Max Verstappens letzter Grand Prix der Niederlande fand in Zandvoort mit seinem Crash am Ende der ersten Runde das unerwartete Ende einer für ihn sehr bedeutsamen Woche.
Glücklicherweise kam Verstappen unverletzt davon, und auch wenn sein letzter Grand Prix der Niederlande früher endete als erhofft, gibt es dank seiner kürzlich erfolgten Vertragsverlängerung in den nächsten vier Jahren viel, worauf er sich freuen kann.
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Hoffnung aus der vierten Startreihe
Nachdem er am Samstag im Sprintrennen Sechster geworden war, hatte sich der 28-Jährige im Qualifying für den Grand Prix auf Platz sieben qualifiziert und gab anschließend zu, dass diese Position das Maximum darstellte, was mit dem Auto möglich war.
„Ich hatte nicht wirklich das Gefühl, etwas verabsäumt zu haben“, schätzte er die Lage nach dem Qualifying ein. „Es ist am Ende einfach nicht der Platz, an dem ich sein wollte.“
Regenschauer vor dem Rennen weckten neue Hoffnung, dass Verstappen seinen heimischen Fans noch einen letzten unvergesslichen Moment bescheren könnte, während sich Zandvoort darauf vorbereitete, sich nach sechs Jahren im F1-Kalender zu verabschieden.
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Ein letzter Kraftakt für die heimischen Fans
Letztendlich waren es genau diese Bedingungen, die ihm einen Strich durch die Rechnung machten. Als er sich in der ersten Runde im Mittelfeld einen Kampf lieferte und auf die letzte Steilkurve zufuhr, verlor Verstappen auf einer feuchten Stelle die Kontrolle und prallte gegen die Leitplanken, was zur roten Flagge führte.
„Es sah so aus, als wäre es an dieser Stelle trocken, also habe ich versucht zu beschleunigen, und da hat es mich einfach erwischt“, meinte Verstappen. „Ich habe gemischte Gefühle, denn es war schön, hier ein letztes Mal so viele Fans zu sehen, aber es ist eine riesige Schande, das Rennen nicht zu beenden."
„Zum Glück haben wir hier so viele positive Erinnerungen und konnten auf dieser Strecke Großes erreichen, deshalb möchte ich den Fans für all die Unterstützung danken.“
An anderer Stelle zeigte Liam Lawson seine beste Leistung der Saison 2026 und brachte das zweite Auto von Oracle Red Bull Racing nach einem Start von Platz acht als Siebter ins Ziel. Yuki Tsunoda, der Ersatzfahrer bei Visa Cash App Racing Bulls, verpasste bei seinem ersten Renneinsatz des Jahres auf Platz 11 knapp die Punkte, während sein Rookie-Teamkollege Arvid Lindblad einen Platz dahinter auf Rang 12 landete.
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Hier beginnt ein neues Kapitel
Auch wenn das Rennen nicht nach Plan verlief, brachte diese letzte Grand-Prix-Woche in Zandvoort doch einen großen Lichtblick für Verstappen und sein Team. Nach monatelangen Spekulationen über seine Zukunft unterzeichnete er einen neuen Vertrag bei Oracle Red Bull Racing, der ihn bis Ende 2030 an das Team bindet.
Damit wird eine Partnerschaft verlängert, die begann, als Verstappen 2014 dem Red Bull Junior-Programm beitrat, und die seitdem vier Fahrer-Weltmeistertitel und 71 Grand-Prix-Siege hervorgebracht hat.
„Das Team ist wie eine zweite Familie für mich und ich fühle mich dort sehr zu Hause“, strich Verstappen heraus, als die Vertragsverlängerung bekannt gegeben wurde. „Diese Reise mit denselben Leuten fortzusetzen, mit denen ich meine gesamte Karriere verbracht habe, ist wirklich etwas Besonderes.“
Beflügelt von seinem neuen Vertrag hatte er gehofft, seiner „Orange Army“ an Fans noch etwas zum Feiern zu bieten, bevor sein Heimrennen aus dem Kalender verschwindet. Noch vor dem Rennen gab er sich optimistisch: „Hoffentlich können wir den Fans einen besonderen Abschied für das letzte Rennen bereiten.“
Auch wenn dieser Abschied nicht ganz nach Plan verlief, reicht die größere Geschichte von Verstappens Woche weit über einen Nachmittag in Zandvoort hinaus. Da seine Zukunft nun geklärt ist, geht es in der zweiten Saisonhälfte darum, sich selbst und Oracle Red Bull Racing weiter voranzubringen. Das neue Kapitel beginnt in Monza...