Elif and Mathea perform at the Red Bull Soundclash in Vienna Austria on February 10, 2024
© Mariia Kulchytska
Music

Das war der Red Bull SoundClash: Kann es nur eine geben?

What a wow! Elif und Mathea - zwei Ausnahmekünstlerinnen traten in der Wiener Marx Halle zum musikalischen Duell gegeneinander an und sorgten bei ihren Fans für Stimmung auf höchstem Niveau.
Autor: Katharina Domiter
4 min readveröffentlicht am

Sneak Peek: The Takover

Mathea spielt Funke, Flächenbrand an, Elif legt nach. Den ganzen Red Bull SoundClash gibt es ab dem 20.2. auf YouTube Red Bull Rap 100 zu sehen.

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Funke Flächenbrand

Wer nicht dabei war, ist selbst schuld. Nach achtwöchiger, turbulenter Vorbereitung stiegen Elif und Mathea gegeneinander in den Red Bull SoundClash-Ring und lieferten sich einen musikalischen Schlagabtausch der Superlative. Zwei Sängerinnen, die für ungeschönte Ehrlichkeit in ihren Texten, coole Sounds und Female Power stehen – schon vor Showbeginn ließ sich prophezeien: Dieses Event schreibt Musikgeschichte. „Wir werden uns bis ans Limit pushen“, versprach Mathea in einem Interview vor dem Konzert, „Unser Kampfgeist wird entfachen, wenn wir uns face to face gegenüberstehen.“ Die Musikerin lieferte außerdem einen kleinen Sneak Peek vorab: „Ich glaube, einer meiner Lieblingsmomente wird sein, wenn wir ,Zwei Mal‘ spielen. Wir haben die Nummer eigens für den Red Bull SoundClash neu arrangiert. Die Leute werden ausrasten, ich selber werde auch ausrasten.“
Die letzten Proben fanden wenige Stunden vor Einlass statt – schon da brachten die beiden Musikerinnen mit ihren Sounds die noch leere Wiener Marx Halle zum Beben. Auch Elif fieberte der Show entgegen: „Ich habe in den letzten Wochen kein anderes großes Projekt angenommen, sondern mich komplett auf den Red Bull SoundClash konzentriert – und freue mich, endlich auf die Bühne zu gehen.“ Und dann war’s auch schon so weit …
Starker Eröffnungsauftritt. Die deutsche Fernsehmoderatorin Lola Weippert begrüßte 2.000 gespannte Fans und kündigte eine der angesagtesten DJane der Stadt an: Anna Ullrich. Sie lieferte an den Turntables einen Vorgeschmack auf den bevorstehenden Abend. Es folgte das offizielle Warmup von Elif und Mathea. Da war aber keine Spur von gemütlichem Aufwärmen – die Eröffnungssongs heizten gleich voll ein. Und es war klar: Der Abend wird heiß. Mathea, ganz in Rot gekleidet, eröffnete auf der roten Bühne mit ihren Hits „Chaos“, „Wenn du mich vermisst“ und „Du + Ich“ die Show. Die Antwort von Team Blau: Elif begrüßte ihre Fans auf einem schwarzen Thron und lieferte mit „Schwarz“, „Bomberjacke“ und „Zu Ende“ einen spektakulären Auftakt. Zwischen den Bühnen: das Publikum. Die Fans hatten die Möglichkeit, die Gewinnerin mittels Applaus zu bestimmen. Unter ihnen: die Musiker Bernhard Speer und Lucas Fendrich, Schauspielerin Valerie Huber, Moderator Benny Hörtnagl und die Social Opinion Leader Trinksaufmich, Schwesta Ebra und Michael Skopek.
Überraschungsgast: DJ Ötzi. Die nächste Runde, „The Cover“, sorgte für einen der großen Überraschungsmomente des Abends. Mathea und Elif mussten einen fremden Song in ihrem Stil neu interpretieren: „Ein Stern“ von Legende DJ Ötzi. Während Elif den Partyschlager in eine energiegeladene Dance-Nummer verwandelte, überzeugte Mathea mit einer genialen Rap-Version. Nächstes Highlight: DJ Ötzi himself sang im Anschluss das Original - und die Marx Halle glich für knapp vier Minuten einer Après- Ski-Hütte mit hunderten Handys in der Luft.
Berliner Schnauze versus Wiener Schmäh. Besonders spannend wurde es beim „Takeover“. Zuerst präsentierte jede Sängerin ihren eigenen Song, in der Mitte des Auftritts übernahm die Kontrahentin mit neuen Interpretationen und Texten. Die Atmosphäre war geladen, und beide Künstlerinnen waren im absoluten Konkurrenzmodus. Die gebürtige Berlinerin Elif teilte hart aus, Mathea konterte mit Wiener Schmäh.
Hochkarätiger Soundsupport. Weiter ging’s mit noch mehr Special Moments und Special Guests: Team Elif erhielt Unterstützung von Alli Neumann, Luna und Milano. Team Mathea punktete bei den Fans mit Fourty, Eli Preiss und Badmómzjay. Mit ihr hat Mathea exklusiv für den Red Bull SoundClash einen eigenen Song kreiert. Das Publikum? - On fire!
„Der Red Bull SoundClash hat uns mega viel Spaß gemacht, mit diesem Publikum sowieso. Alles, was wir abgeliefert haben, war 100 Prozent Mathea und 100 Prozent Elif.“
Elif & Mathea
Respekt und Leidenschaft. Schließlich herrschte Gleichstand beim Publikumsvoting – so gab es schließlich zwei Siegerinnen beim Red Bull SoundClash 2024. Bei ihrer letzten Performance des Abends standen sie gemeinsam auf einer Bühne. Entgegen dem Titel des Final-Songs „Es kann nur eine geben“ sind sich Elif und Mathea einig: Gegenseitiger Respekt, Anerkennung und die gemeinsame Leidenschaft für Musik verbinden am Ende. Der Song wurde speziell für den Red Bull SoundClash geschrieben und feierte an diesem Abend Premiere.
Ab dem 20.02.2024 kannst du dir die ganze Show auf YouTube Red Bull Rap 100 noch einmal anschauen.