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Die 8 besten Surfspots in Irland

Perfekte Wellen, lange Traumstrände und malerische Landschaften - Irland ist ein wahres Paradies für Surfer. Worauf wartest du noch?
Autor: Ellie Ross / Clemens Burghofer
6 min readveröffentlicht am
Gesegnet mit einer Küstenlinie von fast 1.500 km, ist Irland ein richtiges Surfmekka. Von sanften Atlantikwalzen bis hin zu steilen Reefbreaks ist wirklich für jeden etwas dabei. Und dann wartet da noch die unglaublich spektakuläre Landschaft, die sogar das Paddeln in ein ungewohntes Vergnügen verwandelt. Für Anfänger gibt es zahlreiche Surfschulen an den meisten Stränden, die auch Boards vermieten. Die Pros begeben sich dagegen eher an rauere und abgelegenere Spots.
Von der nördlichen Grafschaft Antrim bis zu den südlichen Stränden von Kerry und Cork - hier sind die 8 besten Surfspots Irlands.

Inch Beach, Co. Kerry

Inch beach line up
Inch beach
Inch Beach ist bekannt dafür, dass dort ein Inch eigentlich drei Meilen (fast 5 km) lang ist. Die lange Sandbank erstreckt sich bis zur Dingle-Halbinsel. Der Spot ist bei Surfern schon lange ein Hit und beherbergt, für alle die genug Erfahrung und Fitness mitbringen, eine der längsten Wellen Europas. Geübte Surfer können die Welle weit draußen über dem Riff anpaddeln. Weniger erfahrenere Surfer werden entlang des nicht enden wollenden Sandstrands gut versorgt. Anfänger können Stunden bei Kingdom Waves buchen - Einzelunterricht, in der Gruppe und Wochenendkurse - wenn du wissen willst, wie es ist zu surfen, dann bist du dort an der richtigen Adresse.
Am besten für: Beachbreak für Longboarder und rechte Welle über dem Riff für Shortboarder.

Strandhill, Co. Sligo

Surfer in Strandhill, Irland
Sunset-Surf in Strandhill
Strandhill ist bei Surfern aus gutem Grund sehr beliebt - der Beachbreak liefert sowohl im Sommer als auch im Winter zuverlässig surfbare Wellen, und das sehr nahe am Strand. Im Süden verspricht ablandiger Wind die saubersten Bedingungen, auch wenn dort in der Regel immer gesurft werden kann. Ganz egal aus welcher Richtung der Wind bläst. Während du bei erstklassigen Surfverhältnissen ins Line-Up paddelst, kannst du eine einzigartige Aussicht auf die beiden Hügel Knocknarea und Ben Bulben genießen, die sich über dem Strand erheben. Surfstunden gibts bei iSurf Ireland direkt am Strand. Surfexperten werden bei größerem Swell mit rechten und linken Barrels verwöhnt.
Am besten für: Fortgeschrittene Surfer, die im Sommer nach einem Break nahe am Strand suchen und Pros, die im Winter Sehnsucht nach Barrel-Action haben.

Whiterocks, Co. Antrim

Dieser lange, goldene Traumstrand ist einer der besten die die Causeway-Coast zu bieten hat. Whiterocks bietet das ganze Jahr über konstante Bedingungen und eignet sich sowohl für Anfänger als auch für erfahrene Surfer. Am östlichen Ende des Spots befindet sich die Troggs Surf School, die unterschiedlichste Kurse für alle Neulinge anbietet, von Einzelunterricht bis hin zu Surf- und Spa-Paketen. Wenn du mal nicht im Wasser bist, solltest du unbedingt einen Trip zur „Straße der Riesen" und zur Carrick-A-Rede-Seilbrücke machen. Beides liegt nur ungefähr 15 Minuten Fahrt vom Strand entfernt.
Am besten für: Anfänger und Fortgeschrittene

Mullaghmore, Co. Sligo

Mullaghmore, Irland
Mullaghmore, Irland
Nur für Profis geeignet! Mullaghmore ist einer der besten Big-Wave-Surfing-Locations der Welt. Die größte Welle, die hier 2012 gesurft wurde, war unfassbare 15 m hoch. Bei großem Swell und idealen Verhältnissen knallen gefährliche Linke extrem kraftvoll auf den felsigen Untergrund um die Landzunge. Auch das Hinauspaddeln ist außergewöhnlich schwierig, wobei mittlerweile immer häufiger Jetskiks zum Einsatz kommen.
Am besten für: Big-Wave-Surfer

Brandon Bay, Co. Kerry

Brandon Bays Wellen - so groß wie Busse
Brandon Bays Wellen - so groß wie Busse
In Brandon Bay befindet sich der längste Strand des Landes - Castlegregory. Auf einer Länge von fast 20 km erstreckt sich der weiche Sand und bildet den perfekten Spot für alle Anfänger. Brandon Bay selbst ist ein 6 km langer, sichelförmiger Sandstrand mit zahlreichen Breaks entlang der Küste. Vor allem im Sommer gibt es dort einen sehr konstanten Swell, der dich nur selten enttäuschen wird. Kilcummin ist eine kleine Welle, die auf der rechten Seite der Flussmündung Inlet bricht - ideal für alle Surfneulinge. Für die etwas geübteren Surfer warten steile und hohle Passagen beim Surfspot Dumps. Der Spot macht seinem Namen bei Flut alle Ehre. Also pass auf, dass du nicht brutal auf die Steine gespült wirst (surfe lieber bei Ebbe oder Mid-Tide). Dann gibt es dort noch Mossies - ein gemütlicher Reefbreak, der Wellen liefert, die in beide Richtungen brechen. Im Sommer gibts bei Jamie Knox Watersports Surfunterricht für alle Könnensstufen.
Am besten für: Viele unterschiedliche Wellen, von extrem anfängerfreundlichen Beachbreaks bis zu sanften rechten und linken Wellen über dem Riff.

Easkey, Co. Sligo

An der Südspitze von Donegal Bay wartet der wahrscheinlich beliebteste Surfspots Irlands - Easkey. Aber auch wenn das verlockend klingt, dieser Reefbreak ist nichts für unerfahrene Surfanfänger. Die steile und hohle Welle bricht auf felsigem Untergrund und sollte nur von wirklich fortgeschrittenen Surfern ins Auge gefasst werden. Die rechten und linken Wellen sind für gewöhnlich ziemlich groß (zwischen 3 und 4,5 m), wobei der rechte Break noch höher und berüchtigter ist. Allerdings braucht es dazu die perfekten Bedingungen und du solltest in der Lage sein, bei einem Wipe-Out den Felsen am Meeresgrund auszuweichen. Nach der Session wartet dafür ein kühles Pint im McGowans's Pub im Dorf.
Am besten für: Reefbreak-Profis

Inchydoney, Co. Cork

Inchydoney Strand
Inchydoney Strand
Es ist leicht nachzuvollziehen, warum die Einheimischen Irlands diesen Ort als den schönsten Strand des Landes bezeichnen. Und das beste daran: Der Spot ist absolut anfängerfreundlich. Die kleine Insel liegt vor West Cork und nur ein paar Kilometer von Clonakilty entfernt. Sie ist über zwei Dämme mit dem Festland verbunden und bietet traumhaft silbernen Sandstrand und türkisfarbenes Wasser vor grasbewachsenen, geschmeidigen Dünen. Das sanft abfallende Wasser auf sandigem Untergrund ist geradezu perfekt für Neulinge. Auch die Inchydoney Surf School ist ein heißer Tipp, wenn du mit dem Gedanken spielst, Surfstunden zu nehmen. Falls du aber auf der Suche nach etwas schnellerem Terrain bist, gibt es an der Sandbank eine linke Welle, die dir viel Vergnügen bereiten wird. An der Landzunge rechts wartet nach einer langen Paddeltour noch ein richtig langer Ride auf dich.
Am besten für: Longboarder und Anfänger

Lahinch, Co. Clare

Surfer in Lahinch
Lahinch
Versteckt in der Bucht von Liscannor Bay, an der nordwestlichen Küste vom County Clare, wird Lahinch häufig als DAS Surfjuwel entlang der atemberaubenden Küstenstraße Wild Atlantic Way bezeichnet. Und das nicht ohne Grund. Der breite, sichelförmige Sandstrand bietet Surfaction für alle Könnensstufen. Die Locals paddeln meist direkt vorm Surfshop weg. Anfänger begeben sich dagegen eher Richtung Norden zu den sanfteren Peaks. Bei Flut verschwindet der Sand am Strand vollkommen unter den Wassermassen. Am besten paddelst du also bei Mid-Tide oder Ebbe hinaus ins Line-Up. Die Lahinch Surf School bietet Gruppen- und Einzelunterricht an. Bei viel Wind zieht der Spot auch Wind- und Kitesurfer an.
Am besten für: Anfänger
Seesions
Im Winter finden Profis in Irland die perfekten Bedingungen, seht selbst:

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