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Die Jagd kann wieder beginnen! Auch dieses Jahr zieht ihr als frischgebackener Pokémon-Trainer von Kanto in der Alola-Region und kämpft euch von Inselprüfung zu Inselprüfung. Mit den beiden Alternativversionen Pokémon Ultrasonne und Pokémon Ultramond werden die Ereignisse des letzten Jahres wieder aufgerollt. Im Kern erlebt ihr dieselbe Geschichte der Vorgänger Pokémon Sonne und Pokémon Mond – beim genaueren Hinsehen fallen dann aber doch mehr und mehr Unterschiede ins Auge. Wir präsentieren euch die wichtigsten Neuerungen des alternativen Inselabenteuers.
Neue Story-Elemente
In den ersten Stunden sind es nur Nuancen, in denen sich die Geschichte vom Vorgänger unterscheidet – hier eine veränderte Cut-Scene, dort eine veränderte Reihenfolge der Ereignisse. Erst ab der Hälfte des Abenteuers kommen immer größere, neue Elemente hinzu. Ganz passend zum Titel hört ihr dabei immer wieder das Wort „Ultra“ – regelmäßig begegnet euch das Ultraforschungsteam, dem ihr später auch unter die Arme greift, indem ihr durch Ultrapforten in andere Dimensionen reist. Unter anderem geht es ins neue Ultrametropolis. Ingesamt sind es aber wenige Änderungen, die Nintendo an der Hauptgeschichte vorgenommen hat.
Team Rainbow Rocket
Die größte Änderung erwartet euch erst nach dem Ende der eigentlichen Story. Jetzt tritt plötzlich das Team Rainbow Rocket in Szene. Der Team-Rocket-Boss Giovanni hat eine neue Vereinigung gegründet und dieses Mal die größten Bösewichte aller sieben Generationen um sich versammelt. Unter anderem stehen euch G-Cis aus Team Plasma, Adrian aus Team Aqua und Marc aus Team Magma so abermals gegenüber.
Eine Hand voll neuer Pokémon und viele Legenden
Mit den neuen Titeln tauchen wie jedes Mal auch neue Pokémon auf – allerdings dieses Mal nur sehr wenige. Neu dabei sind in erster Linie die Abendmähne- und Morgenschwingen-Varianten von Necrozma, die nicht nur auf dem Cover zu sehen sind, sondern auch eine zentrale Rolle in der Geschichte einnehmen. Dazu kommen noch drei neue Ultrabestien und eine alternative Zwielichtform von Wolwerock. Wer auf neue Alola-Formen bekannter Pokémon gehofft hat, wird leider enttäuscht.
Dafür könnt ihr, wie damals schon in Pokémon Alpha Saphir und Pokémon Omega Rubin, auf dem neuen Alola-Abenteuer alle bisher bekannten legendären Pokémon fangen – zumindest aufgeteilt auf die beiden Versionen. In allen Varianten sind Arktos, Zapdos, Lavados, Mewtu, Suicune, Regirock, Regice, Registeel, Rayquaza, Selfe, Vesprit, Tobutz, Giratina, Cresselia, Kobalium, Terrakium, Viridium, Demeteros, Kyurem und Zygarde zu finden. Wer nach Raikou, Ho-Oh, Latios, Groudon, Dialga, Heatran, Boreos, Reshiram oder Xerneas sucht, sollte zu Pokémon Ultrasonne greifen. Fans von Entei, Lugia, Latias, Kyogre, Palkia, Regigigas, Voltolos, Zekrom und Yveltal werden dagegen mit Pokémon Ultramond glücklicher.
Fotoclub und Kampfagentur
Zusätzlich zur regulären Story und der Pokémon-Jagd könnt ihr in Pokémon Ultrasonne und Ultramond eure Zeit auch mit dem Fotoclub und der Kampfagentur vertreiben. Im Fotoclub lasst ihr eure Spielfigur gemeinsam mit euren Pokémon posieren und bastelt mit wechselnden Hintergründen und Stickern den perfekten Schnappschuss. Rabiatere Action erlebt ihr dagegen in der Kampfagentur. Diese neue Einrichtung in der Festival-Plaza leiht euch starke Pokémon aus, mit denen ihr dann in 3-gegen-3-Matches gegen den Computer antretet.
Mantax-Surfen für neue Items
Für mehr Abwechslung beim Insel-Hopping sorgen die Reisen mit dem Mantax. Anstatt einfach im Boot voranzukommen, könnt ihr in Pokémon Ultrasonne und Ultramond nun auch Mantax nutzen, um von Insel zu Insel zu surfen. Dabei führt ihr auf dem Weg allerlei Tricks mit dem Rochen-Pokémon aus und sammelt so Punkte, die ihr unter anderem gegen Items und Attacken eintauschen könnten.
Herrscher-Sticker für gigantische Pokémon
Ein weiteres neues Gimmick sind die sogenannten Herrscher-Sticker. Über die gesamten Inseln der Alola-Region sind ingesamt 100 dieser Aufkleber verteilt. Sammelt ihr sie, könnt ihr ausgewählt Pokémon in gigantischen Herrscher-Versionen ergattern. Diese riesigen Taschenmonster kennt ihr sonst nur aus Boss-Kämpfen und lassen sich nun auch für euer eigenes Team einsetzen. In Pokémon Ultrasonne hält Heinrich Eich für euch Manguspektor (20 Sticker), Alola-Knogga (40), Mantidea (50), Donarion (70), Mimigma (80) und Bandelby (100) am Kantai-Strand bereit. In Pokémon Ultramond werden dagegen Alola-Rattikarl (20), Aranestro (40), Amfira (50), Togedemaru (70), Mimigma (80) und Grandiras (100) zu Herrscher-Pokémon.
Viele Detailverbesserungen
Am Ende runden eine Vielzahl kleiner Details das neue Gesamtbild von Pokémon Ultrasonne und Pokémon Ultramond ab. Unter anderem wurde der Schwierigkeitsgrad etwas angehoben, die Menüführung verbessert und eine Schnellspeicher-Funktion eingeführt. Dazu kommen neue Regionen wie das Pikachu-Tal, neue Z-Attacken und neue Funktionen für den Rotom-Dex. Insgesamt machen diese Veränderungen Ultrasonne und Ultramond zu den klar besseren Versionen dieser Generation, auch wenn es im Kern dasselbe Spiel bleibt.