Der "Grello" von Manthey für die 24h Nürburgring 2026
© Manthey Racing
Motoring

Manthey präsentiert Lackierung des Grello für die 24h Nürburgring 2026

Das deutsche Traditionsteam Manthey startet im Jahr 2026 erstmals gemeinsam mit Red Bull beim 24-Stunden-Rennen am Nürburgring. Jetzt wurde das Design des neuen Grello vorgestellt.
Von: Phil Briel
5 min readUpdated on
Manthey. Ein Name, der in der Motorsportwelt Gewicht hat. Immerhin gilt das Team mit Sitz im rheinlandpfälzischen Meuspath, unweit des legendären Nürburgrings, als Rekordsieger in der "Grünen Hölle". Zwischen 2006 und 2021 konnte der Rennstall die legendären 24h Nürburgring ganze sieben Mal gewinnen. Für die 54. Auflage des Langstrecken-Klassikers, der vom 14. bis 17. Mai 2026 in der Eifel stattfindet, verleiht Red Bull den Porsche-Rennwagen Flügel! Gemeinsam soll der achte Triumph her.
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24h Nürburgring 2026: Manthey stellt Grello-Lackierung vor

Der kultigste Porsche der Nordschleife bekommt ein neues Kleid und das gleich aus zwei Anlässen. 2026 ist ein Jubiläumsjahr für Manthey Racing: Das Team aus Meuspath feiert sein 30-jähriges Bestehen, und der legendäre „Grello" (der grün-gelbe Porsche 911) feiert seinen 10. Geburtstag. Um beide Meilensteine zu würdigen, geht Manthey beim 24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring mit einer exklusiven Sonderlivery an den Start.
Bild zeigt den #911 "Grello" Porsche von Manthey Racing für die 24h Nürburgring 2026.

Die Sonderlackierung zum 10. Geburtstag des "Grello"

© Manthey Racing

Das Design ist dabei weit mehr als ein Facelift: Die Jubiläumslivery greift bewusst Elemente des „Dicken" auf, dem Vorgänger des „Grello", mit dem Manthey zwischen 2006 und 2009 vier Gesamtsiege in Folge auf der Nordschleife holte. Das grün-gelbe Dach, die orangefarbenen Außenspiegel und ein neu interpretiertes Strömungsliniendesign vereinen die Geschichte des Teams in einem einzigen Fahrzeug. Versteckt im Design: eine „7". Ein Verweis auf Mantheys Rekord von sieben Gesamtsiegen beim 24-Stunden-Rennen.
Quotation
Wir wollen endlich wieder ganz oben stehen. Wir blicken voller Vorfreude auf die Rennwoche mit unseren Fans und Partnern und hoffen auf ein spannendes Rennen!
Patrick Arkenau, Geschäftsbereichsleiter Racing der Manthey Racing GmbH
Der Nummer 911 Manthey Grello für die 24h Nürburgring 2026

Der Grello startet 2026 in einer Sonderlackierung.

© Manthey Racing

Heckansicht des #911 Manthey Racing "Grello"-Porsche für die 24h Nürburgring 2026.

Red Bull verleiht dem Grello erneut Flügel.

© Manthey Racing

Parallel zum Rennen zeigt Manthey im ring°boulevard alle Siegfahrzeuge des Teams. Die Ausstellung ist während der regulären Öffnungszeiten frei zugänglich. Am Donnerstag treffen Fans die Fahrer der Startnummer 911, die bei den 24h Nürburgring 2026 an den Start gehen werden: Kévin Estre, Ayhancan Güven und Thomas Preining sind bei einer Autogrammstunde von 17:15 bis 18:00 Uhr zu Gast.
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Platz 2 für Manthey bei den 24h Nürburgring 2025

Ayhancan Güven am Steuer des #911 Manthey Porsche bei den 24h-Nürburgring 2025.

Der Manthey-EMA-Porsche #911 bei den 24h Nürburgring 2025

© Sebastian Kraft / Red Bull Content Pool

Der "Grello" von Manthey-EMA-Porsche holt Platz 2 bei den 24h Nürburgring 2025 und dennoch hat dieser Erfolg einen äußerst bitteren Beigeschmack. Von der Pole aus ins Rennen gestartet, den Langstreckenklassiker fast über die gesamte Dauer dominiert und als Erster die Ziellinie überquert. Dennoch am Ende nur Platz 2. Was war geschehen?

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Mehr als 18 Stunden lang dominierte der "Grello" mit der Fahrerpaarung Kevin Estre, Ayhancan Güven und Thomas Preining das Geschehen auf dem Nürburgring, dem in diesem Jahr rekordverdächtige 280.000 Zuschauer:innen vor Ort beiwohnten. Runde um Runde wuchs der Vorsprung weiter an.
Und dann passierte es: Beim Überrunden kollidierte Kevin Estre im Manthey-Porsche mit dem Dörr-Aston-Martin #179, der sich überschlug und das Rennen beenden musste. Rund drei Stunden später stand die Entscheidung fest: Der "Grello"-Porsche bekommt eine Zeitstrafe von 1:40 Minuten aufgebrummt, die nach Rennende der Gesamtfahrtzeit hinzuaddiert wurde.
Zusätzlich kam der dahinter liegende ROWE-BMW #98, unter anderem gefahren von Kelvin van der Linde, mit den heißen Temperaturen am Sonntag besser zurecht und knabberte Sekunde um Sekunde vom Vorsprung des Manthey-Porsche ab. Gegen 10:30 Uhr hing der BMW dem "Grello" bereits im Heck.
Der aufregende Start der 53. ADAC RAVENOL 24h auf dem Nürburgring, Deutschland, am 21. Juni 2025.

Der Start der 53. ADAC RAVENOL 24h am Nürburgring 2025

© Sebastian Kraft / Red Bull Content Pool

So ging der Sieg beim Eifelklassiker letztlich an den ROWE-BMW. Der Porsche von Manthey ging zwar als Erster über die Ziellinie, das reichte aber am Ende aufgrund der Strafe mit 1:17.810 Minuten Rückstand nur für Platz Zwei.
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Manthey holt Pole-Position im Top-Qualifying

Kevin Estre sicherte sich im Top-Qualifying die Pole-Position für die 24h Nürburgring. Der Franzose, der bereits beim letzten Manthey-Sieg am Ring 2021 hinter dem Lenkrad saß, brannte eine eindrucksvolle Runde in den Eifel-Asphalt.
Mit einer Zeit von 8:12.741 Minuten sicherte er sich und seinen beiden Teamkollegen, Ayhancan Güven und Thomas Preining, Startplatz Eins für das 24-Stunden-Rennen, das am Samstag, den 21. Juni um 16:00 Uhr startet. Den Start wird allerdings Thomas Preining vollführen. Der Österreicher, der auch in der DTM startet, bewies dort bereits mehrfach seine guten Startfähigkeiten.
Das Ergebnis des Top-Qualifyings im Überblick:
  1. Manthey-EMA-Porsche #911 (Estre/Güven/Preining) - 8:12.741
  2. Kondo-Ferrari #45 (Perel/Neubauer/Fernandez Laser/Jeffries) - 8:13.909
  3. Getspeed-Mercedes #14 (Engel/Martin/Schiller/Stolz) - 8:14.233
  4. Falken-Porsche #33 (Andlauer/Menzel/S. Müller/Picariello) - 8:14.279
  5. ABT-Lamborghini #27 (Pepper/Bortolotti/Juncadella) - 8:14.363
  6. Scherer-Phx-Audi #1 (Haase/Ludwig/Winkelhock) - 8:15.294
  7. ABT-Lamborghini #28 (Mapelli/Engelhart/Engstler) - 8:16.088
  8. Walkenhorst-Aston-Martin #35 (Hantke/Burchardt/Sönderström/Krognes)- 8:16.133
  9. Black-Falcon-Porsche #48 (Arrow/Bünnagel/Kaya/Piana)- 8:16.181
  10. Getspeed-Mercedes #17 (Aron/Auer/Christodoulou/Grenier) - 8:17.369
  11. HRT-Ford #65 (Fetzer/Schumacher/S. Owega/J. Owega) - 8:18.652
  12. Walkenhorst-Aston-Martin #34 (Krognes/Pittard/Drudi/Thiim) - 8:19.396
  13. Falken-Porsche #44 (Boccolacci/Marschall/Heinemann/Schuring) - 8:20.815
  14. Juta-Audi #8 (Veremenko/"SELV"/Kaffer/Erhart) - 8:25.481
  15. Walkenhorst-Aston-Martin #30 (Breuer/Walkenhorst/Aust/Bollrath) - 8:38.209
  16. SR-Motorsport-Mercedes #11 (Heyer/Härtling/Fittje/Brück) - keine Zeit
Die 24h Nürburgring starten am 21. Juni um 16:00 Uhr. Das Event wird dabei unter anderem auf dem YouTube-Kanal der ADAC RAVENOL 24h Nürburgring live übertragen.
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Manthey und Red Bull beim 24-Stunden-Rennen

Manthey Porsche #911

Der Porsche mit der Startnummer 911

© Manthey

Die legendären 24h Nürburgring zählen neben Le Mans und Spa Francorchamps zu den wichtigsten Veranstaltungen im Langestrecken-Motorsport. Und das bereit seit das Mega-Event im Jahr 1970 debütierte.
Neben der einzigartigen Landschaft und den euphorischen Fans ist es natürlich diese unglaubliche Rennstrecke, die Zuschauer:innen und Fahrer:innen gleichermaßen fesselt. Seit 1984 findet die Veranstaltung auf einer Kombination aus Nordschleife und Grand-Prix-Strecke ausgetragen. Streckenlänge: Unglaubliche 25,378 Kilometer!
Der anspruchsvolle Kurs in mitten der malerischen Eifel-Kulisse trägt nicht umsonst den Beinamen "Grüne Hölle" und markiert einen absoluten Härtetest für Fahrer:innen und Material.
Nicolas Raeder, Geschäftsführer der Manthey Racing GmbH

Nicolas Raeder

© Manthey

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Für uns ist dieses Heimrennen immer ein ganz besonderes Highlight im Saisonkalender.
Nicolas Raeder, Geschäftsführer der Manthey Racing GmbH
Bei den 24h Nürburgring zu gewinnen, ist ein einmaliges Erlebnis. Im Falle des deutschen Traditionsteams Manthey gelang dieses Kunststück aber bereits ganze sieben Mal. Zwischen 2006 und 2021 sicherte sich das Team unglaubliche sieben Mal den Sieg, im vergangenen Jahr holte der Grello Porsche von Manthey den zweiten Platz.
Auch in diesem Jahr ist Manthey heiß auf das Heimspiel in der Eifel, immerhin befindet sich das Werk des Rennstalls nur wenige Kilometer von der Rennstrecke entfernt: "Nach Platz zwei im verkürzten Rennen im vergangenen Jahr haben wir beim diesjährigen 24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring natürlich noch eine Rechnung offen. Für uns ist dieses Heimrennen immer ein ganz besonderes Highlight im Saisonkalender und wir freuen uns, auch in diesem Jahr wieder mit der großen Fanbase hier in der Eifel und unseren starken Partnern im Rücken an den Start zu gehen," verrät Nicolas Raeder, Geschäftsführer der Manthey Racing GmbH.
Manthey Grello bei der 70. ADAC Westfalenfahrt am 22. März 2025.

Das neue Design war bereits bei der 70. ADAC Westfalenfahrt zu sehen.

© Manthey

Bei der 53. Auflage im Juni 2025 soll es der achte Titel werden. Gemeinsam mit Red Bull tritt der Rennstall in diesem Jahr traditionell mit einem Porsche-Rennwagen an.
Dass der von Manthey EMA eingesetzte GT3-Rennwagen Porsche 911 GT3 R schnell ist, hat er bereits bei verschiedenen Veranstaltungen eindrucksvoll unter Beweis gestellt. Egal, ob bei den 24h Nürburgring oder in der DTM-Saison 2023, in der man Team- und Fahrerwertung gewinnen konnte.

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