Die gebürtige Österreicherin Anna Engelschall, besser bekannt unter ihrem Online-Alter-Ego @growingannanas, zählt zu den weltweit bekanntesten deutschsprachigen Fitness-Creatorinnen. Mehr als eine Million Menschen folgen ihr jeweils auf Instagram und TikTok, auf YouTube sind es sogar acht Millionen. Ihr Erfolgsgeheimnis: Annas Home-Workout-Videos sind effektiv, abwechslungsreich, kommen größtenteils ohne Geräte aus und können überall nachgemacht werden. Zusätzlich überzeugt Anna immer wieder mit ihrer authentischen und sympathischen Art – selbst dann, wenn sie ihre Zuschauer gerade komplett zum Schwitzen bringt.
Achtsam, menschlich, mit Humor: Anna möchte ihren Followern Stärke schenken. Unser Autor begleitet die Fitness-Creatorin durch ihre Wahlheimat Lissabon und bei der Frage: Wie bleibst du dir treu, wenn der Algorithmus andere Ideale hat als du? Und was unterscheidet sie von vielen anderen Fitness-Influencerinnen – von ihren Home Workouts bis zu ihrem Umgang mit Body Image und Essen?
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8.30 Uhr: Hochfahren
Wie startet Anna Engelschall ihren Tag, um als Fitness-Creatorin fokussiert und achtsam zu bleiben?
Ein Tag, der viel Action und Bewegung beinhaltet, der manche Überraschung bereithält und Nachrichten aus der ganzen Welt bringen wird, beginnt am besten: ganz ruhig. Und still. Und weit entfernt von dem leuchtenden Smartphone-Bildschirm, der nach Aufmerksamkeit schreit. Die Fenster-Rollläden im Apartment in Lissabon fahren quietschend hoch: 200 Meter entfernt fließt der Tejo in den großen, weiten Atlantik. Später am Tag wird der Fluss noch eine wichtige Funktion haben, aber jetzt ist er erst einmal: schön.
Um neun Uhr sitzt Anna Engelschall auf der Couch, ignoriert ihr Smartphone für mindestens weitere 60 Minuten und schreibt in ihr Journal. Der Plan für die nächsten Schritte ihres digitalen Fitnessimperiums entsteht auf Papier: In kleiner, präziser Handschrift notiert sie die Tasks des Tages – zwei Videoschnitte abnehmen, Trainingsplan für den kommenden Monat aufstellen, Gehälter anweisen. Die Liste wird immer länger, in unterschiedlichen Farben, aber sie achtet darauf, in der rechten Spalte immer etwas Persönliches einzuplanen. „Es ist wichtig, sich selbst Raum zu geben.“ Und: „Wenn man es aufschreibt, dann passiert es auch.“
Diesen Satz hat Anna Engelschall, 30 Jahre, von einem berühmten Landsmann gelernt: Arnold Schwarzenegger. Sie kommt wie Mr. Universe aus einem kleinen Dorf in der Steiermark und denkt gerne groß – knapp acht Millionen YouTube-Follower, eine eigene App, Millionen-Reichweiten auf Instagram und TikTok. Die 1,60 Meter große Österreicherin ist einer der wichtigsten Player auf dem Online-Fitnessmarkt, der pro Jahr um 27 Prozent wächst – und laut Prognosen bis 2030 knapp 100 Milliarden Euro weltweit erreichen wird. Sie hat sozusagen eine Maschine gebaut, die Menschen auf der ganzen Welt in Bewegung versetzt. Wenn man ihr einen Tag lang folgt, versteht man, wie diese Maschine programmiert wird, was sie am Laufen hält – und was Anna jeden Tag leistet, damit sie nicht überhitzt.
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10.30 Uhr: Mode-Switch
Wie plant und produziert Anna ihre Home Workout-Videos für YouTube und Instagram?
Was die Welt als 25-Minuten-Workout sieht – Engelschall in bunter Gym Wear, gute Attitude, treibender Beat –, ist das Ergebnis einer tagelangen Produktion: Vier Stunden Planung, Übungsauswahl, Reihenfolge, Intensitätskurve. Eine Stunde für die Musik. Etwas Zeit für Make-up. Dann der Dreh selbst. Schnitt, Untertitel, Abnahmeschleifen – eine Excel-Tabelle führt jedes Video durch verschiedene Stages, bis hin zur chinesischen Sprachversion. Mindestens ein fertiges Workout pro Woche muss raus.
Jetzt, um halb elf, wird Anna stiller und fokussierter. „Eigentlich denkt man immer über Content nach. Es gibt keine freie Minute.“ Sie packt die Sporttasche, die Kameratasche, bestellt ein Uber. Ein Blick aus dem Fenster – passt das Wetter zum Plan? Dunkle Wolken schieben sich über den Frühlingstag. Auch wenn man es den Videos nicht ansieht: Der Druck ist da. „Was ich mache, ist wichtig“, sagt sie, „die Menschen da draußen wollen weiterkommen. Sie brauchen mich.“
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12.30 Uhr: Recording
Warum filmt @growingannanas ihre Workouts lieber alleine und draußen statt im Studio?
Die Kamera ist ganz nah dran an Anna. Sie sitzt auf einer Yogamatte auf einer Hafenmole, macht Squats, Planks, Mountain Climbers. Außerhalb des Bildausschnitts stehen abgerockte Lagerhäuser neben moderner Architektur, auf dem Hügel leuchten die historischen Paläste, und Möwenschwärme tanzen über dem Tejo. Das Publikum sieht nichts davon. Nur Anna am Wasser. Einmal schiebt sich ein Containerschiff durchs Bild. Engelschall dreht nicht gerne im Studio.
„Ich will die Leute in meine Welt mitnehmen“, sagt sie. Kein Team, kein Kameramann, kein Regisseur. Nur sie, das Stativ und die Matte. Ab und zu ein Blick direkt in die Linse. Am liebsten filmt sie alles in einem Take. Wenn der Wind das Stativ umwirft: Restart. Wenn die Sonne hinter einer Wolke verschwindet und der Weißabgleich nicht mehr stimmt: Restart. Aber die Energie ist nicht endlos. „Ich muss mir den Perfektionismus abtrainieren“, sagt sie. Denn ausgerechnet die Momente, die sie am liebsten rausschneiden würde, liebt ihre Community am meisten: Wenn sie selbst eine Pause braucht, weil das Workout brutal ist. Schwitzen, Schnaufen, Lachanfälle. „Dann sehen sie, dass ich keine KI bin.“
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13.30 Uhr: Let's eat!
Welche Rolle spielt Essen in Anna Engelschalls Content?
Eigentlich ist Anna immer am Essen oder am Essen-Zubereiten. Kleine Date Balls, Reiswaffeln zwischendurch, „weil nichts schlimmer ist, als während einer Filmsession in den Unterzucker zu kommen“. Jetzt ist die Szene im Kasten, und sie freut sich auf ein echtes Essen. Im Lieblingscafé Comoba in Lissabon bestellt sie Fish Tacos mit Dorade, Kohlgemüse, Avocado und grüner Sauce mit Mandeln. Die Farben, die Textur, die Kultur: „Essen ist so toll!“ Auf Instagram postet sie „What I eat in a day“-Videos: Frühstücksbowls, Snacks, Ei und Gemüse, Dinner – und ein Riesenkübel Eiscreme beim Serienschauen. Die Kommentare: „I love you“, „Wo krieg ich die Hosen her?“, „Warum bist du so schlank, wenn du Eiscreme isst?“
Zum Thema Essen gibt es die meisten kritischen Kommentare, erzählt sie. Falsche Produkte, zu viel, zu wenig. Anna beantwortet so viele DMs wie möglich – manchmal auch auf Spaziergängen, per Voice Message. „Ich will für meine Community da sein“, sagt sie. Immer wieder kommen junge Frauen zu Events, die Hilfe brauchen. Sie nimmt sich Zeit, tauscht sich aus. „Es zeigt mir, wie viel Verantwortung ich habe“, sagt sie. „Was ein einziger Satz bewirken kann. Im Guten wie im Schlechten.“
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15 Uhr: All Hands on Deck
Wie nutzt Anna YouTube-Daten, ohne sich komplett vom Algorithmus steuern zu lassen?
Gestärkt vom Lunch klappt Anna den Laptop auf. Der erste Blick gilt nicht der Inbox oder dem Social Feed, sondern der Datenauswertung von YouTube Studio: grüne Pfeile, die nach oben zeigen. Das System kommentiert: „Looking good!“ Sie sucht immer nach dem Marker „1 of 10“ – bedeutet: Das jüngste Video hat die beste Performance der letzten zehn Uploads. Check. „Immer ein kleiner Sieg“, sagt Anna. Nach geschätzt mehr als 500 hochgeladenen Videos hat sie mittlerweile ein gutes Bauchgefühl entwickelt. „Manchmal weiß ich, dass ein Workout nicht performt, meistens Arm-Übungen“, sagt sie, „aber das ist mir dann egal, die Leute müssen auch was für den Oberkörper tun.“ Trainingsplan sticht Algorithmus.
In Tabellen und Kurven kann Anna, die als Software-Ingenieurin gearbeitet hat, genau sehen, an welchen Stellen Zuschauer abgesprungen sind. Ihre IT-Skills helfen ihr noch heute: „YouTube ist ganz schön nerdig.“ Je mehr Watchtime ein Video sammelt, als desto relevanter stuft der Algorithmus es ein. Workout-Videos haben dabei einen Vorteil, sagt sie: Wenn die Leute das ganze Training mitmachen, pusht ihre Motivation nicht nur sie selbst, sondern auch den Content. Win-win. In den letzten drei Minuten allerdings gibt es immer einen Zuschauer-Drop – weil die Leute die Stretching- und Cooldown-Übungen weglassen. „Leider unvernünftig“, sagt Anna lachend, „aber ich gebe nicht auf.“
An Annas YouTube-Daten lässt sich besser ablesen als an jedem Fitness-Ratgeber, wie Menschen sich bewegen wollen. Im Jahr 2020, zu Beginn der Pandemie, sammelte ein CrossFit-Video, „in dem ich mich einfach gekillt habe“, über Nacht hunderttausende Klicks. „Weil alle im Lockdown festsaßen, wollten sie sich spüren“, erinnert sie sich. Sie war damals eine der wenigen CrossFit-Creatorinnen auf YouTube. Das Learning: Wirklich viral geht ein Video, wenn man anbietet, was Menschen brauchen – am besten als Erste. Einfach ist das nicht, und „seitdem ist der Fitnessmarkt viel softer und achtsamer geworden“. Japanese Walking statt HIIT. Dass ihre Marke das nachhaltige Wachsen im Namen trägt, zeigt gute Intuition.
Momente, in denen Anna keuchen oder lachen muss, liebt ihre Community besonders: „Dann sehen sie, dass ich keine KI bin.“
@growingannanas: Aus einem Instagram-Handle ist ein kleiner Konzern geworden. Fitness-App, Werbekampagnen, Events und ein knappes Dutzend Kanäle, von Instagram und TikTok über WhatsApp bis Discord. Das sechsköpfige Team sitzt in Berlin, Dinslaken, Lissabon, Prag. Am Nachmittag schalten sie sich oft zusammen – an diesem Tag sind Videographer Matvey und Producerin Leonor vor Ort, weil am nächsten Tag ein Event ansteht. Leonor, 24, hat während der Filmschule in Berlin mit Annas Videos trainiert, bevor sie 2024 zum Team stieß – die eigene Community als Talent-Pool. Vor einigen Monaten haben sie einen zweiten YouTube-Kanal gestartet – @annaengelschall –, auf dem Anna Vlogs aus ihrem Leben postet: Umzug, neuer Freund, aber auch Themen wie Magersucht und Schönheitswahn. „Viele Geschichten basieren auf Nachrichten von Followern“, sagt Leonor. „Sie sollen sich gesehen fühlen.“
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16 Uhr: Die Mission
Wie hat sich Anna von „super skinny" zu „strong and fit" entwickelt – und was bedeutet das für ihre Fitness-Philosophie?
In einem dieser Videos steht Engelschall vor dem Spiegel und sagt: „Jeder fühlt sich mal fett.“ Kein Make-up. Kein Filter. „Jeder ist mal schwach.“ Das ist nicht die ausgeglichene, superfitte Anna, das Idealbild aus den Workout-Videos. Das ist ein Mensch mit Geschichte. Mit neunzehn wog sie nur noch 39 Kilo, hasste ihren Körper und sah Sport lange nur als Mittel zum Zweck – um Kalorien zu verbrennen. Endlose Laufrunden. „Wie ein Roboter.“ Bis sie fast verschwunden war.
Dieser Content ist ihr so wichtig wie die Squats und Climbers am Hafen, erzählt sie nach dem Team-Call. Anna Engelschall ist eine Nachfolgerin von Jane Fonda, die in den 1980ern den Aerobic-Boom auslöste und Fitnessstudios für Frauen eroberte. „Shape your Body“, befahl gut zehn Jahre später Cindy Crawford in ihrem Fitness-Blockbuster. Die erste Creatorin, Kayla Itsines, nannte ihren Bestseller „Bikini Body Guide“. Das Ziel war immer dasselbe – ein Körper, der einer Vorlage entspricht. Schlank. Sexy. Oder „stark“, was besser klingt, aber auch Druck aufbaut. Anna dagegen sagt: „Ich möchte, dass meine Follower gesund sind.“ Das Instagram-Fitnessstudio ist ein hartes Pflaster. Anna kann so positiv sein, wie sie will – ihre Videos erscheinen zwischen unrealistischen KI-Clickbaits und Scammern, die Peptide vom Schwarzmarkt verkaufen. Wie bleibt man sich selbst treu, wenn der Algorithmus andere Dinge belohnt?
Die Reaktionen der Community zeigen mir, was ein einziger Satz bewirken kann – im Guten wie im Schlechten.
Engelschall postet keine Vorher-/Nachher-Storys, die so tun, als gäbe es ein unfehlbares Rezept für den perfekten Körper – und als wäre es deine Schuld, wenn es nicht klappt. Sie beschäftigt sich mit Essen und postet gerne Bilder vom Food-Shopping in Lissabon – aber keine festen Diät- und Ernährungspläne. „Ich möchte keinen Druck aufbauen“, sagt sie. „Ich wünsche mir, dass meine Follower gesund sind – und dass sie wissen, dass sie alles schaffen können.“
Das klingt offener und positiver als das alte Fitness-Versprechen – und die Geschäftsfrau in ihr sieht die Chance zur Diversifizierung. „Fitness ist so körperfixiert“, sagt sie. Gerade macht sie sich viele Gedanken um Themen wie Mindset, Planung, Essen, Arbeiten, Familie. Einfach ein gutes Leben.
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17 Uhr: Das Leben ist schön
Wieso ist Anna von Berlin nach Lissabon gezogen?
In einem Park beobachtet Anna zwei Frauen um die fünfzig, die Intervall-Sprints zwischen zwei Palmen machen. „Spannend, wie unterschiedlich Menschen in verschiedenen Ländern trainieren“, sagt sie. Anna hat ihre Wohnung in Berlin aufgegeben und will von Stadt zu Stadt ziehen, um mehr Input zu kriegen. Einen 9-to-5-Job kann sie sich nicht mehr vorstellen. „Ich liebe die Freiheit, mein eigenes Produkt zu sein.“ Das Schlimmste wäre, wenn sich das Gefühl einstellt, das Fitness-Ding durchgespielt zu haben. „Ich brauche immer neue Ziele.“
Schlimm wäre das Gefühl, das Fitness-Ding durchgespielt zu haben. Ich brauche immer neue Ziele.
Radfahrer, Jogger, Menschen mit Slickboards am Tejo-Ufer – oft schnürt sie am Nachmittag selbst die Laufschuhe und macht Intervall-Sprints am Flussufer oder in den steilen Gassen der Altstadt. Lissabon ist eine aktive Stadt, die Studios sind voll. Anna erzählt von ihrer Theorie, dass Städte am Meer sportlicher sind als Metropolen im Landesinneren. Mehr Platz, Licht und Luft. Ein guter erster Stopp für die Welttournee von @growingannanas. „Es ist so bunt und hell“, meint Anna. Ein Grund, warum viele Creator ausbrennen: Sie haben nur noch Klickzahlen und Business-Needs im Kopf. „Ich wäre sehr unglücklich, wenn ich die Vlogs nicht machen könnte.“
08
22 Uhr: Cooldown
Was macht Anna abseits von Workouts, um kreativ zu bleiben und nicht auszubrennen?
Die Straßen von Lissabon sind immer noch voll. Aber im Netz wird es langsam ruhiger – weniger Mails, weniger DMs, bisschen mehr Luft. Anna und ihr Freund Adrien haben sich an den Rhythmus der Stadt angepasst, essen erst um zehn. Danach wird wieder trainiert. Aber nicht die Muskeln. „Ich will etwas lernen“, sagt sie. Seit einigen Monaten geben ihr zwei Berliner DJs Unterricht im Auflegen. „Tanzen ist nicht meine Stärke“, sagt sie, „vielleicht bringe ich andere in Bewegung.“ Latin House, ein bisschen Berlin Techno. Das hat einerseits Geschäftsgründe – „generische Musik hat auf YouTube keine Chance mehr“, sagt sie, und ihre Workout-Videos laufen inzwischen zu eigenen Mixes. Andererseits ist es ein kleines Abenteuer.
Am nächsten Tag wird sie auf der Praça do Comércio bei einem Workout Event ein paar hundert Fans treffen. „Es fasziniert mich, wie sich die Menschen verbinden“, sagt sie. Dass sich lokale WhatsApp-Gruppen bilden, dass Fremde gemeinsam trainieren und sich danach verabreden. „Das hat nichts mehr mit mir zu tun“, sagt sie. „Die Verbindungen sind echt.“
Auf dem Lissaboner Prachtplatz führt sie ihre Übungen zum ersten Mal zu ihrem eigenen Mix auf. „Ich bin wahnsinnig nervös“, sagt sie. Ist das nicht toll?
Häufige Fragen zu Anna Engelschall aka @growingannanas:
- Wer ist Anna Engelschall/@growingannanas? Anna Engelschall ist eine österreichische Fitness-Influencerin und Online-Fitness-Trainerin, der speziell wegen ihrer Home-Workout-Videos auf TikTok, Instagram und YouTube mehrere Millionen Menschen folgen.
- Wofür ist Anna Engelschall besonders bekannt? Für anfängerfreundliche Home Workouts ohne Geräte – egal ob Full Body, Calisthenics Challenges oder HIIT-Trainings. Zudem will sie ihren Followern eine gesunde Fitness-Motivation und ausgewogene Routinen mit auf den Weg geben.
- Wie sieht ein typischer Tag im Leben von Anna Engelschall aus? Er startet ohne Smartphone, dafür mit Ruhe, Journaling, Tagesplanung und einem gesunden Frühstück. Danach folgen Workout-Produktion, Datenanalyse, Calls mit ihrem Team, das Beantworten von Community-Nachrichten und Filmen von Vlogs. Am Abend gibt es DJ-Lessons, um zu lernen, wie sie selbst Songs produzieren kann.
- Wie steht Anna zu Essen, Diäten und Körperbild? Sie macht „What I eat in a day“-Content, ohne starre Diätpläne zu propagieren. Anna möchte den Perfektionsdruck von ihren Followern nehmen und ihnen zeigen, dass Gesundheit und Balance viel wichtiger sind, als sich zu sehr auf den „Bikini Body“ zu fixieren.
- Welche Fitness-Tipps hat Anna für Anfänger:innen? Setz dir realistische Ziele und baue eine kontinuierliche Routine auf, statt im „Alles-oder-nichts“-Modus zu denken. Fokussiere dich auf das gute Gefühl, das dir Sport gibt, statt ihn als Bestrafung zu sehen.