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Shredders: Entspanntes Snowboarden in der Open World
Das Snowboard-Game Shredders lädt auf Xbox und PC zum Entspannten Cruisen im Pixel-Schnee ein. Wir verraten euch, was die Simulation auf dem Kasten hat.
Wer pünktlich zum Frühlingsanfang nicht genug vom Boarden im Pulverschnee bekommen kann, erhält mit der Snowboard-Simulation Shredders auf Xbox und PC zumindest virtuell noch einmal die Möglichkeit dazu. Kann das Erstlingswerk von Entwickler FoamPunch an die legendäre Amped-Reihe anknüpfen und sich unter den besten Snowboard-Games behaupten?
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Ready to shred
Mit reichlich Verspätung geht das Snowboard-Game Shredders endlich an den Start, nachdem die Veröffentlichung im Winter mehrfach verschoben werden musste. Doch für Fans des Sports hat sich das Warten gelohnt.
Shredders entlässt euch in eine offene Welt, in der es etliche Tricks zu stehen und Geheimnisse zu enthüllen gibt. Wie einst im Ubisoft-Game Steep verschlägt es euch im Game in eine riesige Wintersportwelt. Die steht allerdings nicht komplett zu Beginn des Spiels zur Verfügung, sondern will erst nach und nach freigeschaltet werden.
Insgesamt sieben grosse Gebiete stehen euch im Game zur Wahl, die allesamt frei befahren werden können. Ob ihr euch von der Spitze des Berges hinabstürzt oder ihr direkt zu einer der Missionen springen wollt, überlässt der Titel dabei euch.
King of the Board: Auch der norwegische Big Air- und Slopestyle-Star Marcus Kleveland ist im Game vertreten und zeigt seine coolen Moves.
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Der Weg zum Invitational
Ziel der Kampagne von Shredders ist es, sich den Weg als neuer Boarder zum grossen Invitational-Turnier zu bahnen. Dafür absolviert ihr im Karrieremodus verschiedene kurze Missionen, die sich anfänglich vor allem als Tutorial verstehen und euch mit der umfangreichen Trick-Steuerung des Games vertraut machen.
Wer zuletzt bereits Riders Republic oder Snowboard-Games im Stile von Amped oder SSX gespielt hat wird relativ schnell merken, dass es in Shredders deutlich realistischer zur Sache geht. Ähnlich wie das Skateboard-Game Session versteht sich Shredders als Simulation und will eine möglichst akkurate Darstellung des Sports bieten.
Das Spieltempo ist also eher gemächlich und ihr konzentriert euch in den ersten Stunden darauf, einfachste 180-Spins oder Backflips überhaupt zu landen als über halsbrecherische Kombos den Punktezähler nach oben zu jagen. Während die Einstiegshürde für Genre-Neulinge also höher ausfällt, belohnt euch der Titel regelmässig mit dem guten Gefühl, einen schwierigen Trick gelandet zu haben.
Den Entwicklern – allesamt selbst Boarder – war es wichtig, das Gefühl des Sports möglichst authentisch ins Spiel zu übertragen, was ihnen auch hervorragend gelungen ist. Entsprechend konnten auch einige Profis gewonnen werden, die im Game mit ihren echten Moves, ihrer Stimme und ihrer Story Pate stehen. Dazu zählen beispielsweise der Norweger Marcus Kleveland oder die US-Athleten Jamie Anderson und Zeb Powell.
Der perfekte Snowboard-Film: Drei Jahre harter Arbeit mit herausragendem Equipment stecken im Film 'Driven'. Das Ergebnis fällt beeindruckend aus.
47 Min
Driven
Was treibt jemanden an, drei Jahre an einem Snowboard Projekt zu arbeiten? Ein Film über Motivation, Inspiration - und dem Streben, eine Geschichte erzählen zu wollen.
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Shreddin‘ around
Mit über 40 kurzen Missionen hält euch die Kampagne von Shredders gut 5-7 Stunden bei Laune. Sein volles Potenzial entfaltet das Game aber in den Momenten, in denen ihr euch frei von einem Berggipfel hinabstürzt und auf dem Weg ins Tal versteckte Items aufsammelt oder einfach nur die Electro-Beats auf euch einwirken lasst.
Die Spielerfahrung im Game kann ein wenig rough sein, die Indie-Game-Wurzeln kann das Snowboard-Spiel hier und da nicht verleugnen. So gibt es kein echtes Hauptmenü, keine sofort ersichtlichen Missionsziele und auch auf eine flippige, durchgestylte Präsentation müsst ihr verzichten.
Dafür belohnt euch Shredders allerdings mit einem gelungenen, simulationslastigen Gameplay, das schwer zu erlernen ist, euch bei jedem gestandenen Trick aber mit einem wohligen Gefühl im Bauch zurücklässt.
Gesteuert wird euer Rider mit dem Triggern und Analogsticks. Per Druck auf RT löst ihr einen Sprung aus, während ihr mit dem rechten Analogstick das Board und mit dem linken den Körper kontrolliert. Mit LT richtet ihr eure Figur in der Luft für eine sichere Landung aus und baut per Druck auf die Bumper optionale Grabs ein. Das benötigt etwas Eingewöhnung, doch schon nach wenigen Spielstunden reiht ihr so einige coole Tricks aneinander.
Per Knopfdruck dürft ihr zudem eine Drohe zur Hilfe rufen, um die Umgebung auszukundschaften oder direkt an einer anderen Stelle einzusteigen. Oder ihr aktiviert das Schneemobil, um euch zurück in Richtung Gipfel zu manövrieren.
Smartphone-Snowboarder: In Snowboarding The Fourth Phase heizt ihr die Pisten unterschiedlicher Berge hinunter und verdient euch den Respekt von legendären Snowboardern. Holt euch den Titel noch heute im App Store.

1 Min
The Fourth Phase
In Snowboarding The Fourth Phase heizt ihr die Pisten unterschiedlicher Berge hinunter und verdient euch den Respekt von legendären Snowboardern.
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Entspanntes Snowboarding
Aufgrund des gemächlichen Spieltempos lädt Shredders zum entspannten Snowboarden in weitläufigen, teils wunderschönen Schneegebieten ein und geht damit in eine ganz andere Richtung als die meisten Snowboard Games.
Wer darauf Bock hat, der bekommt mit Shredders ein herrlich chilliges und gleichzeitig anspruchsvolles Snowboard-Spiel, das euch die Faszination für den Sport näherbringt und euch mit seinem fetzigen Soundtrack immer wieder auf die Piste entführt. Und das auf Wunsch auch im plattformübergreifenden Multiplayermodus.
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