Screenshot aus Star Wars Zero Company zeigt Hawks und Kabb Uppercut
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Gaming

Star Wars Zero Company Vorschau: Das neue Strategiespiel angezockt

Star Wars Zero Company ist eine Liebeserklärung an das Genre der rundenbasierten Strategiespiele. Ich konnte das Game ehemaliger XCOM-Enwickler:innen bereits anspielen. Hier sind meine Eindrücke.
Von: Phil Briel (@nophilterde)
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Mit Star Wars Zero Company will Entwicklerstudio Bit Reactor dem Genre der rundenbasierten Strategiespiele neues Leben einhauchen und das gelingt dem Team ausgezeichnet. Nachdem ich ich den Titel ausgiebig anspielen konnte steht fest: Das wird eines der Spiele-Highlights 2026!
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Star Wars trifft XCOM

Screenshot aus Star Wars: Zero Company zeigt die verschiedenen Charaktere

Star Wars: Zero Company spielt in der Ära der Klonkriege

© EA

In meiner der Vorschauversion vorangegangenen Präsentation durch Bit Reactor und Lucasfilm Games spricht Studiogrüner Greg Foertsch mit leuchtenden Augen über die Entstehung des Projektes. Man merkt, wie viel Herzblut des Entwicklerveteranen in das Erstlingswerk seines eigenen Studios geflossen ist. Foertsch war über 20 Jahre lange bei Firaxis aktiv und werkelte dort unter anderem an XCOM 2, XCOM: Enemy Unknown und Marvel's Midnight Suns, die gemeinhin als Speerspitze des Genres gelten.
Doch Zero Company ist so viel mehr als nur "Star Wars trifft XCOM", denn die Idee für das Spiel war zuerst da. Bevor Lucasfilm Games überhaupt mit der Verzahnung durch die Star-Wars-Lizenz um die Ecke kam.
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Zero Company war für das Team ein echtes Herzensprojekt […] Und hier fängt der Spaß erst richtig an.
Greg Foertsch, CEO Bit Reactor
Doch wie lässt sich Star Wars Zero Company nun beschreiben? Im Kern bekommst du ein klassisches rundenbasiertes Strategiespiel, wie du es aus XCOM und Co kennst. Nur eben, dass dessen Spielmechaniken und -systeme deutlich tiefer gehen und ganz andere taktische Eben ansprechen. Dann ist da noch die Star-Wars-Lizenz, die das Team tief in das Spiel implementiert hat.
Screenshot aus Star Wars: Zero Company

Zero Company kombiniert Taktik-Gameplay mit cineastischer Story

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Zero Company ist kein XCOM, das man um ein paar Jedi, Droiden und Klonkrieger ergänzt hat. Das Game erzählt eine Geschichte, die wirklich das Zeug dazu hat, Fans der Science-Fiction-Reihe genau so abzuholen, wie alle, die einfach nur Bock auf ein neues Taktik-Game haben.
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Die Story von Star Wars Zero Company

Ein ehemaliger republikanischer Offizier, eine Mandalorianerin und ein ehemaliger Preisboxer gehen in eine Bar. Was klingt, wie der Anfang eines schlechten Witzes ist eine Szene, die so in Zero Company zu sehen ist. Die namensgebende "Kompanie Null", so die deutsche Bezeichnung, ist ein zusammengewürfelter Trupp an Söldner:innen, der eigentlich nur versucht, Credits zu verdienen, um die angehäuften Schulden zu tilgen.
Screenshot aus Star Wars Zero Company zeigt Klonkrieger Trick.

Zero Company erzählt eine eigene Geschichte in der Ära der Klonkriege.

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Was als simple Sci-Fi-Story beginnt, nimmt nach wenigen Spielstunden mächtig Fahrt auf, denn wie Zero Company Bekanntschaft mit dem "Infinite Coil" macht. Eine Kultistentruppe unter der Führung von Kundri Fathom, die die republikanischen Planeten mit einer mysteriösen Krankheit namens Schattenplage zu unterjochen droht. Selbstredend steht es im Spiel an uns, genau das zu verhindern.

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Star Wars Zero Company spielt in der Zeit der Klonkriege. Eine Ära, die sich bei Fans der Reihe enormer Beliebtheit erfreut. Und deren Atmosphäre das Entwicklerteam von Bit Reactor nahezu perfekt umsetzt und dabei eine ganz eigene, neue Geschichte erzählt.
Screenshot aus Star Wars Zero Company zeigt Kundi Fathom, Anführerin des Infinite Coil

Was führt Antagonistin Kundri Fathom im Schilde?

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Rundenbasierte Taktikspiele sollten in der Lage sein, bessere Geschichten zu erzählen, besser auszusehen und natürlich tiefe Gameplay-Loops zu bieten.
Greg Foertsch, CEO Bit Reactor
Was direkt in den ersten Spielminuten auffällt ist, wie cineastisch Star Wars Zero Company seine Handlung weiterspinnt. Denke an XCOM mit der Präsentation und dem Storytiefgang eines Mass Effect. In der Präsentation des Spiels verriet Foertsch, dass das Team der Story einen enormen Stellenwert einräumt: Der cineastische Anspruch markiert einen der vier Grundpfeiler des Taktik-Games und das spürt man deutlich.
Nicht nur in der Qualität der Zwischensequenzen oder in den exzellenten deutschen Synchronsprecher:innen, sondern auch in der Art und Weise, wie die Handlung vorangetrieben wird. Und das ist in diesem Genre einzigartig. Immer wieder springt Star Wars Zero Company zwischen den Gefechten in eine Third-Person-Ansicht, in der sich einzelne Areale verschiedener Planeten erkunden lassen.
Zwischendurch erkundest du deine Operationsbasis, "The Den" genannt, in denen du mit anderen Teammitgliedern quatschen, Nebenaufgaben absolvieren, deine Ausrüstung upgraden oder... Gitarre spielen kannst. Zero Company würde auch auf der Kinoleinwand gut funktionieren.
Ein Sprung für die Ewigkeit. Ein freier Fall aus der Stratosphäre. Base Jumper Felix Baumgartner sorgte mit "Red Bull Stratos" für ein Novum. Das Video solltest du auf keinen Fall verpassen.

10 Min

From Felix's Eyes

The POV camera from Red Bull Stratos.

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Ein Fest für Strategiespielfans

Vom Holotisch in deiner Basis aus lassen sich Operationen und taktische Missionen starten. Erstere sind kurze textbasierte Aufträge, die ohne Kämpfe ablaufen, aber dem Team beispielsweise dabei helfen, neue Informationen zu sammeln, Beute sicherzustellen oder eure Vorräte aufzustocken.
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Der Holotisch ist das Zentrum des Den und bietet die größte und interaktivste Galaxiekarte, die wir je in einem Star-Wars-Spiel gesehen haben.
Greg Foertsch, CEO Bit Reactor
Was zunächst einmal etwas lahm klingt, erhält durch weitgreifende Entscheidungen aber eine spannende taktische Komponente. Denn manchmal zwingt dich Star Wars Zero Company dazu, zwischen mehreren Optionen abzuwägen. Was dann wiederum Auswirkungen auf den Verlauf der weiteren Missionen hat.
Screenshot aus Star Wars Zero Company zeigt einen Dilemma-Auftrag am Holotisch.

Manche Missionen verändern die Beziehungen innerhalb des Teams.

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Die taktischen Missionen machen hingegen den Hauptteil des Gameplays aus. Und hier kann ich erfreulicherweise sagen: Wer bereits XCOM oder andere rundenbasierte Strategiespiele gezockt hat, wird sich direkt heimisch fühlen. Bedeutet: Gefechte sind in Runden unterteilt. In jeder Runde stehen dir drei Aktionspunkte (AP) für deine Figuren zur Verfügung, die du in Bewegung auf der Karte, Aktionen oder Angriffe investierst. Sind all deine Charaktere mit einer Runde durch, sind die gegnerischen Einheiten dran.
Hinzu gesellen sich in Star Wars Zero Company aber Vorteilspunkte, die sich dein gesamtes Squad (meist sind es vier Charaktere) untereinander teilt. Diese können in Spezialfähigkeiten investiert werden, die keine AP kosten. Jeder Charakter greift dabei auf eigene Skills zurück. Protagonist Hawks beispielsweise kann einem Teammitglied pro Runde einen AP-Punkt zusätzlich gewähren.
Screenshot aus Star Wars Zero Company zeigt ein Gefecht.

Das Taktik-Gameplay bekommt Zero Company ausgesprochen gut hin.

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Doch Zero Company bietet noch deutlich mehr strategische Nuancen. So bringt jeder Charakter einen eigenen Buff mit, wenn du ihn mit in den Kampf nimmst. Hawks erhöht den Schaden, die Verteidigung und Trefferchance für das gesamte Team, während Klonkrieger Trick hingegen sich automatisch selbst wiederbeleben kann.
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Taktische Tiefe

Langsam arbeite ich mich durch eine alte Droidenfabrik vor. Ich positioniere meine Einheiten clever hinter hohen oder niedrigen Deckungen und lasse den ehemaligen Klonkrieger Trick Unterstützungsfeuer setzen, dank dem er automatisch Hawks Ziel ins Visier nimmt, wenn der Anführer (oder die Anführerin, wenn du möchtest) einen Gegner angreift.
Screenshot aus Star Wars: Zero Company zeigt einen Kampf gegen Droiden.

Die intensiven Gefechte werden aus der Vogelperspektive gespielt

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Der blauhäutige Felshi Kabb Uppercut ist gerade dabei, die nahenden Droiden zu flankieren, um diese mit seiner Spezialfähigkeit Uppercut in einen explosiven Kanister zu schleudern, während Jedi-Padawan Tel-Rea das Blasterfeuer mit ihrem Lichtschwert auf die Angreifer zurücklenkt.
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Man kann Kaabs charakteristischen Uppercut nutzen, um Gegner in zerstörbare Objekte zu schleudern – oder sie von Vorsprüngen zu stoßen.
Greg Foertsch, CEO Bit Reactor
Die rundenbasierten Gefechte in Star Wars Zero Company sind nicht nur herausragend inszeniert, sondern aus spielerischer Sicht ein absoluter Hochgenuss. Natürlich solltest du in den Missionen immer Vorsicht walten lassen, denn wird eines deiner Teammitglieder niedergestreckt, trägt es Verletzungen davon, die erst in der Krankenstation geheilt werden müssen. Ganz bitter wird es es mit dem Permadeath-Feature, denn wird ein Charakter drei Mal verletzt, musst du dich für immer von ihm verabschieden. XCOM-Veteran:innen kennen das Gefühl, sich nach 100 Spielstunden von einem liebgewonnen Recken verabschieden zu müssen. Also: aufpassen!
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Upgrades und Anpassungen

Was mich an Star Wars Zero Company absolut beeindruckt hat ist die Fülle an Optionen, die eigenen Charaktere oder deren Ausrüstung anzupassen oder zu verbessern. Das beginnt bereits bei der Auswahl an Waffen, bei der dir vier Kategorien (Blasterpistole, Repeater-Gewehr, Blastergewehr oder Scharfschützengewehr) zur Wahl stehen - allesamt mit ihren eigenen Stärken und Schwächen. Und wer mag, kann auch das Design der Schießeisen bis ins kleinste Detail individualisieren.
Screenshot aus Star Wars Zero Company zeigt die Anpassung der Charaktere.

Jeder Charakter verfügt über einen individuellen Talentbaum.

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Darüber hinaus bringt jeder Charakter, im Spiel "Operator" genannt, jeweils ein eigenes Talent und eine Spezialisierung mit. Als wäre das noch nicht genug, lassen sich diese in einem Talentbaum upgraden und im weiteren Spielverlauf durch eine zweite Spezialisierung ergänzen.
Jede der sieben Hauptfiguren verfügt über eine einzigartige Fähigkeit. Charaktere, die ihr anheuern könnt teilen sich einen Pool aus insgesamt elf universellen Talenten. Dazu kommen acht Spezialisierungen, die quasi die Klassen in Star Wars Zero Company repräsentieren: Vom Gunslinger, der mehrere Ziele gleichzeitig aufs Korn nehmen kann, bis hin zum Medic, der das Squad am Leben hält.
Alle diese Talente und Fähigkeiten lassen sich upgraden und verbessern, wenn du die Spielfiguren mit auf Missionen nimmst. Als wäre das aber noch nicht genug, lassen sich aber auch die Beziehungen zwischen den einzelnen Teammitgliedern verbessern (oder verschlechtern), was wiederum einzelne Werte verändert oder beispielsweisen die Reichweite von Bewegungen erhöht.
Screenshot aus Star Wars Zero Company zeigt die Beziehung zwischen zwei Teammitgliedern.

Teambuilding in Star-Wars-Manier: Die Beziehung lässt sich verbessern.

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Star Wars Zero Company bietet einen unglaublichen taktischen Tiefgang in seinen Spielsystemen, der den der XCOM-Games deutlich überragt. Getreu dem Motto "leicht zu erlernen, schwer zu meistern". Positiv fällt auf, wie gut diese einzelnen Mechaniken schon in der von mir gespielten Vorschauversion ineinander greifen.
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Es kann ausgesprochen effektiv sein, zwei Operatoren zusammenzuspannen, die sich nicht ausstehen können. […] Und es macht einfach Spaß zu hören, wie die eigenen Squadmates übereinander herziehen, wenn etwas schiefgeht.
Greg Foertsch, CEO Bit Reactor
Insbesondere nach einigen Spielstunden, wenn du erstmals auf Mitglieder des Infinte Coil triffst, verdichtet sich das Gameplaykonstrukt deutlich und der Schwierigkeitsgrad zieht spürbar an (wenngleich er weiterhin stets sehr fair bleibt). Das Ergebnis sind äußerst intensive Taktikgefechte, die Genrefans mit der Zunge schnalzen lassen.
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Steuerung und Technik

Abschließend noch ein paar Worte zur technischen Umsetzung von Star Wars Zero Company. Ich hatte die Möglichkeit, eine weit fortgeschrittene Fassung des Rundenstrategiespiels auf dem PC zu zocken. Und die präsentierte sich aus technischer Sicht schon mal sehr sauber und überzeugend.
Genretypisch solltest du jetzt kein Grafikbrett im Stile von Mass Effect oder Directive 8020 erwarten, aber Zero Company fängt den düsteren, dreckigen Look der Vorlage exzellent ein und überzeugt mit einem stimmigen Grafikkonstrukt. Großes Lob gebührt aber vor allem der Vertonung, die mit exzellenten deutschen Sprecher:innen, einem treibenden Soundtrack und wuchtigen Effekten begeistert.
Screenshot aus Star Wars Zero Company zeigt eine Mission aus der Third-Person-Ansicht.

In Third-Person-Abschnitten tauchst du tiefer ins Spiel ein.

© EA / Phil Briel

Auch die Steuerung geht exzellent von der Hand. Nicht nur mit Maus und Tastatur, sondern auch mit dem PS5- oder Xbox-Gamepad. Immerhin erscheint Zero Company am 27. August auch auf Konsolen. Die Controller-Steuerung lässt jedenfalls nichts vermissen und funktioniert genauso tadellos, wie die mit Maus und Keyboard, sodass auch Konsolenfans mit dem Game ihren Spaß haben werden.
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Star Wars Zero Company Vorschau: Fazit

Screenshot aus Star Wars: Zero Company

Star Wars: Zero Company wird ein Fest für Strategiespiel-Fans

© EA

Gefühlt liegt das Genre der Rundenstrategiespielen seit einigen Jahren brach und XCOM 2 thront auch zehn Jahre nach seinem Release als Krösus über der Konkurrenz. Das dürfte in meinen Augen aber schon bald ein Ende haben, denn Star Wars Zero Company wird ein absolutes Fest für Fans des Genres, aber auch des Science-Fiction-Universums aus der Feder von George Lucas.
Aus spielerischer Sicht setzt das Game auf ein unglaubliches Maß aus tiefgreifenden Systemen, die hervorragend ineinandergreifen und so ein Gameplay schaffen, das ab der ersten Minute an den Bildschirm fesselt. Die packende Story und cineastische Inszenierungen sorgen dafür, dass auch Genreneulinge dranbleiben.
Abzuwarten bleibt, ob die Handlung auch im späteren Spielverlauf das hohe Tempo aufrechterhalten kann und welche frischen Ideen das Entwicklerteams noch aus dem Hut zaubern kann. Doch Strategiespielfans und solche die es werden wollen, sollten sich den 27. August 2026 fett im Kalender ankreuzen.

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