F1
Seb vs. Lewis: Was sie eigentlich sagen wollten...
Die Formel 1 ist Strategie und Diplomatie. Alle reden, aber keiner will was sagen. Wir machen für dich den Übersetzer... Beispiel: Sebastian Vettel und Lewis Hamilton.
Seb sagt:
Ich habe es anfangs anders gesehen, aber jetzt meine Perspektive geändert.
Seb meint:
Bevor ich eine Rennsperre oder Punkteabzüge riskiere, ändere ich lieber meine Meinung. Was interessiert mich mein Geschwätz von gestern.
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Seb sagt:
Damit ist alles gesagt.
Seb meint:
Bevor ich mich noch einmal in einen Wirbel rede, halte ich besser meine Klappe.
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Seb sagt:
Es war falsch, längsseits zu fahren. Es war aber keine böse Absicht dahinter.
Seb meint:
Ich würde es genauso wieder machen. Wer mich provoziert, wird bestraft.
Seb sagt:
Der einzige, mit dem ich mich aussprechen muss, ist Lewis. Leider habe ich seine Telefonnummer nicht.
Seb meint:
Ich habe natürlich sofort im Telefonbuch von London nachgesehen. Der Vogel steht nicht drin. So ein Pech aber auch...
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Seb sagt:
Ich war nicht glücklich nach dem Rennen, das war gefährlich und unnötig.
Seb meint:
Unnötig war nur die Überreaktion der Rennleitung. Ich hätte den Grand Prix gewinnen können.
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Lewis sagt:
Wir haben noch Respekt voreinander.
Lewis meint:
Wir können uns jetzt genauso leiden wie vorher – nämlich gar nicht.
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Lewis sagt:
Vieles ist in der Hitze des Gefechts geschehen. Ich bedauere, was da alles gelaufen ist.
Lewis meint:
Ich finde es super, dass sich Seb entschuldigen musste und die ganze Welt ihn als Täter sieht.
Lewis sagt:
Ich bin in der Situation ruhig geblieben und war mehr auf das Rennen fokussiert.
Lewis meint:
Mit so einem Kinderkram kann mich Vettel nicht beeindrucken. Laaangweilig.
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Lewis sagt:
Ich stehe deswegen jetzt nicht mehr unter Druck. Wir haben uns am Telefon ausgesprochen.
Lewis meint:
Woher hat der Vogel eigentlich meine Telefonnummer?
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Lewis sagt:
Wir sind Vorbilder und sollten uns auch so verhalten.
Lewis meint:
Sebastian Vettel ist maximal ein Abziehbild.



