Triathlon

Sebastian Kienle ist der Ironman von Hawaii

Der 30jährige Deutsche gewinnt den Triathlon-Klassiker auf Big Island und kürt sich zum Weltmeister.
Von: Eugen Waidhofer
2 min readPublished on
Sebastian Kienle @Ironman Hawaii 2014

Sebastian Kienle @Ironman Hawaii 2014

© Nils Nilsen

Der Ironman Hawaii lässt sich nur mit Superlativen erklären. Es ist der älteste, der bekannteste, der populärste und der spektakulärste Triathlon der Welt. Am 11. Oktober 2014 hat sich Sebastian Kienle in die Geschichtsbücher dieses Klassikers eingetragen: Der 30jährige kürt sich zum Ironman von Hawaii , wird Weltmeister und gewinnt in einer Zeit von 08:14:18 Stunden.

Das Original Red Bull

Red Bull Energy Drink

Red Bull Energy Drink
„Ich kann das nicht glauben”, rang er im Ziel nach Worten, nachdem er nach 3,86 Kilometern Schwimmen, 180,2 Kilometern Radfahren und einem Marathon-Lauf auf dem Alii Drive in Kailua Kona den Siegerkranz aufgesetzt bekommen hatte.
Grundlage für Kienles Erfolg war – fast wie erwartet – seine Leistung auf dem Rad. Nach etwa 140 Kilometern auf der Radstrecke übernahm er die Führung und gab sie auf der Laufstrecke nicht mehr ab. Bereits in seiner schwächsten Disziplin, dem Schwimmen, konnte der neue Weltmeister mit einem Rückstand von weniger als vier Minuten auf die Spitze überzeugen.
Die Basis für den Sieg war aber auch sein Selbstvertrauen. Schon Tage vor dem Rennen hat er jedem erzählt, dass er siegen will und wird. „Wenn du das nicht sagen kannst, kannst du auch nicht gewinnen, denn dann fehlt dir die innere Überzeugung. Ich glaube, ich habe mich heute auch zum Sieg geredet“, so Kienle bei der Pressekonferenz nach dem Zieleinlauf.

Die Leistung von Sebastian Kienle im Detail:

3,9 Kilometer Schwimmen:
00:54:38 Stunden
01:24 / 100m
180,2 Kilometer Radfahren:
04:20:46
durchschnittlich 41.19 km/h
42,2 Kilometer Laufen:
02:54:36 Stunden
04:38 / km
Gesamtzeit:
08:14:18
Vorsprung auf den Zweitplatzierten Ben Hoffmann (USA): 05:05 Minuten
Ironman Hawaii 2014: neue Perspektiven

Ironman Hawaii 2014: neue Perspektiven

© Hugh Gentry