Die ersten Stunden von Metal Gear Survive fordern euch gewaltig!
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Metal Gear Survive – So überlebt ihr die ersten Stunden

Nicht die Zombies sondern die eigenen Bedürfnisse sind die größten Feinde des Spielers!
Von: Björn Rohwer
4 min readPublished on
Freunde gnadenloser Überlebenskämpfe haben eine neue Heimat – Metal Gear Survive. Dabei plagen euch in ersten Linie gar nicht die Gegner, sondern die raue Natur und eure Bedürfnisse. Wir verraten euch, wie ihr trotz eines Bärenhungers, verschmutzter Tümpel und Zombie-Attacken die ersten Spielstunden des Metal-Gear-Spin-Offs überlebt.

Sammelt alles – wirklich alles!

Gerade zu Beginn des Spiels solltet ihr wirklich ausnahmslos jeden in der Spielwelt verstreuten Rohstoff einsammeln. Plündert in Räumen die Regale, zerschlagt Fässer, Tische und Paletten und pflückt jede Blume am Wegesrand. Geht ihr zu fix von Aufgabe zu Aufgabe, müsst ihr euch ansonsten später auf Eisen- oder Holzjagd machen, um im Spiel voran zu kommen. Lasst zudem keine Truhe aus – hier verstecken sich Bauanleitungen und Rezepte, die euch die folgenden Spielstunden um einiges erleichtern.
Die Basis ist der Dreh- und Angelpunkt des Spiels.

Die Basis ist der Dreh- und Angelpunkt des Spiels.

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Plant jeden Ausflug

Planung ist alles in Metal Gear Survive. Über die gesamte Spielzeit werdet ihr von Durst und Hunger geplagt und solltet daher für jeden Trip genug Wasser und Nahrung mitnehmen. Genauso wichtig ist es eure Ausrüstung im Blick zu behalten und immer genügend Zäune in der Tasche zu haben. Vergesst zudem eure Grenzen nicht. Schafft ihr es nicht zu eurem Lager zurück, verliert ihr alle gesammelten Items und müsst sie ähnlich wie bei Dark Souls & Co wieder am Todesort abholen.

Volle Konzentration auf die Story

Eigentlich möchte man meinen, dass man zuerst etwas die Karte nach Wasserstellen und Tierherden erkundet, um die Grundbedürfnisse konstant stillen zu können – vergesst diese Idee! Spielt sehr zielstrebig die ersten sieben Kapitel der Geschichte durch und achtet lediglich darauf, dass Durst und Hunger nicht zu sehr in den kritischen Bereich abrutschen. Jede Erkundungstour kostet mehr Kraft, als sie neue Ressourcen bringt – insbesondere mit Blick auf das Wasser. Erst nach Kapitel Sieben könnt ihr eure Feuerstelle aufrüsten und so verschmutztes Wasser abkochen. Bis dahin seid ihr auf ein fixes Abarbeiten der Story angewiesen.
Durch's Wurmloch geht es ab ins Paralleluniversum.

Durch's Wurmloch geht es ab ins Paralleluniversum.

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Riskiert es, zu Beginn auch verschmutztes Wasser zu trinken

In den ersten Spielstunden seid ihr gezwungen, euren Durst ausnahmsweise auch mal mit verschmutztem Wasser zu stillen. Ihr findet zwar in der Spielwelt auch Flaschen mit sauberem Wasser – für alle Missionen bis Kapitel 7 reichen diese aber nicht aus. Nehmt also die Lebensmittelvergiftung durch das Wasser in Kauf. Habt ihr den Durst komplett gestillt und euch eine Vergiftung zugezogen, solltet ihr sie schnell mit einem Antibiotikum bekämpfen. Glücklicherweise liegen zum Start bereits einige Antibiotika in eurer Vorratskiste.

Erlegt jedes Tier und nutzt die Stempel

Auch wenn Wasser in den ersten Stunden das größere Problem darstellt – auch der Hunger quält euch gewaltig. Nutzt schon bei dem ersten Jagdauftrag die Gelegenheit und erlegt am Teich alle Schafe, auch wenn die eigentliche Mission schon mit nur einem Schaf erledigt ist. Gerade das nahrhafte Fleisch ist ein sehr rares Gut – ihr könnt es euch in den ersten Stunden nicht leisten, auch nur eine Maus entwischen zu lassen. Habt ihr ein Gebiet abgegrast, solltet ihr zudem den passenden Stempel nicht vergessen. Mit ihnen könnt ihr Fleisch- und Wasserquellen markieren – schließlich spawnen die Tiere nach einiger Zeit wieder und die Jagd kann von Neuem beginnen.
Schleichen ist häufig die klügere Option!

Schleichen ist häufig die klügere Option!

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Macht euch früh mit den Menüs vertraut

Auch wenn ihr bei der Ankunft im Lager als erstes mit eurem Vigil AT-9 sprechen sollt – schaut euch in Ruhe zunächst die anderen Menüs und Werkbänke an. Die ersten Minuten in eurem Basislager sind die einzigen, in denen ihr noch keinen Hunger und Durst verspürt und so ohne Zeitdruck die Menüs verstehen könnt. Später müsst ihr euch hier mehr beeilen – solange ihr nicht in das Systemmenü geht, steigen eure Bedürfnisse kontinuierlich selbst beim Navigieren durch die Menüs.

Holt die Kristalle aus den Wandelnden

Einerseits sollt ihr euch zwar mit den Story-Missionen beeilen, gleichzeitig euch aber dennoch die Zeit nehmen, die erlegten Wandelnden fachgerecht zu verwerten. Jede Aktion ob das Craften, Kochen oder Aufleveln kostet in Metal Gear Survive sogenannte Kuban-Energie. Eure Hauptquelle dieser Energie sind die kristallinen Köpfe der Wandelnden, die ihr nach und nach ausweidet. Nehmt jedes bisschen Kuban-Energie mit – ihr werdet sie spätestens beim Aufleveln dringend brauchen.

Achtet auf eure Ausrüstung

Nutzt ihr eine Waffe regelmäßig, erscheint neben ihr eine kleine Prozentzahl, die ihren Zustand anzeigt – je kleiner der Wert, desto weniger Schaden könnt ihr mit der Waffe austeilen. Achtet daher bei euren Vorbereitungen im Basislager auch darauf, Waffen zu reparieren oder euch gegebenenfalls sogar eine besser Version zu bauen. Ansonsten werden die Zombie-Kämpfe immer zäher und kraftraubender.
Vielleicht sollte der Spieler hier über einen Zaun nachdenken.

Vielleicht sollte der Spieler hier über einen Zaun nachdenken.

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Zombies hassen Zäune

Zäune sind eure wichtigsten Waffen! Stellt ihr den Wandelnden aus Metal Gear Survive einen Metallzaun direkt in den Weg, rennen sie blindlings dagegen und versuchen ihre Gliedmaßen durch die Löcher zu stecken – selbst wenn der Zaun nur einen Meter breit ist und sie an beiden Seiten vorbei könnten. So könnt ihr euch gemütlich hinter dem Zaun positionieren und mit eurer Stichwaffe die Kristalle auf ihren Köpfen zerschlagen. Füllt euren Zaunvorrat am besten bei jedem Besuch eurer Basis wieder bis zum Maximum auf.