Megatrends 2020

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Autor: Jakob Hübnerveröffentlicht am Innovator
Werden Maschinen die Umwelt retten? Können wir uns gesund essen? Digital lieben? Experten sagen Ja. Ein Blick auf die wichtigsten Treiber des globalen Wandels.
Was macht einen Trend zum Megatrend?
Megatrends sind Lawinen in Zeitlupe. Man muss sie nicht voraussagen, denn sie sind schon da. Wie Konsumverhalten, Statistiken und Umfragen zeigen, sind Megatrends die grössten Kräfte des Wandels: Sie schaffen epochale Veränderungen, indem sie alle Aspekte von Wirtschaft und Gesellschaft massgeblich bestimmen. Nicht auf kurze, sondern auf lange Sicht. Megatrends sind komplex – und unberechenbar. Aus unzähligen Sub- und Nebentrends bestehend, vernetzen und beeinflussen sie sich gegenseitig und generieren so laufend neue Chancen, unser Leben zu optimieren.
Roboter Ai-Da
Der malende Roboter Ai-Da

Megatrend Digitalisierung

Maschine denkt, Mensch lenkt: Die Zukunft gehört der Symbiose aus menschlicher Kreativität und künstlicher Intelligenz.
Fürchten Sie, dass Ihnen ein Roboter mal den Job wegnimmt? Das ein Blechtrottel Ihr nächster Chef sein wird? Keine Sorge. Kann schon sein, dass Sie wegrationali­siert werden – trotzdem sind Maschinen noch lange nicht die besseren Menschen. Die künstliche Intelligenz ist nicht so intelligent, wie uns ihr Mythos glauben machen will.
Okay, in Zeiten rasend schnell wachsender Digitali­sierung haben sich Maschinen ein paar – kognitive – Eigen­schaften angeeignet, in denen sie uns durchaus überlegen sind. Sie schlagen uns im Schach, rechnen millionen­fach schneller, und ihre selbst­ lernenden Algorithmen führen zu immer erstaunlicheren Resultaten – denken wir nur an User­angepasste Google­ Suche ­Ergebnisse oder auf uns zugeschnittene Werbung im Netz. Aber mit menschlichen Grundkompetenzen können sie nicht mithalten: Kreativität und Schöpferkraft.
Künstliche Intelligenz wird jene wettbewerbsfähiger machen, die sie schnell adaptieren.
Georges T. Roos, Luzerner Trend- und Zukunftsforscher
Wohin geht der Trend? Die gute Nachricht: «Maschinen und künstliche Intelligenz wer­ den uns sogar kreativer ma­chen», sagt US - Trendforscher Tim Leberecht, «weil sie uns repetitive und monotone Tätig­keiten abnehmen.» Dadurch haben wir mehr Zeit, unsere schöpferische Arbeitskraft zu nutzen. «Ärzte werden wieder heilen statt abfertigen, Journalisten wieder inter­pretieren statt copypasten, und Handwerker werden wieder gestalten statt nur zusammenbauen.» Die Maschinen werden Augen machen.
Protein-Himbeer-Cookie
«Snackification»: ein Protein- Himbeer-Cookie

Megatrend Gesundheit

Von der Hand in den Mund: Insekten könnten bald unseren grossen Hunger stillen. Doch vorerst steht der kleine Happen auf dem Speiseplan: Wir snacken uns gesund.
Auch wenn Heu­schrecke und Grille längst im Schweizer Lebensmittel­gesetz stehen (auch im Coop­ Regal als «essento­Snacks»): Noch ist der Durchschnitts­ Eidgenosse nicht dazu bereit, in den knackigen Grashüpfer zu beissen und das auch noch gut zu finden. Dennoch: Insek­ten werden als die gesunden Proteine der Zukunft gehan­delt – und als das mögliche Ende der Massentierhaltung.
«Weil man bei ihrer Zucht keine Hormone und Anti­biotika braucht», weiss die Berner Starköchin Andrea Staudacher. Und weil man dem Krabbeltier­-Food (neben einem hohen Protein­ und Vitamingehalt) neuerdings auch eine antioxidative Wir­kung zuschreibt. «Insekten schützen sogar vor Krebs», so essento­-CEO Christian Bärtsch. Bis sich Heuschrecke und Co aber auf unseren Tellern etablieren, spielt sich dieser Foodtrend noch im Verborgenen ab – etwa bei der Produktion von Pulvern und Pasten oder für Müsliriegel und Kekse.
Urban Farmer bei ihrem Salat
Zwei Urban Farmer dokumentieren den Zustand ihres Salats mittels Tablet.
In absehbarer Zukunft steht eine ganz andere Revolution auf dem Speiseplan. Früh­stück, Mittag­, Abendessen – die drei tragenden Stützen der täglichen Routine – werden demnächst gegessen sein. Der Arbeitsalltag wird immer flexibler, ein starrer Essens­zeitplan als störend empfun­den und irgendwann über den Haufen geworfen. Es gibt kleinere Mahlzeiten, die über den Tag verteilt eingenommen werden. Noch sind Snacks Synonym für ungesundes, unachtsam eingeworfenes Fast Food. Das ändert sich, der Snack wird salonfähig – und kommt als gesunder Meeresalgensalat oder Energie­riegel. Die Futurologen haben einen Begriff dafür, der auf der Zunge zergeht wie ein Song von den Red Hot Chili Peppers: «Snackification».
Der meistgenannte Wunsch für die Zukunft ist Gesundheit. Als Megatrend prägt er sämtliche Lebensbereiche – wie auch die Ernährung.
Georges T. Roos
Und was bringt die Zukunft Food-technisch noch? Pro­duktion und Konsumrücken im Zuge der «Glokalisierung» (= globale Lokalisierung) näher zusammen. «Urban Farmers» versorgen die wachsende Stadtbevölkerung mit frisch gepflücktem Ge­müse. Der Fleischkonsum sinkt, der Sonntagsbraten bleibt. Man schiebt ihn aber nicht daheim in die Röhre, sondern zelebriert das grosse Fressen in fröhlicher Runde in einem massgeschneiderten Gastrobetrieb.
Megatrend: Individualisierung
Megatrend: Individualisierung

Megatrend Individualisierung

Das grosse Ich bin Ich: Individualisierung ist ein Trend-Turbo. Achten müssen wir in dieser Dynamik vor allem auf eines: uns selbst.
Als zentrales Kulturprinzip der westlichen Welt ist die Individualisierung Nährboden zahlreicher Megatrends, die unsere Gesellschaftsstrukturen vor allem in den letzten Jahren massgeblich verändert haben – wobei die Banner, unter denen diese soziokulturellen Feldzüge zum Sturm bliesen, genauso bunt sind wie die Gesellschaft selbst: Diversity, Gender Shift, Neo-Tribes, LGBTQ ... Der Haken an der Sache: Individualisierung funktioniert nur dann, wenn sich das einzelne Individuum auch als solches «kennenlernt». Und genau diese Fähigkeit der Selbsterkenntnis droht in der permanenten Reizüberflutung des digitalen Zeitalters unterzugehen.
Wenn wir ständig im Netz sind, entgehen uns die Freuden des Alleinseins.
Roger Spindler, Schule für Gestaltung Bern und Biel
Als Rettungsring wirft uns die Zukunftsforschung hier einen Begriff zu, der zunächst einmal so gar nicht trendy klingt: die Achtsamkeit. Gemeint ist damit der bewusste Einsatz einer passiven Geistesgegenwart, die eine direkte Wahrnehmung von uns selbst und unserer Umwelt erlaubt – frei von Emotionen oder Bewertungen, Vergangenheit oder Zielen. Salopp formuliert könnte man sagen: Die Zukunft gehört der Gegenwart.

Megatrend Individualisierung

Zurück in die Zukunft: Die Gen Z kann via Smartphone die Gesellschaft und ihre Werte verändern. Aber vielleicht will sie das ja gar nicht.
Hyperliberale, smartphone­ süchtige Digital­junkies? Knapp daneben ist auch vorbei. Gerade die Gene­ration Z (geboren 1997 bis 2012) zeigt recht eindrucks­voll, wie eindimensional sich Generationenbilder in die gesellschaftliche Netzhaut brennen. Beim Thema Tech­nikaffinität hat die Gen Z das Zepter zwar fugenlos von den Millennials übernommen, in anderen entscheidenden Bereichen legt sie allerdings einen spektakulären U­-Turn hin. Geprägt vom Finanzcrash 2008, entwickeln Z­-Members massiv konservative Verhaltensformen. Sie haben später Sex, suchen langzeitige Partnerschaften und haben vor allem einen völlig anderen Zugang zu Geld.
Z-Members entwickeln ein konservatives Verhalten: Sie haben später Sex und einen völlig anderen Zugang zu Geld.
Tristan Horx, Zukunftsinstitut
Sparen und Vorsorge sind bei der Generation Z wieder en vogue, 64 Prozent haben bereits angefangen, für ihre finanzielle Zukunft vorzusor­gen. Ein starker Kontrast zu den Millennials, die weitaus weniger Wert auf Materielles legten («Sammle Momente, nicht Dinge!»).
Liebesroboter Harmony
Liebesroboter «Harmony» der US-Firma Abyss Creations

Megatrend Gender Shift

Techniken der Verführung: Die schönste Nebensache der Welt wird zur Spielwiese der Technologie. Lust darauf haben wir schon jetzt.
Der Megatrend Gender Shift bricht unauf­haltsam die Geschlechterstereotypen auf. Da ist es nur logisch, dass auch unser Beziehungs­ und Sexualleben in der Zukunftsforschung eine ganz zentrale Rolle spielt.
Einerseits, weil unser Intimver­halten quasi das Epizentrum weitreichender gesellschaft­licher Trendwellen darstellt; andererseits, weil damit eine milliardenschwere Industrie verbunden ist. Als massgeb­liche Player unter der Bett­decke haben sich in den letz­ten Jahren vor allem mobile Dating­-Apps beziehungsweise die Verheissung von unver­bindlichem Sex, auf einen Klick oder Wisch, etabliert.
Zu erhöhten sexuellen Aktivi­täten haben Tinder und Co paradoxerweise aber nicht geführt. «Tatsächlich haben die Millennials, also die Pionie­re dieser Apps, im Vergleich zu vorherigen Generationen sogar weniger Sex», berichtet Zukunftsforscher Tristan Horx. Nichtsdestoweniger wird unser Sexualleben, losgelöst vom Diktat der Reproduktion, immer individueller und facettenreicher. Hier kommt nun auch die Technik ins Liebesspiel.
Womöglich verlieben wir uns ja tatsächlich irgendwann in eine Maschine. Aber eines sollten wir uns immer vor Augen halten: Eine Maschine wird uns niemals lieben.
Kate Darling, Schweizer Robotics-Forscherin am Massachusetts Institute of Technology (MIT)
Smarte Sextoys, die unsere Performance im Bett optimie­ren, erotische Gadgets, die harmonisch mit dem Smart Home vernetzt sind, sensitive Wearables oder interaktive Tools, die den «Liebesakt» online über räumliche Grenzen hinweg ermöglichen, Virtual und Augmented Reality, die pornografische Illusionen auf ein völlig neues Level heben – alles keine Zukunftsmusik.
Mit der dynamisch wachsen­ den Akzeptanz der digitalen Lust wird, so die vorherr­schenden Prognosen, auch der Sexroboter die soziale Hürde in die Normalität über­ springen. Wie aus einer Studie des Fraunhofer Instituts her­vorgeht, würde bereits heute jeder Fünfte gern einmal mit einem androiden Sexpartner intim werden. Wobei neben der zunehmend täuschend lebensechten Optik und Haptik vor allem der Einsatz von künstlicher Intelligenz (KI) eine tatsächlich emotionale Beziehung zwischen Mensch und Maschine in den Raum und diese Hightech­-Roboter in ein ethisches Zeitfenster stellt.
Kritiker sprechen von künstli­chen «Sexsklaven» mit fatalen Auswirkungen auf reale Bezie­hungsmuster. Andere, wie die renommierte niederländische Roboter­-Ethik-­Expertin Aimee van Wynsberghe, sehen es ge­lassener: «Technisch gesehen können Sie einen Sexroboter genauso wenig vergewaltigen wie einen Toaster.»
Offshore­ Windpark Walney
Der Offshore­ Windpark Walney mit 102 Windenergieanlagen

Megatrend Neoökologie

Das blaue Wunder: Nachhaltigkeit ohne Verzicht: Die «blaue Ökologie» setzt auf intelligente Technik und schöpft aus dem Vollen.
Kritiker verorten sie irgendwo zwischen Zynismus und Blasphemie: die sogenannte blaue Ökologie. Sie markiert den radikalsten Gegentrend zu jener globalgesellschaftlichen Bewegung, die unter dem Begriff grüne Ökologie die aktuelle Zukunftsdebatte beherrscht wie kein anderes Thema. Dass das wissenschaftliche Match zwischen grüner und blauer Ökologie stark ideologisch überlagert ist, liegt in der Natur der Sache: Immerhin geht es um die Zukunft des Lebens auf unserem Planeten.
Die Grundthese der blauen Ökologie sitzt wie ein Faustschlag in den Solarplexus der Grünbewegung. Sie lautet: Der Nachhaltigkeitsbegriff ist nicht ökologisch – sondern mechanisch. Zu Ende gedacht drücke Nachhaltigkeit nichts anderes aus als Statik, Stillstand. Veränderung ist eigentlich unmöglich, weil immer nur das sein darf, was vorher schon war. Die Welt, auch die Natur, das Leben, ist aber nicht statisch, sondern dynamisch.
Aus dieser Dynamik entwickelt die blaue Ökologie ein Ökosystem, das ohne das grüne Knappheitsrespektive Verzichtsparadigma auskommen soll. Eine ganz zentrale Rolle nimmt dabei die Technik ein – allerdings in Form von intelligenten Systemen, die nicht auf Effizienzsteigerung (= Profitmaximierung) abzielen, sondern vielmehr auf Effektivität im Sinne von komplexen Kreisläufen.
Bei der blauen Ökologie geht es nicht um die Ver­ringerung unseres Fussabdrucks, um das Gehen auf Zehenspitzen. Sondern um einen soliden Auftritt auf der Erde, der der Natur nicht schadet, sondern nutzt.
Matthias Horx, Trendforscher und Gründer des Zukunftsinstituts
Wird Plastik den Planeten ruinieren? Nur wenn wir so achtlos damit umgehen wie bisher. In einem System mit geschlossenen Rohstoffketten («Wiege-zu-Wiege-System») wird man aus Kunststoffen immer neue Kunststoffe machen. Das nennt sich Upcycling. Es erfordert allerdings intelligentere Systeme für Materialflüsse. Das, was wir heute Recycling nennen, ist aus Perspektive der blauen Ökologie nur eine primitive Vorform der kommenden Wiege-zu-Wiege-Welt, in der alles, was wir nutzen, entweder kompostiert oder molekular erneuert wird.
Im Zentrum der blauen Ökologie liegt also die Fülle. Fülle ist aber nicht nur ein Zustand. Sie ist auch eine Art zu denken, eine Mentalität, die sich von der Angst befreit, nicht genug zu haben oder zu bekommen. Fülle ist ein Mindshift.

Future People: Gekommen, um zu bleiben

Nicht nur Megatrends, auch Menschen prägen unsere Zukunft: Hier sind sechs Influencer mit Weltveränderungspotenzial.
Greta Thunberg Portrait
Greta Thunberg
1. Greta Thunberg: Klimaaktivistin – in diesem Jahr von „TIME“ in den Top-100 der einflussreichsten Persönlichkeiten gelistet.
Über Greta Thunberg ist schon alles gesagt? Noch lange nicht. Die einsame Rebellion der «angry young woman» ist innerhalb eines Jahres zur weltweiten Massenbewegung explodiert, der heute Abermillionen junger – und auch gar nicht mehr so junger – Menschen folgen. Greta ist gekommen, um zu bleiben.
Band BTS
BTS
2. BTS: Boyband – die Weltstars aus Südkorea sind sozial engagiert: Ihr Spendenaufruf für UNICEF brachte 14 Millionen US-Dollar ein.
Sie singen über gesunden Individualismus und füllen damit ganze Stadien, längst auch in Europa und den USA. Die Boygroup BTS aus Süd­korea sprengt alle Rekorde. Allein in ihrer Heimat soll die Band jährlich umgerechnet rund drei Milliarden Euro zur Wirtschaftsleistung beitragen.
Zhang Yiming Portrait
Zhang Yiming
3. Zhang Yiming: Visionär – der chinesische Unternehmer begeistert mit der TikTok-App Jugendliche weltweit. Neue Projekte sind in Planung.
Raketengleich ist der 36-­jähri­ge chinesische Entrepreneur zu einem der meistumjubelten Unternehmer der Welt auf­ gestiegen. Seine KI-basierte Social-­Media-­Firma ByteDance gilt derzeit als wertvollstes Start­up-­Unternehmen welt­weit, mit smarten Content­ Plattformen erreicht es hun­derte Millionen User am Tag.
Annalena Baerbock Portrait
Annalena Baerbock
4. Annalena Baerbock: Politikerin – der kommende Star in Europas Nachhaltigkeitspolitik. Ihr Motto: Ehrlichkeit und keine Scheu vor Konflikten.
Die Mutter zweier Töchter ist seit 2018, neben Robert Habeck, Parteivorsitzende von Bündnis 90/Die Grünen in Deutschland. Auf der Agenda der Realpolitikerin stehen Naturschutz und soziale Gerechtigkeit. Annalena Baerbock ist das frische Gesicht eines politischen Umdenkens im mächtigsten Mitgliedsstaat der EU.­
Megan Rapinoe Portrait
Megan Rapinoe
5. Megan Rapinoe: Fussballerin – die FIFA-Weltfussballerin des Jahres 2019 kämpft medienwirksam gegen Rassismus und Frauenfeindlichkeit.
Bei der Fussball­-WM der Frau­en war die US­-Kickerin nicht nur sportlich und optisch die auffälligste. Auch abseits des Platzes geht die bekennende Lesbe hart in den Zweikampf, wenn etwa die Verteidigung von Minderheitenrechten auf dem Spiel steht. Das bekam selbst ein gewisser Donald Trump zu spüren.
Boyan Slat Portrait
Boyan Slat
6. Boyan Slat: Erfinder – der Niederländer könnte mit einem ambitionierten Projekt die Meere von Plastikmüll befreien.
Boyan Slat ist jener geniale Student, der die Ozeane vom Plastikmüll befreien möchte – mithilfe einer Art Schaufel­konstruktion, die sich mehre­re hundert Meter über die Wasseroberfläche erstreckt. Der junge Niederländer rief das Projekt «The Ocean Cleanup» ins Leben und tüftelt seither an der schritt­weisen Verbesserung seiner Erfindung.