Problem X konzentriert sich, nach einer Niederlage gegen Balrog
© Red Bull
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Street Fighters Pro Tipps: So spielt ihr M. Bison

Mit Psycho Power und Scissor Kicks zeigt der Diktator M. Bison seine starke Offensive. Erfahrt alles über den Fighter und warum er in Japan einen anderen Namen hat.
Von: Matthias Regge (@PrinnyTonic)
4 min readPublished on
Street Fighter bietet eine stetig wachsende Palette an interessanten Charakteren. Bei all den Fightern ist es nicht immer leicht den Überblick zu behalten oder seinen Favoriten zu finden. Aus diesem Grund stellen wir euch die Street Fighter in unserem Guide einmal im Detail vor.
Heute schauen wir uns den Anführer der Shadaloo-Organisation an: M. Bison.
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Wer ist M. Bison?

Mit seinem, fast schon stereotypischen, Hunger nach Macht, versucht M. Bison die Welt unter seine Kontrolle zu bekommen. Auch sein Gameplay baut darauf auf, seine Gegner zu unterdrücken, und ihnen wenig Raum für einen Gegenschlag zu lassen.
M. Bison mit Cape und rotem Hut

M. Bisons klassisches Design aus Street Fighter II

© Capcom

Dabei ist sein Kampfstil rein fiktional. Er nutzt etwas, das er selbst als “Psycho Power” bezeichnet, um seine Angriffe zu verstärken. Mit der Fähigkeit via seinem Psycho Crusher über den Bildschirm zu fliegen, oder mit seinem Devil’s Reverse sehr hoch zu springen, wirken seine Fähigkeiten im Vergleich zum Rest des Street Fighter II-Casts noch am übernatürlichsten. Und das obwohl es andere Kämpfer gibt, die Feuerbälle werfen oder sich selbst unter Strom setzen.
M. Bison ist der Kopf der “4 Kings”. Die bestanden ursprünglich zusätzlich aus den Charakteren Vega, Balrog und Sagat. Diese bildeten die Bossgegner von Street Fighter II: The World Warriors. Ab Street Fighter V wurde der Platz von Sagat an F.E.N.G vergeben.
Das Design von M. Bison basiert übrigens auf dem Gefängniswärter Washizaki, aus dem Manga Riki-Oh.
Ein Panel aus dem Manga Riki-Oh

Washizakia war die optische Vorlage für M. Bison

© Masahiko Takajo

Quotation
Kneel before my psycho power!
M. Bison (Street Fighter IV)
02

M. Bisons erster Auftritt

Der Shadaloo-Anführer war der Endboss in Street Fighter II: The World Warriors. Hier wartete er zum ersten Mal am Ende des Arcade-Modes auf den Spieler. Genau wie die anderen Mitglieder von Shadaloo war auch M. Bison hier noch nicht spielbar. Dies sollte erst in der nächsten Version des Spiels, Street Fighter II: Champion Edition, der Fall sein. Konsolenspieler mussten auf Street Fighter II’: Hyper Fighting, welches unter dem Namen Street Fighter II Turbo erschienen ist, warten, bevor sie den Diktator selbst spielen konnten.
03

Warum M. Bison eigentlich Vega heißt

Solltet ihr japanisches Gameplay anschauen, fällt euch vermutlich auf, dass M. Bison in Japan den Namen Vega trägt. Dies ist im Westen der Name des spanischen Klauenkämpfers. Dieser heißt in Japan wiederum Balrog, ein Name der bei uns dem Boxer im Roster gehört.
Der Grund dafür ist, dass dieser Boxer in Japan M. Bison genannt wurde. Eine Anspielung auf die Boxsport-Legende Mike Tyson. Im Westen hat man sich allerdings Sorgen gemacht, dass dieser rechtliche Schritte gegen Capcom unternehmen würde. So wurden die Namen der drei Charaktere getauscht. Unter Turnierspielern nennt man diese darum auch auf Dictator, Claw und Boxer, um internationale Missverständnisse zu beseitigen.

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M. Bisons Spielstil

M.Bison ist ein Charakter der nah an seinem Gegner sein möchte. Ein wichtiges Werkzeug in vielen Teilen der Reihe, um diesen Druck aufrecht zu halten, ist die Double Knee Press (auch Scissor Kick genannt). Diese erlaubt in manchen Spielen sogar weiterführende Pressure, sollte der Gegner den Angriff blocken.
Im direkten Kontakt greift M. Bison meist auf Frame Traps zurück, die Gegner dafür bestrafen, dass sie der Offensive des Diktators per Konter-Angriffen oder Sprüngen entgehen wollen. Sollte sich ein Gegner dazu entschließen seine Attacken primär zu blocken, kann Bison auf Würfe zurückgreifen, um die Defensive zu brechen.
Nach einem erfolgreichen Knock-Down hat M. Bison je nach Street Fighter-Version unterschiedliche Möglichkeiten für Mix-Ups. Sein Psycho Crusher und gesprungener Medium-Kick sind gefährliche Cross-Ups..

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Ikonische Special-Moves

Psycho Crusher
M. Bison fliegt nach vorne, während er seinen gesamten Körper mit Psycho-Energie umhüllt. Es gibt nur wenige Spiele, in denen ihm dieser Move nicht zur Verfügung steht. Street Fighter V-Spieler mussten zum Beispiel warten, bis der Psycho Crusher in Form eines V-Triggers hinzugefügt wurde. Er ist hier eine zusätzliche Aktion, die während Psycho Nightmare möglich ist.
Double Knee Press
Auch Scissor Kicks genannt. Vermutlich der wichtigste Move von M. Bison in vielen Spielen. In Street Fighter IV war der Angriff besonders potent. Er war ein exzellenter Combo-Ender und mächtiges Werkzeug in der Offensive. Viele Block-Strings von Bison nutzen den Angriff, um ihn wieder in eine vorteilhafte Position zu bringen und die Situation zu resetten.
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Bekannte M. Bison-Spieler

Problem X
Einer der besten M. Bison-Spieler in Street Fighter V ist Europäer. 2018 gewann der Brite Benjamin "Problem X" Simon mit dem Charakter EVO. Und auch in den folgenden Jahren dominierte er die europäische Online-Liga Saltmine League.
Tampa Bison
Auch wenn es mittlerweile etwas ruhiger um Dexter "Tampa Bison" James geworden ist, zu Zeiten von Street Fighter IV war sein M. Bison für dessen unglaubliche Offensive bekannt. Es prägte den Begriff “Real Bipson Pressure” (kein Tippfehler). Auch zu Beginn von Street Fighter V war Tampa Bison einer der aktiveren Spieler des Charakters.

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