Riders Republic im Test: So gut ist das neue Funsport-Game
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Riders Republic: Das Funsport-Spektakel des Jahres

Egal ob auf dem Snowboard, mit dem Wingsuit in luftigen Höhen oder im Sattel eines Mountainbikes bei Red Bull Rampage: Im Open-World-Funsportspiel Riders Republic von Ubisoft regiert der Spielspaß.
Autor: Philipp Briel
7 min readveröffentlicht am
Ubisofts neues Funsport-Spektakel Riders Republic ist endlich fertig. Ihr habt mal wieder Bock auf ein richtig gutes Snowboardspiel? Ihr wollt mit dem virtuellen Mountainbike bei Red Bull Rampage zeigen was in euch steckt? Oder vielleicht doch lieber mit einem Raketen-Wingsuit auf dem Rücken einen Wasserfall hinauffliegen? Dann ist das neue Funsport-Spiel Riders Republic von Ubisoft wie für euch gemacht. Vorhang auf für den Outdoor-Spielplatz der ganz besonderen Art.
Screenshot aus Riders Republic zeigt die offene Spielwelt mit MTB-Fahrern, Wingsuits und Paraglidern.
Funsport-Gamer: Das hier ist für euch.
Fest im Sattel: Red Bull Athlet Fabio Wibmer ist Teil des Spiels und zeigt auf seinem Instagram-Account einen Blick in das Making-of.
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Willkommen in der Riders Republic

Bislang mussten Fans von Funsport-Games für ihre favorisierten Disziplinen zwischen mehreren Spielen wechseln. Dieser Umstand gehört dank Riders Republic endlich der Vergangenheit, denn mit dem Open-World-Titel erschafft Ubisoft nicht weniger als den ultimativen Spielplatz für Outdoor-Sportarten.
Egal ob Skioder Snowboard, Downhill-Mountainbiking oder chillige Sightseeing-Tour in einer wunderschönen Landschaft: All das und noch viel mehr steckt in Riders Republic.
Mit Steep schufen die Entwickler im Jahr 2016 eines der besten Snowboard-Games aller Zeiten – jetzt geht man mit dem indirekten Quasi-Nachfolger gleich mehrere Schritte weiter und erschafft ein Arcade-Sportspiel, das Anhänger verschiedener Disziplinen gleichermaßen ansprechen will und dabei vor allem den grenzenlosen Spielspaß in den Vordergrund stellt. Das Ergebnis ist ein Trendsport-Spektakel, das seinesgleichen sucht.
Artwork aus Riders Republic zeigt ein Massenstart-Rennen, bei dem verschiedene Disziplinen wie MTB, Ski oder Wingsuit gleichzeitig unterwegs sind
MTB, Ski, Snowboard oder Wingsuit? Ihr habt die Wahl
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So entstand Riders Republic
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Die Open World von Riders Republic

Dreh- und Angelpunkt im Game ist die sogenannte Riders Ridge in der Region Sequoia, die im Spiel als zentrale Anlaufstelle dient. In dieser Heimatbasis laufen alle Pfade in Riders Republic zusammen. Hier dürft ihr im Item-Shop neue Outfits kaufen, neue Sponsoren für eure Karriere an Land ziehen, erste Gehversuche in den verschiedenen Spielkategorien wagen oder schnell zu verschiedenen Multiplayer-Herausforderungen navigieren.
In der Trick-Akademie habt ihr zudem die Möglichkeit, euch verschiedene Techniken auf Board oder Bike anzueignen, mit denen ihr dann in den eigentlichen Events fette Punkte erzielt.
Nachdem euch Riders Republic zu Beginn in kurzen Tutorial-Events mit dem grundlegenden Gameplay vertraut gemacht hat, entlässt euch das Spiel in die offene Welt und die fällt gleichermaßen abwechslungsreich wie gigantisch aus.
Die Open World zeigt sich von US-amerikanischen Landschaften und Nationalparks wie Bryce Canyon, Yosemite Valley oder Mammoth Mountain inspiriert, die die Entwickler zu einem einzigartigen Ort verschmolzen haben.
Von verschneiten Bergen samt malerischer Almhütten über idyllische Canyons bis hin zu staubigen Wüsten wird nahezu alles geboten, was das Open-World-Herz begehrt. Ubisoft beweist einmal mehr, dass man ein absolutes Händchen für offene Landschaften besitzt, denn hinsichtlich der Abwechslung macht Riders Republic so schnell niemand etwas vor.
Wer mit offenen Augen durch die Nationalparks streift, wird zudem reich belohnt. Aussichtspunkte, versteckte Sammelgegenstände, geheime Orte oder abgelegene Stunt-Parks belohnen entdeckungsfreudige Spieler mit zusätzlichen Boni. Wer in aller Ruhe die Natur genießen und die Welt auf sich einwirken lassen möchte, wechselt optional in den Zen-Modus – hier werden andere Spieler und Events vollkommen ausgeblendet, sodass ihr mit der Natur allein seid und den virtuellen Urlaubstrip voll und ganz genießen könnt.
Screenshot aus Riders Republic zeigt einen Spieler auf dem Weg zu Red Bull Road Rage
Events oder Erkundung: Ihr habt die Wahl
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Abwechslungsreiche Events

Habt ihr euch in Riders Republic erst einmal mit den verschiedenen Sportarten und der damit einhergehenden Steuerung vertraut gemacht, liegt es ganz allein bei euch, bei welchen Events ihr an den Start gehen möchtet.
Dabei spricht das Game Solospieler wie Multiplayer-Fans gleichermaßen an, denn der Karrierefortschritt ist in die jeweiligen Sportarten aufgeteilt und bietet euch dieselben Vorteile, egal ob ihr lieber allein loszieht oder euch mit anderen Spielern in Online-Events messt.
Nachdem euch das Game zu Beginn die Reihenfolge vorgibt, könnt ihr schon relativ früh im Spiel vollkommen frei wählen, an welche Sportart ihr euch an welchem Ort als nächstes wagen wollen. Euch steht der Sinn zunächst nach einer Mountainbike-Karriere? Dann ab in den Sattel. Oder wollt ihr euch doch erstmal der Ski-Abfahrt widmen? Auch das geht.
Mit einem Blick auf die Karte seht ihr sofort, um was für eine Art von Event es sich handelt. Nun müsst ihr nur noch zum Startpunkt reisen und könnt dann entscheiden, ob ihr im Solo- oder Versus-Modus an den Start gehen wollt.
Für abgeschlossene Events und darin absolvierte Herausforderungen winken Sterne, mit denen euer Rider im Rang aufsteigt. So schaltet ihr neue Sportgeräte, Outfits oder Sponsoren, aber auch zusätzliche Veranstaltungen frei.
Besondere Highlights stellen dabei die Großveranstaltungen oder Boss-Events, sowie die abgedrehten Shackdaddy-Herausforderungen dar. Während in den ersten beiden zusätzliche, besonders hochwertige Belohnungen winken, geht in den Herausforderungen die Post ab – beispielsweise im Sattel eines raketenbetriebenen Bikes. Chaos (und Spaß) pur.
Screenshot aus Riders Republic zeigt den Start des Red Bull Home Run Events.
Jede Sportart wartet mit einem eigenen Karrierezweig auf.
Screenshot aus Riders Republic zeigt eine Halfpipe Challenge auf Skiern.
In der Halfpipe kämpft ihr um den Highscore.
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Flips ‘n‘ Grabs: So spielt sich Riders Republic

Riders Republic bietet verschiedene Steuerungsprofile, mit denen sowohl Genre-Neulinge als auch Profis voll auf ihre Kosten kommen. Wer mag, kann zudem unterschiedliche Hilfestellungen aktivieren, dank denen ihr selbst die waghalsigsten Tricks auf Snowboards, Skiern oder Bikes problemlos steht.
Alternativ könnt ihr jedoch auch in einen Trick-Modus wechseln und die Landungshilfe ausschalten, was euch einen zusätzlich Bonus auf die Punkte, sowie mehr Erfahrungspunkte und Belohnungen einbringt.
Egal für welchen Modus ihr euch entscheidet: Riders Republic macht eine Menge Laune. Dank der eingängigen Steuerung dauert es nicht lange, bis ihr problemlos fette Flips und Spins aneinanderreiht. Wer vor einigen Jahren Steep gespielt hat, wird sich im neuen Funsport-Spektakel schnell zurechtfinden.
Ob beim Downhill-Mountainbiking, Trick-Wettbewerben wie Red Bull Joyride oder wenn es darum geht, auf dem Snowboad innerhalb eines Zeitlimits möglichst viele Punkte zu ergattern: Riders Republic mach einiges richtig und fängt die Faszination des Funsport-Genres hervorragend ein.
Dank der neuen Konsolengeneration (oder eines leistungsfähigen PCs) funktioniert das alles noch ein bisschen flüssiger als jemals in einem Game zuvor. Per Knopfdruck ruft ihr die Karte auf und springt in Bruchteilen einer Sekunde zu einem Schnellstartpunkt auf der anderen Seite der Map. Ihr schwingt euch auf das Schneemobil und genießt die Aussicht von einem riesigen Berg oder wechselt per Knopfdruck zwischen Bike, Snowboard oder Wingsuit. Und das alles ohne Pausen, Ladezeiten oder ähnliches.
Screenshot aus Riders Republic zeigt den Zieleinlauf bei Red Bull Joyride
Einsteiger und Profis kommen mit dem Game voll auf ihre Kosten
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Spaß und Chaos gehen Hand in Hand

Während Riders Republic bereits in seinen einzelnen Disziplinen für gute Laune sorgt, geht erst in den Massenstartevents so richtig die Post ab. In diesen Onlinerennen gehen bis zu 50 Spieler gleichzeitig an den Start, was auf den engen Pisten für den einen oder anderen Rempler sorgen kann.
Also: Ellenbogen raus und versuchen, sich möglichst schnell an die Spitze zu setzen. Ein Adrenalinrausch, der seinesgleichen sucht. Besonders, wenn sich dann noch mitten im Event plötzlich die Sportart ändert. Gerade noch fuhrt ihr im Sattel eures Bikes einen Steilhang hinunter, um im nächsten Moment mit dem Wingsuit einen riesigen Berg emporzufliegen, von dem aus ihr dann auf Skiern erneut den Abstieg wagt.
Der Spaß steht in Riders Republic an oberster Stelle, entsprechend wartet das Game auch mit etlichen verrückten Events oder Outfits auf. Mal wagt ihr euch in einem Giraffenkostüm an einen Bike-Parcours, mal streift ihr euch ein Dino-Outfit über und ein anderes Mal findet ihr euch urplötzlich auf Skiern mit Raketenantrieb wieder.
Dabei lebt der Titel genau das aus, was der Name Funsport verspricht: Spaß, Spaß und nochmals Spaß. Dass sich das Game dabei zu keinem Zeitpunkt selbst zu ernst nimmt, passt perfekt ins Bild. Wer bei all der Gaudi ein wenig abschalten will, der ergötzt sich einfach an der schicken Grafik und detaillierten Spielwelt.
Screenshot aus Riders Republic zeigt einen Ski-Abfahrtslauf
Riders Republic zelebriert den Spielspaß
Mit dem starken Soundtrack von Künstlern wie Aphex Twin, Green Day, Ice-T, The Offspring oder Wiz Khalifa auf den Ohren steht dem ultimativen Extremsport-Spielspaß jedenfalls nichts mehr im Wege. Worauf wartet ihr also noch? Ab in die Republic, ihr werdet es nicht bereuen. Mit diesem einzigartigen Funsport-Mix werdet ihr garantiert eine ganze Weile Freude haben.