luciano vor einem SUV im VCARB-Kit.

Von L.O.C.O. bis zu den Millies: Luciano hat es geeschafft.

© Niklas Kamp

Nach seinem ersten Studioalbum „Eiskalt“ veröffentlichte Luciano ein Jahr später „L.O.C.O.“. Dieses Album festigte seinen Sound und Stil endgültig, hielt sich 25 Wochen in den Charts und wurde in Deutschland mit Gold sowie in der Schweiz mit Platin ausgezeichnet. Seine berühmten Ad-libs, die häufig im Drill und anderen verschiedenen Rap-Stilen verwendet werden, kamen in „L.O.C.O.“ zum Leben. Luciano machte diese kleinen Sound-Signaturen zu seinem ganz eigenen Markenzeichen, durch die seine Tracks sofort wiedererkennbar werden.
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Die Streamingzahlen explodieren

Luciano vor dem Schild zur Red Bull Setlist.

Von 2016 an ging es für Luciano steil bergauf.

© Niklas Kamp

Sein Song „Meer“ steht bis heute bei über 140 Millionen Streams. Dazu kommen Tracks wie „Ballin“ mit 91 Millionen und „MoneyGram“ mit über 50 Millionen Streams. Im Vergleich zu seinem ersten Mixtape „L.O.C.O.“ wurde sein Sound raffinierter. Sein Albumcover entwickelte sich von einem Bild in einem Späti zu einem gut beleuchteten Studio-Cover, auf dem er eine kugelsichere Weste trägt. Immer noch street, aber sowohl klanglich als auch ästhetisch auf einem höheren Niveau.
„Millies“ erschien 2019 und zeigte Lucianos Bandbreite von nationalen Hits bis hin zu großen internationalen Features. Auf dem Album ist „Fendi Drip“ mit den Rap-Legenden Ufo361 und Lil Baby zu finden. Rappen auf Englisch und Deutsch ist ein typisches Merkmal von Luciano. Dennoch hob „Fendi Drip“ dies auf ein ganz neues Niveau und erzielte rund 70 Millionen Streams auf Spotify. Im Jahr 2020 veröffentlichte er sein nächstes Album „Exot“, gefolgt von „Aqua“ im Jahr 2021, und 2022 erschien sein Album mit den meisten Streams, „Majestic“.
Luciano trinkt bei einem Fotoshooting einen Schluck Red Bull.

Luciano ist einer der meistgestreamten Künstler Deutschlands

© Niklas Kamp

Auf „Majestic“ sind unter anderem Central Cee, BIA, AITCH, Paula Hartmann, Yung Hurn und viele weitere große Namen der Branche zu hören. „Majestic“ zeigt Luciano nicht mehr nur als Drill-Rapper, sondern als Artist mit größerer Palette: mal hart, mal melodisch, mal luxuriös. Dabei aber immer mit Blick auf das Leben, das er sich hart erarbeitet hat. Songs wie „Beautiful Girl“, der fast 230 Millionen Streams verzeichnet, zeigen uns, dass Luciano vielschichtig ist. Im Laufe der Jahre fügte er ein Ad-lib hinzu, das das Werfen eines Kusses imitiert: „Mwuah“.
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Lucianos Sound entwickelt sich weiter

Seine Musik entwickelte sich von chaotischem Street-Drill, der sein damaliges Leben widerspiegelte, zu raffiniertem, gehobenem Drill, der sein neues Leben in Luxus und den Erfolg widerspiegelt, für den er über die Jahre hart gearbeitet hat. „Bamba“ ist nicht nur der größte Hit auf „Majestic“, sondern wird zu einem der zentralen Hits in seiner gesamten Diskografie. Mit den weltweiten Sensationen BIA und AITCH erreichte allein das Musikvideo 116 Millionen Aufrufe auf YouTube und 263 Millionen Streams auf Spotify. Der Song wurde zudem bei den HipHop.de Awards als bester nationaler Song ausgezeichnet. 2022 war zudem das zweite Jahr in Folge, in dem Luciano auf Spotify zum meistgestreamten Künstler Deutschlands gekürt wurde, was dieses Jahr zu einem seiner bislang erfolgreichsten machte.
Luciano vor dem Schild zur Red Bull Setlist

Schnell entwickelt Luciano seinen eigenen, unverwechselbaren Sound

© Niklas Kamp

Im Jahr 2024 veröffentlichte Luciano „Seductive“, gefolgt von „Unlock“ und „Banderinho 2“ im darauffolgenden Jahr. Heute ist Luciano in den größten Arenen Deutschlands aufgetreten, darunter die Uber Arena Berlin, die Olympiahalle in München, die Lanxess Arena in Köln und viele mehr. Er hat zahlreiche Festival-Tourneen und ausverkaufte Shows im ganzen Land absolviert und bewiesen, dass er auch nach einer erfolgreichen 10-jährigen Karriere nie aus der Mode kommt.
Denn Luciano denkt und plant seinen Erfolg längst über Musik hinaus: Mit Locosquad als eigenem Label und Loco Chicken als Food-Konzept erweitert er sein Universum konsequent weiter und etabliert sich immer mehr als Marke. Hoffentlich ist dies nicht das erste Mal, dass ihr von Luciano hört, aber es wird sicherlich nicht das letzte Mal sein.

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10 Jahre Luciano! Eine Dekade voller Hits, Platin und Abriss-Shows – und jetzt kommt die eine Nacht, in der alles zusammenkommt, was zusammengehört.

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