PUBG: Eine moderne Legende
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7 Dinge, die PUBG Profis in jeder Runde machen.

Ob es klassisch auf Erangel oder in der Wüste von Miramar zur Sache geht, bei den Profis steht meistens Chicken-Dinner auf der Speisekarte.
Autor: Alexander Schuster
veröffentlicht am
Seit dem offiziellen Launch 2017 begeistert PLAYERUNKNOWN‘S BATTLEGROUNDS die Shooter-Fans. Durch den Riesen-Erfolg des Games wurde eine wahre Battle-Royale-Lawine losgetreten. Mittlerweile ist die Konkurrenz durch Spiele wie Fortnite, Apex Legends oder Call of Duty: Warzone groß. Doch PUBG begeistert auf Steam immer noch bis zu 450.000 Spieler pro Monat. Wenn auch ihr zu den PUBG-Fanatikern gehört, könnt ihr euch ein paar Tricks bei den Profis abschauen, um noch öfter als Sieger aus dem Match zu gehen.
Auch im Taschenformat hinterlässt PUBG eine großen Eindruck. Beispiel gefällig? Das Weltfinale des PUBG Mobile Turniers von Red Bull MEO Season 3!
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1. Die beste Waffe für den höchsten DPS wählen

Da man nur zwei Haupt-Waffen ausrüsten kann, sollte man natürlich die möglichst perfekte Wahl treffen. Man sollte auf jeden Fall eine Waffe mit hohem Durchschnittsschaden dabeihaben. Die Profis nehmen hier entweder eine SMG wie Uzi oder Vektor. Das Spray der UMP ist zwar leicht zu kontrollieren, allerdings reicht der Schaden einfach nicht, um direkte Duelle zu gewinnen – Finger weg!
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2. Das optimale Sniper Rifle für jede Situation

Unabdingbar für Distanz-Gefechte ist ein Sniper Rifle. Hier gilt eine einfache Faustregel: Bolt-Action für Solos, DMR für Squads. In Squad-Games lohnt sich der Griff zu DMRs wie der Mini 14. Gerade im Einsatz gegen mehrere Spieler erreicht man einen deutlich höheren Damage-Output und das Beschießen von laufenden Spielern fällt dank der höheren Feuerrate viel leichter. Da man in Solo-Spielen nicht wiederbelebt werden kann ist das One-Shot-Kill Potential die wertvollste Stärke von Kar98K, M24, AWP und Co. Sie leisten die beste Arbeit für Einzelgänger.
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3. Die Umgebung zum eigenen Vorteil nutzen

Dass man Bäume, Felsen, Gebäude etc. als Deckung nutzt, ist offensichtlich. Die Pros sichern immer den gesamten Bereich um sich ab und verhindern so, dass sie überrascht werden. Ein Trick der immer wieder funktioniert: Bei einem Duell in einem Haus einfach ein Fenster mit der Faust zerschlagen. Das Geräusch klingt als wäre man gerade aus dem Fenster gesprungen. Dadurch kann man oft Peeks des Gegners provozieren, da diese auf einen einfachen Kill hoffen.
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4. So viele Granaten wie möglich einpacken

Auch wenn der Rucksackplatz in PUBG immer knapp ist, sollte man auf jeden Fall ein paar Granaten einstecken. Egal wo sich die Gegner verschanzt haben, ein paar Granaten können das richtige Mittel sein, um einen ganzen Squad aus der Deckung zu locken. Im besten Fall gibt es sogar direkt den KOBE und man kann sich über einen Kill freuen. Eines der schönsten Granaten-Plays der PUBG Geschichte gelang dem Profi w1ckk. Als einziger Überlebender seines Teams holt er dank perfekt platzierter Granaten noch den Sieg.
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5. Rauchgranaten bieten wichtigen Sichtschutz

Wie im Taktik-Shooter CS:GO ist auch in PUBG die Smoke-Granate eines der wichtigsten taktischen Mittel. Verliert man einen Teamkollegen und muss ihn wiederbeleben ist es immer ratsam, eine Smoke zu werfen, um sich abzusichern. Doch auch beim crossen von Chokepoints oder mitten in Feuergefechten kann eine klug platzierte Smoke den Unterschied machen.
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6. Jede Niederlage analysieren

Selbst die Profis sterben mal. Doch auch daraus kann man noch seinen Nutzen ziehen. Mit der Replay Funktion kann man das eigene Ableben nochmal ganz genau nachvollziehen und dabei mögliche eigene Fehler entdecken und in Zukunft vermeiden. Profis sichten oft stundenlang Demos, um ihr eigenes Spiel zu verbessern!
Nicht nur das eigene Gameplay kann helfen, besser zu werden. Schaut euch auch an, welche Squad-Taktiken die Teilnehmer von Red Bull Fight or Flight eingesetzt haben, um das Chicken Dinner zu gewinnen.
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7. Die Wagenburg-Taktik

Fahrzeuge in PUBG sind nicht nur praktisch um schnell von A nach B zu kommen, sie können auch in Feuergefechten nützlich sein. Daher sind Profis im Squad-Modus meist mit mehreren Fahrzeugen unterwegs und „bauen“ sich ihre eigene kleine Festung aus Autos. Das schützt vor Beschuss und kann den Unterschied in einem Feuergefecht machen. Bikes oder Buggies werden gemieden, sie bieten keinen Schutz und sind außerdem schwerer zu steuern.