Screenshot aus The Finals zeigt eine Cashout-Station auf der Karte Las Vegas.
© Embark Studios
Gaming

The Finals Guide: Mit diesen Tipps und Tricks rockst du die Arena

The Finals heißt der neue Star am kompetitiven FPS-Himmel. Mit drei Klassen und zerstörbaren Umgebungen sorgt der Titel für Abwechslung. Unser Guide liefert die besten Tipps und Tricks.
Von: Philipp Briel
6 min readPublished on
Seit dem überraschenden Shadow Drop Anfang Dezember erfreut sich der Free-to-Play-FPS The Finals enormer Beliebtheit. Die Besonderheit: In dieser explosiven VR-Gameshow sind die Umgebungen vollständig zerstörbar, was nicht nur für zusätzliche Spannung sorgt, sondern auch ganz neue taktische Möglichkeiten eröffnet. In unserem The Finals Guide liefern wir euch die besten Tipps und Tricks, mit denen ihr den Cashout für euer Team holt und die Sponsoren im Game beeindruckt.
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Die drei Klassen und ihre Aufgaben

Beginnen wir mit den Basics: In The Finals stehen euch drei Klassen zur Wahl, die innerhalb der Matches ihre ganz individuellen Aufgaben haben. Auch wenn das Hauptziel in einem Match dasselbe bleibt, sind es die Spezialfähigkeiten und das Zusammenspiel, die letztlich zum Erfolg führen.
Die leichte Klasse hält mit 150 HP am wenigsten aus, ist dafür schneller und wendiger als die Kolleginnen und Kollegen. Diese Agilität solltet ihr nutzen, um eure Gegenspieler zu flankieren, die Lage an einem Zielort zu sondieren und euer Team zu unterstützen.
Screenshot aus The Finals zeigt die drei Klassen in einem dunklen Raum.

Drei Klassen gibt's im Game. Jede hat ihre eigenen Aufgaben.

© Embark Studios

Die mittlere Klasse verfügt über 250 Lebenspunkte und fungiert als Supporter und Heiler in The Finals. Mit Heilstrahl und Defibrillator helft ihr eurem Squad wieder auf die Beine, während Sonargranaten gegnerische Spieler:innen in der Umgebung aufdecken.

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Dann wäre da noch die schwere Klasse. Sie verfügt über satte 350 HP und steckt damit besonders viel ein, bewegt (und dreht) sich aber deutlich langsamer als die anderen Klassen. Entsprechend eignen sich schwere Spielfiguren als Tank, um den Schaden von den Teammates zu nehmen und den Fokus auf sich zu richten. Mit zwei verschiedenen Schildfähigkeiten unterstützt ihr zudem euer Team.
Wichtig: Jede Klasse hat ihre Daseinsberechtigung und eine gute Teamzusammenstellung ist unabdingbar, um in The Finals zu gewinnen. Drei leichte Spieler:innen sind beispielsweise meist im Nachteil gegen einen ausgeglichenen Squad.
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Die richtige Ausrüstung

Der Erfolg in The Finals steht und fällt natürlich mit der richtigen Ausrüstung. Jede Klasse verfügt über eine Primärwaffe, drei Gadgets und eine einzigartige Spezialfähigkeit. Das Schöne ist, dass keines der Items übermächtig ist: Theoretisch könnt ihr mir jedem Loadout erfolgreich sein – nutzt also die Ausrüstung, mit der ihr am besten klar kommt.
Bei der leichten Klasse empfiehlt sich die Tarnvorrichtung, mit der ihr euch kurzzeitig unsichtbar machen und so die Lage sondieren oder euch schnell aus brenzlichen Situationen retten könnt. Beachtet dabei, dass eure Umrisse noch immer schemenhaft zu erkennen sind.
Screenshot aus The Finals zeigt das Loadout der leichten Klasse.

Die leichte Klasse ist besonders schnell und agil.

© Embark Studios / Philipp Briel

Ansonsten sind die M11 und SH1900 stark, doch auch das Schwert oder das Scharfschützengewehr leisten gute Dienste. Bei den Gadgets sind vor allem die Störgranate und der Elektroschocker empfehlenswert.
Screenshot aus The Finals zeigt das Loadout der mittleren Klasse.

Die mittlere Klasse ist Heiler und Supporter in Einem.

© Embark Studios / Philipp Briel

Die mittlere Klasse ist mit dem Heilstrahl oder dem Geschützturm am besten bedient. AKM und FCAR sind hier, neben dem Defibrillator, besonders empfehlenswert. Für den Schweren sind vor allem Maschen- und Kuppelschild unabdingbar. Auch der RPG7-Raketenwerfer ist äußerst nützlich, um in den zerstörbaren Umgebungen neue Wege zu schaffen.
Screenshot aus The Finals zeigt das Loadout der schweren Klasse.

Die schwere Klasse fungiert als Tank, unterstützt aber auch das Team.

© Embark Studios / Philipp Briel

Tipp:

Probiert die Ausrüstung unbedingt auf dem Übungsplatz aus und findet die Items, mit denen ihr am besten zurechtkommt.

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Arena-Gegenstände

Auf den Maps in The Finals findet ihr verschiedene Gegenstände. Nein, wir meinen jetzt nicht die Blumentöpfe oder Geschenke, mit denen ihr den anderen Teams zusetzen könnt, sondern die Elementar-Kanister, die ebenfalls einen guten Dienst erweisen.
Nutzt die zu eurem Vorteil. Explosiv-Kanister helfen euch dabei, Wände einzureißen und schneller voranzukommen. Gas und Feuer hingegen können effektiv im Kampf eingesetzt werden, während der Schleim Zugänge blockiert oder neue Wege erschafft.
Screenshot aus The Finals zeigt einen Charakter beim Tragen eines Explosiv-Kanisters.

Nutzt die Items, die die Arenen euch zur Verfügung stellen.

© Embark Studios / Philipp Briel

Wichtig zu wissen ist, dass im Game das „Schere, Stein, Papier“-Prinzip gilt. Für jedes Element gibt es einen Gegenpart.
Feuer ist beispielsweise gut gegen Gas und löst dieses auf oder zerstört Schleim. Rauch hingegen löscht Feuer ab, während der Schleim vor giftigem Gas schützt.

Tipp:

Ihr könnt die Arena-Gegenstände auch mit C4 und Sprengladungen bestücken, was ihre Durchschlagskraft deutlich erhöht

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Nützlicher Schleim

Der Schleim in The Finals ist ein nützliches Mittel, das verschiedene Aufgaben erfüllt. Die Offensichtlichste ist das Blockieren von Türen, Fenstern und Zugängen zu einem Raum – perfekt, um den Cashout zu schützen und den anderen Teams den Weg abzuschneiden.
Screenshot aus The Finals zeigt die Nutzung der Schleimkanone auf dem Übungsplatz.

Der Schleim in The Finals ist ein nützliches Hilfsmittel.

© Embark Studios / Philipp Briel

Screenshot aus The Finals zeigt eine Spielfigur, die auf dem Schleim ein Dach erklimmt.

Nutzt ihn als Treppe, um schnell Häuser zu erklimmen.

© Embark Studios / Philipp Briel

Doch der Schleim kann noch viel mehr. Richtig platziert könnt ihr ihn auch als Treppe oder Brücke nutzen und so unzugängliche Areale auf den Maps erreichen. Vor allem die Schleimkanone der schweren Klasse kann hier durch gezielte Platzierung schnell ganz neue Routen eröffnen.
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Mapkenntnis und Zerstörung

Auch wenn es in The Finals aktuell nur vier Maps gibt, dauert es eine ganze Weile, bis ihr wirklich einen Überblick über die Karten und sämtliche Wege habt. Zumal Wettereffekte und unvorhergesehene Ereignisse wie Meteoritenschauer den Lauf einer Partie zusätzlich beeinflussen können.
Übt die Karten und prägt euch die Schlüsselpositionen ein. Außerdem ist es entscheidend, die Karten zu euren Gunsten mithilfe der Zerstörung zu manipulieren. Der Cashout ist auf einem Dach? Dann zerstört unbedingt die Leitern und Seilrutschen, um euch zusätzlich abzusichern.
Screenshot aus The Finals zeigt eine zerstörte Leiter auf dem Übungsplatz.

Leitern und mehr lassen sich zerstören - so kann euch niemand folgen.

© Embark Studios / Philipp Briel

Zwei schnelle Nahkampfangriffe reichen, um die zusätzlichen Wege dem Erdboden gleich zu machen. Nutzt zudem eure Gadgets wie C4, den Raketenwerfer oder Granaten, um beispielsweise den Boden unter einer Cashout-Station zu zerstören und diese damit eine Etage nach unten zu befördern.
Auch die Sprungkissen der mittleren Klasse sind ein hervorragendes Mittel, um nicht nur schnell auf ein Dach zu fliegen, sondern auch, um Zugänge zu blockieren: Mit einem Sprungkissen in einer Tür kommt garantiert niemand mehr durch.
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Knöpfe durch Beschuss auslösen

Ihr verfolgt das gegnerische Team, das die Cashbox geklaut hat, aber sie haben direkt vor euch die Brücke hochgefahren oder den Aufzug gerufen? Die entsprechenden Knöpfe müsst ihr nicht drücken, wenn ihr direkt davorsteht.
Schießt einfach aus der Distanz darauf, um die Knöpfe auszulösen und so die Wege aus der Ferne wieder freizumachen.
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Wählt euren Kampf

In The Finals zählt einzig und allein das eingesackte Geld. Immerhin spielen wir hier kein Team-Deathmatch oder ähnliches Gedöns. Theoretisch könnt ihr auch die Runde gewinnen, ohne ein einziges Mal die direkte Konfrontation mit den gegnerischen Teams gewagt zu haben.
Sonderlich wahrscheinlich ist dieser Fall aber nicht. Immerhin bleiben euch in jeder Runde 18 Minuten Zeit, womit das eine oder andere Feuergefecht unvermeidlich ist.
Screenshot aus The Finals zeigt die Verwendung des Defibrillators auf dem Übungsplatz.

Lernt eure Klasse und entscheidet, ob es sich zu kämpfen lohnt.

© Embark Studios / Philipp Briel

Entscheidend ist dabei zu wissen, wann es sich lohnt zu kämpfen und wann ihr euch besser verdünnisieren solltet. Dafür solltet ihr eure Ausrüstung im Auge behalten, aber auch schauen, ob ihr möglicherweise der oder die letzte Überlebende seid – denn riskiert ihr einen Team-Wipe, wird der Respawn-Timer für das gesamte Team zurückgesetzt.
Genauso macht es keinen Sinn, mit einer Schrotflinte auf große Entfernungen zu feuern oder euch im Nahkampf mit dem Scharfschützengewehr der schweren Klasse mit dickem MG zu stellen. In diesen Fällen solltet ihr besser das Weite suchen und euch neu positionieren.

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