The Ascent: beeindruckende Cyberpunk-Kulisse trifft auf kernige Action
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The Ascent: Daueraction in schicker Cyberpunk-Welt

Das Action-RPG The Ascent kombiniert Elemente der Diablo-Reihe mit kerniger Action und einer detaillierten Cyberpunk-Kulisse. Wir verraten euch, was den Titel so besonders macht.
Autor: Philipp Briel
3 min readveröffentlicht am
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Wer auf der Suche nach einem neuen Action-Rollenspiel im Stile der Diablo-Reihe ist, sollte sich das Ende Juli 2021 erschienene The Ascent einmal genauer anschauen. Das Erstlingswerk der Schweden von Neon Giant peppt die bekannte Gameplay-Formel mit frischen Ideen und einer detailverliebten Cyberpunk-Atmosphäre auf, die selbst so manchen Blockbuster alt aussehen lässt.
Kennt ihr schon Daniel Melville, den Gamer mit dem bionischen Arm? Seine Armprothese zeigt sich vom Charakter Adam Jensen aus dem Spiel Deus Ex inspiriert. In unserer Doku 'PRISM' erwarten euch ungewöhnliche Geschichten aus der Welt des Gamings.
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Dan, der Gamer mit dem bionischen Arm
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The Ascent: Eine dreckige Zukunft

Es dauert nur wenige Spielminuten, bis euch klar wird, dass The Ascent das dreckige Cyberpunk-Weltdesign absolut auf den Punkt bringt. Die Ästhetik des vergleichsweise kleinen Indie-Action-RPGs stellt selbst aktuelle Genregrößen problemlos in den Schatten. Und das, obwohl ihr die düstere Megametropole lediglich aus der isometrischen Perspektive erkundet.
Dennoch fängt der Titel die Sci-Fi-Atmosphäre gekonnt ein und besticht vor allem durch einen enormen Detailgrad, der den Titel zu einem der schönsten Spiele des bisherigen Gaming-Jahres macht. Knallbunte Neon-Reklametafeln, rostige Rohre und belebte, dreckige Straßen zeichnen ein stimmiges Bild der dystopischen Zukunftsvision, an dem ihr euch einfach nicht satt sehen könnt.
Egal ob mit oder ohne Raytracing: The Ascent versetzt euch dank seiner beeindruckenden Grafik immer wieder ins Staunen. Der gelungene Soundtrack könnte zudem direkt aus einem Hollywood-Blockbuster entsprungen sein.
Screenshot aus The Ascent zeigt den Kontrast innerhalb der Cyberpunk-Welt. Das Action-RPG wartet mit beeindruckenden Details auf und fängt die dystopische Zukunftsvision gekonnt ein
The Ascent schafft eine glaubwürdige und detailverliebte Cyberpunk-Welt
The Ascent wurde von einem 10-köpfigen Entwicklerteam erschaffen. Unsere sechsteiligen Serie 'Levels' beleuchtet Indie-Studios wie Twin Motion (Dead Cells) oder MDHR (Cuphead) und ihre Arbeit.
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Behind The Scenes: Cuphead
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Daueraction als Twin-Stick-Shooter

Während die Handlung nicht über gängige Genrekonventionen hinausreicht, sind es vor allem die wuchtigen Kämpfe, die The Ascent zu einem besonderen Erlebnis machen. Ein waschechtes Rollenspiel sollte dabei niemand erwarten, ein Klassensystem wie beispielsweise in Diablo 3 sucht ihr vergebens.
Trotzdem weist das Game aus spielerischer Sicht einige Parallelen zum Genre-Urgestein auf. Doch statt euch aus der Iso-Perspektive Skill-klickend durch die Cyberpunk-Welt zu jagen, präsentiert sich The Ascent fast schon als reinrassiger Twin-Stick-Shooter.
So garniert der Titel die kernige Action mit einigen frischen Ideen. Das beginnt beim Waffenarsenal und erstreckt sich bis hin zum klugen Deckungsfeature, das euch hinter einer Vielzahl von Objekten in Deckung gehen lässt. Allerdings könnt ihr per Knopfdruck auch besonders hoch zielen, um beispielsweise aus sicherer Deckung das Feuer zu erwidern. Dadurch fühlt sich das Game fast schon wie ein Deckungsshooter aus ungewohnter Perspektive an.
Die Action ist zudem brachial in Szene gesetzt und dürfte euch die gesamte Spielzeit von rund 15 Stunden bestens unterhalten – wahlweise alleine oder im Koop-Modus für bis zu vier Spieler (online oder im Couch-Koop).
Screenshot aus The Ascent zeigt die Spielfigur beim Looten. Das Action-RPG bietet nur leichte Rollenspielelemente, setzt dafür aber auf brachiale Action im Twin-Stick-Shooter-Stil
The Ascent spielt sich wie ein Twin-Stick-Shooter mit einigen Innovationen
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Taktischer Tiefgang dank Augmentierungen

Genretypisch sammelt ihr im Verlauf des Spiels unzählige Ausrüstungsgegenstände, Waffen, Rüstungen und vieles mehr, um eure Spielfigur aufzuwerten. Besondere Werte oder Set-Boni, wie man sie aus Diablo kennt, sucht ihr hingegen leider vergebens.
Screenshot aus The Ascend zeigt die Ausrüstung der Hauptfigur. Im Spielverlauf sammelt ihr etliche Waffen, Rüstungen und Items. Rüstungssets gibt es hingegen leider nicht.
Unmengen an Loot und Ausrüstung dürfen natürlich nicht fehlen
Allerdings gibt es ein anderes spannendes Feature, das für zusätzliche Spieltiefe sorgt: die Augmentierungen. Ähnlich wie in den Deus Ex-Games stattet ihr eure Spielfigur mit einer Vielzahl futuristischer Eigenschaften aus und erhöht damit euren Nahkampfschaden oder ruft einen Roboter-Mono-Schützen als Tank herbei.
Neben eher klassischen Verbesserungen stehen euch einige wirklich spektakuläre Upgrades zur Wahl, die beispielsweise gegnerische Projektile verlangsamen oder als „Joyrun Drache“ durch die Gegner jagen und diese an Ort und Stelle einfrieren. Damit eröffnen sich, auch ohne Klassensystem, viele verschiedene Spielstile.
Trotz einiger technischer Probleme und der halbgaren Story entführt euch The Ascent in eine glaubhafte, lebendige und vor allem technisch beeindruckende Cyberpunk-Welt, die euch mit packenden Gefechten stundenlang an den Bildschirm fesseln dürfte.
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