Max Verstappen kehrt am 16. September in Silverstone zu seinen Kart-Wurzeln zurück und startet vom Ende eines Feldes mit 100 Fahrer:innen mit dem Ziel, beim Red Bull-Event "Max Verstappen vs. 100“ jeden Konkurrenten und jede Konkurrentin zu überholen und am Ende an der Spitze zu stehen. Hier erfährst du alles, was du über das Rennen wissen musst und wie du es live verfolgen kannst.
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Was ist „Max Verstappen vs. 100“?
Viele Motorsportfans haben sich wahrscheinlich schon einmal diese Frage gestellt: Könntest du eine Rennlegende schlagen, wenn du die Chance dazu hättest? Genau darum geht es bei „Max Verstappen vs. 100“.
Das Konzept versetzt einen der weltbesten Rennfahrer in eine ungewohnte Situation. Anstatt sich mit einer Handvoll Konkurrenten an der Spitze zu messen, werden zwischen Verstappen und der Ziellinie 100 Fahrer:innen stehen.
Zu den namhaften Teilnehmer:innen zählen der Ultra-Runner Arda Saatçi, der Basketball-Spezialist Chris „Lethal Shooter“ Matthews und der Freestyle-Mountainbiker Matt Jones. Auch die Streamer TheGrefg, Caedrel und TheDonato werden sich hinter das Steuer setzen, zusammen mit Content-Creators, Persönlichkeiten und Fans aus aller Welt.
Verstappen hat das vergangene Jahrzehnt damit verbracht, gegen einige der schnellsten Fahrer der Welt anzutreten – und dabei meistens die Oberhand behalten –, doch sich durch ein so großes Feld zu kämpfen, stellt eine ganz andere Herausforderung dar.
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Die Rennstrecke von Silverstone und das Rennformat
Silverstone mag zwar eine Rennstrecke sein, die gleichbedeutend mit der Formel 1 ist, doch dieses Mal wird sie für eine ganz andere Art von Rennen umgestaltet. Der Kurs wurde eigens für diesen Anlass vom Rennleiter und französischen Rennfahrer David Terrien entworfen – einem renommierten Kart-Konstrukteur und Jugend-Kart-Weltmeister. „Eine Strecke für 101 Fahrer gleichzeitig zu bauen, das gab es noch nie, das hat man noch nie gesehen“, sagt Terrien. „Das ist also sehr aufregend.“
Bei so vielen Karts auf der Strecke wird die reine Geschwindigkeit nicht der einzige Faktor sein. Platz zu finden, den richtigen Moment für ein Überholmanöver einzuschätzen und sich im Feld zurechtzufinden – all das wird eine Rolle spielen, wenn Verstappen versucht, sich vom 101. Platz nach vorne zu kämpfen.
Im Vorfeld des Renntags haben Terrien und Testfahrer Sebastian Job die Strecke auf Herz und Nieren geprüft. „Ich glaube, 100 Autos zu überholen, wird extrem schwierig“, sagt Job, zweifacher iRacing-Weltmeister und professioneller Sim-Racer bei Oracle Red Bull Racing. „Heute haben wir es mit 50 geschafft, und selbst das war eine Herausforderung, es in der vorgegebenen Zeit zu schaffen. Er hat eine riesige Aufgabe vor sich.“
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Verstappen über seine Rückkehr zum Kartsport
Für Verstappen bedeutet die Veranstaltung eine Rückkehr zu seinen Wurzeln in der Disziplin, in der seine Rennkarriere begann – im Alter von vier Jahren fuhr er zum ersten Mal ein Go-Kart, und mit sieben nahm er bereits an Meisterschaften teil. Ganz einfach: Das Kartfahren war die Trainingsstätte, in der er die Instinkte und das Können entwickelte, die seine Karriere geprägt haben und noch heute prägen.
„Im Kart lernst du alle Grundlagen: Starts, Verteidigen, Überholen“, weiß Verstappen. „Natürlich habe ich einen großen Teil meines Lebens mit Kartfahren verbracht, daher ist es immer schön, dorthin zurückzukehren.“
Er geht davon aus, dass die Instinkte schnell zurückkommen werden. „Es geht darum, den Grip des Karts zu verstehen. Ich habe so viele Jahre im Kartsport verbracht, dass man ganz natürlich wieder in den Rhythmus kommt.“
Jetzt, mehr als ein Jahrzehnt nachdem er vom Kart in die Formel 1 gewechselt ist, führt ihn „Max Verstappen vs. 100“ zurück zu diesen Wurzeln – nur geht es diesmal nicht darum, einen einzigen Rivalen zu schlagen. Es geht darum, an 100 von ihnen vorbeizukommen.
Auf die Frage, worauf er sich am meisten freue, war Verstappens Antwort einfach: „Einfach zu sehen, wie sich das Chaos vor mir entfaltet.“
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Wie bereitet sich Max Verstappen auf dieses Rennen vor?
Max Verstappen glaubt nicht, dass er für seine Challenge zusätzliches Training braucht. Der vierfache Formel-1-Weltmeister meint, seine Kindheit, die er mit Kartfahren verbracht hat, habe ihm genug Erfahrung gegeben, um am 16. September direkt ins Rennen zu starten und zu bestehen.
„Ich bin von meinem vierten bis zu meinem 15. Lebensjahr Go-Kart gefahren, also gibt es für mich keine Ausrede zu sagen: ‚Oh, ich brauche mehr Training‘ oder ‚Ich brauche mehr Zeit‘“, erklärt er. „Wenn ich dort ankomme, geht es einfach darum, die Strecke kennenzulernen, mich an den Grip der Karts zu gewöhnen, und das war’s. Viel mehr kann ich nicht tun, aber ich weiß ganz sicher, dass einige von ihnen auch sehr schnell sein werden.“
Bei „Max vs. 100“ fahren alle 101 Fahrer:innen mit identischen Karts, während die Startpositionen der Herausforder:innen durch eine einzige schnelle Runde im Qualifying entschieden werden. Verstappen weiß jedoch bereits, wo er in der Startaufstellung stehen wird – nämlich ganz hinten.
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Wer kann sich bei „Max vs. 100“ vor Verstappen halten?
Jede:r Fahrer:in, den/die er überholt, scheidet aus, sodass das Feld im Laufe des Rennens immer kleiner wird. Für die 100 Teilnehmer:innen ist das Ziel einfach: so lange wie möglich vor einem der besten Rennfahrer der Welt zu bleiben.
„Das wird ziemlich hektisch – gegen 100 Leute anzutreten, wird sehr hart“, hält Verstappen fest. „Ich bin in den letzten Jahren natürlich nicht viel Go-Kart gefahren, wegen der Formel 1 und meiner GT-Rennen. Es macht immer Spaß, wieder mal dabei zu sein und eine gute Zeit zu haben.“
Gegen einen der schnellsten Fahrer der Welt erhalten die 100 Challenger einen Vorteil. Jeder darf in der ersten Rennhälfte eine Abkürzung nutzen, um wieder Boden gutzumachen, wenn Verstappen näherkommt. Verstappen hat zwar seine eigene Abkürzung, die aber erst nach der Hälfte der Distanz freigeschaltet wird – so haben die anderen Teilnehmer:innen in den ersten 15 Runden Zeit, ihren Vorteil voll auszunutzen.
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So kannst du „Max Verstappen vs. 100“ verfolgen
„Max vs. 100“ findet am 16. September in Silverstone statt. Zwar sind keine Zuschauer vor Ort zugelassen, doch Fans können das Geschehen live auf Disney+ verfolgen.
Bereit für die Action – kann irgendjemand Verstappen in Schach halten?
© Getty Images/Red Bull Content Pool
Als zusätzliche Besonderheit kann Verstappen während des Rennens direkt mit seinen Konkurrent:innen kommunizieren und bietet den Fans so einen einzigartigen Einblick in die Gespräche, die das Rennen in Echtzeit mitbestimmen.
Sei dabei, wenn Max Verstappen wieder zu seinen Wurzeln zurückkehrt und sich einer Challenge stellt, die es noch nie gab.