Max und Dans ungewöhnlicher Campingtrip
© Philip Platzer/Red Bull Content Pool
F1

7 unvergessliche Momente am Red Bull Ring

Endlich: Die Formel 1-Saison steht unmittelbar bevor und startet mit dem GP von Österreich am 5. Juli. Bevor es losgeht, haben wir hier noch die besten Highlights von der Rennstrecke am Spielberg.
Autor: Sean Calvert
6 min readveröffentlicht am
Teil dieser Story

Sébastien Ogier

When Sébastien Ogier clinched a seventh World …

FranceFrance

Marcel Hirscher

Achtfacher Gesamtweltcupsieger, sechsfacher …

AustriaAustria

Pierre Gasly

Der französische Fahrer schrieb mit AlphaTauri …

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Marc Márquez

Marc Márquez wurde zum jüngsten MotoGP …

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Lindsey Vonn

Lindsey Vonn, alpine skiing's poster girl, is as …

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Die Formel 1 meldet sich endlich wieder zurück und feiert am Red Bull Ring den Start in die neue Saison mit einem Doppelrennen am 5. und 12. Juli – ein guter Zeitpunkt, um sich die außergewöhnlichsten Momente am Spielberg noch einmal in Erinnerung zu rufen.
Im Laufe der Jahre wurden einige der größten internationalen Sportstars am Red Bull Ring auf die Probe gestellt. Hier gibt es nun unsere Top-Auswahl der denkwürdigsten Momente:

1. Sébastien Ogier im F1-Boliden – 2017

F1 · 3 Min
Sébastien Ogier im RB7 2011 F1-Boliden
Der sechsfache Rallye-Weltmeister Sébastien Ogier hat schon immer davon geträumt, einmal in der Formel 1 am Start zu stehen. Mitverantwortlich dafür waren die unglaublichen Heldentaten in seiner Kindheit der Rennfahr-Legende Ayrton Senna. Im Juni 2017 bekam Ogier dann endlich seine Chance.
Während der Sommerpause der WRC-Saison übernahm er das Steuer des RB7 2011-Modells und durfte eine völlig neue Erfahrung machen.
Im Video siehst du, wie es dem Rallye-Champ Ogier bei Höchstgeschwindigkeiten von 325 km/h und Kräften von 4,5 G ergangen ist.

2. Marcel Hirscher auf dem MotoGP™-Bike – 2019

Marcel Hirscher bereitet sich auf die Fahrt mit dem KTM RC16 MotoGP-Bike am Red Bull Ring in Spielberg, Österreich, vor, am 9. Juli 2019.
Die etwas andere Art von Speed
Genau wie Ogier, ist auch Skilegende Marcel Hirscher an hohe Geschwindigkeiten gewöhnt. Nach 8 Titeln im Gesamtweltcup, 7 Goldmedaillen bei Weltmeisterschaften und zweimal Olympia-Gold, hat sich der österreichische Superstar am Red Bull Ring aber einer ganz besonderen Challenge gestellt und seine 2 Bretter gegen 2 Räder getauscht.
Im Juli 2019 hat er dann auf der fast 300 PS-starken KTM RC 16-Werksmaschine von Johann Zarco sein MotoGP™-Debüt am Red Bull Ring gegeben.
Nachdem der Einschulung von Motorradlegende Gustl Auinger ging es auf die Rennstrecke. Als begeisterter Endurofahrer war Hirscher zwar kein völliger Neuling auf zwei Rädern, doch diese Erfahrung hat alles geschlagen.
"Andere haben den Wunsch in einem Formel 1-Auto zu sitzen, für mich war es definitiv das MotoGP-Bike," sagt Hirscher. "Ich bin einer der wenigen glücklichen Menschen auf diesem Planeten, die so ein Motorrad fahren durften."
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3. Pierre Gaslys Red Bull Air Race-Erlebnis – 2019

Formula Racing · 2 Min
Pierre Gasly in luftiger Höhe
Scuderia AlphaTauri-Fahrer Pierre Gasly ist es gewohnt, enorme G-Kräfte in seinem F1-Auto zu spüren. Im Juni 2019 ging er aber noch einen Schritt weiter und drehte in einem Kunstflugzeug eine Runde über dem Red Bull Ring.
Für einige spektakuläre und nervenaufreibende Stunts nahm Gasly neben Red Bull Air Race-Champion Martin Šonka auf dem Passagiersitz Platz – in einem Flugzeug, das einen Topspeed von 400 km/h erreicht und von einem Sechszylindermotor mit 8,9 Liter Hubraum angetrieben wird.
"Ich war etwas nervös, weil ich es nicht mag, die Kontrolle zu verlieren," gab Gasly zu. "Die G-Kräfte, die in den Kurven über der Strecke auf uns einwirkten, waren unglaublich – in der ersten Kurve ging es rauf bis auf 6 G. Das fühlt sich an wie ein Schlag ins Gesicht! Das Maximum, das ich im Formel 1-Auto erlebt habe, waren weniger als 5,4 G bei starkem Bremsen. Im Flugzeug kamen wir auf 6,7 oder 6,8. Es ist unglaublich, wie schnell und scharf man damit um die Kurven kommt!"
Was noch alles passiert ist, siehst du im Video oben.

4. Die Rekordrunde mit der Drohne - 2017

Drone Racing · 1 Min
Die schnellste Drohnenrunde
Der österreichische Pilot Walter Kirsch hat im September 2017 den Rekord für die schnellste Drohnenrunde aller Zeiten am Red Bull Ring aufgestellt – mit einer erstaunlichen Marke von nur 1 Minute und 39,75 Sekunden – vor dem Event "Red Bull Dr.One".
Seine Renndrohne erzielte dabei einen Topspeed von 165 km/h, bei einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 155 km/h. Und auch wenn diese Zeit noch weit von der ewigen Rekordrunde von Lewis Hamilton im Formel 1-Boliden entfernt ist (mit 1 Minute und 07,411 Sekunden), hat sich Kirsch immerhin an die schnellste Runde im MotoGP-Bike von Johann Zarco (mit 1 Minute und 24,312 Sekunden) herantasten können.
Das Video von der luftigen Rekordjagd findest du oben.

5. Daniel Ricciardo und Max Verstappens Wohnwagen-Rennen – 2017

F1 · 2 Min
Mit dem Wohnwagen über die Formel 1-Rennstrecke?
Zurück im Jahr 2017 waren die beiden Aston Martin Red Bull Racing-Piloten Daniel Ricciardo und Max Verstappen noch daran gewöhnt, im selben Team Reifen an Reifen in ihren Formel 1-Boliden um jeden Zentimeter auf der Rennstrecke zu kämpfen. Vor dem Großen Preis von Österreich haben sie aber einen ungewöhnlichen Tausch gemacht: In zwei Aston Martin Vanquish-Sportautos zogen sie nämlich ihre Wohnwägen um die Wette.
Anstatt ein paar Runden in ihren Formel 1-Autos aus 2017 zu drehen, hatten die beiden die Chance, zwei aufgemotzte Cabrios auf der Rennstrecke auszutesten – mit nur einem Haken: Einem Wohnwagen im Schlepptau.
Aber nicht irgendwelche alten Wohnwägen, sondern eine Sonderanfertigung mit den besten Pirelli-Reifen, einer Red Bull Racing-Lackierung und natürlich ihren Startnummern.
Verstappen: "Wir waren uns ziemlich sicher, dass wir mit den Wohnwägen einen Unfall verursachen würden. Es war keine Absicht, aber nachdem ich mit dem Auto in der Kurve etwas driftete, sah ich im Rückspiegel, dass der Wohnwagen nur mehr auf einem Reifen fuhr!"
Im Video darüber gibt's die ganze Action.

6. Marc Márquez im Formel 1-Auto – 2018

MotoGP · 1 Min
Marc Márquez im F1-Boliden
Apropos Fahrzeugtausch: Ein Jahr nach dem Wohnwagen-Spektakel von Dani Ricciardo und Max Verstappen tauschte der sechsfache MotoGP™-Champion Marc Márquez sein Bike gegen einen STR Formel 1-Boliden.
Bevor er sich für die Testfahrt auf die Rennstrecke begab, drehte er zur Vorbereitung noch ein paar Runden am Simulator, mit Rat und Tat zur Seite standen dem Spanier der dreifache F1-Champion Niki Lauda, der achtfache Grand Prix-Sieger Mark Webber und Red Bull Motorsport-Chef Helmut Marko, die die Fahrt von Márquez dann auch mit Adleraugen von der Tribüne aus beobachteten.
Nach nur wenigen Runden bereits süchtig, meinte Márquez: "Es war immer mein Traum, die schnellsten Autos der Welt fahren zu können. Ich hatte unglaublich großen Respekt vor diesem Tag und konnte in der Nacht nicht gut schlafen. Es war eine fantastische Erfahrung und mit Sicherheit eines der absoluten Highlights in meiner Karriere. Zwischen MotoGP und Formel 1 liegt ein gewaltiger Unterschied! Vor allem die eingeschränkte Sicht war anfangs eine große Herausforderung. Man fühlt sich im Cockpit viel eingeengter. Auch die Bremswege und das Timing in den Kurven sind völlig anders. Ein Formel 1-Auto hat viel mehr Abtrieb (Downforce), was speziell im Teil der Strecke mit den meisten Kurven extrem viel Spaß gemacht hat."
Und Márquez hat einen Wechsel in die Formel 1 später in seiner Karriere nicht ausgeschlossen: "Wer weiß, vielleicht ist die Formel 1 in ein paar Jahren eine ernsthafte Option für mich!"
Im Video darüber siehst du wie es Marc Márquez im Formel 1-Auto ergangen ist.

7. Lindsey Vonn versucht sich im Formel Renault – 2016

Lindsey Vonn macht auch im Rennwagen gute Figur
Lindsey Vonn macht auch im Rennwagen gute Figur
Extreme Geschwindigkeiten sind auch für das amerikanische Ski-Ass Lindsey Vonn kein Fremdwort! Sie konnte es kaum erwarten, bei einem Speed von bis zu 290 km/h im Formel Renault 2.0 und 3.5 über den Red Bull Ring zu rasen.
Die Gewinnerin von sagenhaften 20 Kristallkugeln (Rekord bei Damen und Herren) erhielt 2016 die Chance, unter der Leitung von Dr. Helmut Marko, bei einem Renault-Rennen am Start zu stehen. Während sie um die Kurven am Red Bull Ring fegte, entdeckte die Speed-Queen einige Gemeinsamkeiten zwischen dem alpinen Skisport und dem Motorsport.
"In beiden Sportarten geht es um das richtige Timing," erklärt Vonn. "Wann beschleunigt man, wann bremst man und wie findet man die Ideallinie."
Und nachdem sich Vonn von ihrer fulminanten Skikarriere zurückgezogen hat, könnte der nächste Schritt in ihrer Karriere womöglich wieder mit hohen Geschwindigkeiten zu tun haben - aber eher auf asphaltierten Pisten, als auf Schnee. "Auf Action werde ich nicht verzichten [nachdem ich vom Skisport zurückgetreten bin]," meinte sie. "Man kann nie wissen."
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