Demi Vollering vom Team FDJ UNITED-SUEZ jubelt an der Ziellinie, nachdem sie zum zweiten Mal die Tour de France Femmes gewonnen hat.
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Das sind die Highlights der Tour de France Femmes 2026.

Neun Renntage, jede Menge Drama und eine verdiente Siegerin – das sind die wichtigsten Eindrücke von der Tour de France Femmes avec Zwift 2026.
Von: Ollie Smith / Clemens Burghofer
6 min readPublished on
Nach neun Tagen, neun strapaziösen Etappen und 1.175 Kilometern Rennstrecke fand die Tour de France Femmes avec Zwift 2026 auf den Straßen von Nizza ihr spannendes Finale. Auf einer Strecke, die dem Peloton alles abverlangte, bot das Rennen jede Menge Drama, herausragende Leistungen und einige Hinweise darauf, wohin sich das Frauen-Peloton als Nächstes entwickelt.
Vom Grand Départ in Lausanne bis hin zu Demi Vollering von FDJ UNITED-SUEZ, die an der Ziellinie in Nizza ihren zweiten Titel feierte, kamen die Fans während der neun packenden Etappen in den Genuss zahlreicher unterschiedlicher Geschichten. Hier sind die wichtigsten Erkenntnisse aus dem diesjährigen Rennen.
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Die perfekte Streckenführung

Demi Vollering von FDJ United Suez führt Marlen Reusser und Katarzyna Niewiadoma-Phinney ins Ziel der 5. Etappe der Tour de France Femmes 2026 in Belleville-en-Beaujolais, Frankreich.

Die Strecke sorgte dafür, dass das Rennen bis zum Schluss spannend blieb.

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Von Rennleiterin Marion Rousse als "schelmisch" beschrieben, traf die Strecke der Tour de France der Frauen 2026 genau die richtige Balance. Anstatt sich auf eine einzige entscheidende Bergetappe zu verlassen, die das Rennen bestimmt, bot der Parcours unterschiedlichen Rennfahrerinnen die Möglichkeit, ihre Stärken auszuspielen, während das Gesamtklassement bis zur letzten Etappe heiß umkämpft blieb. Es gab kaum Stellen, an denen man sich verstecken konnte – die Strecke bot immer wieder Gelegenheiten für Attacken, Aufholjagden und taktische Risiken.

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Nach zwei Sprintetappen zum Auftakt, bei denen es auf Positionierung und Nervenstärke ankam, ging es weiter in anspruchsvolleres Gelände, das einer Vielzahl von Fahrerinnen entgegenkam. Das dritte Zeitfahren in der Geschichte des Rennens auf Etappe 4 gab einen guten Einblick, wie es um die Gesamtklassement-Anwärterinnen stand, und die hügeligen Weinberge von Belleville-en-Beaujolais auf Etappe fünf bescherten den Fans einige der spannendsten Rennmomente, die wir in dieser Saison gesehen haben.
Getreu der Tradition der ASO, nur eine legendäre Bergankunft einzubauen, bot der Mont Ventoux auf der 7. Etappe einen dramatischen Fight in den Bergen, bei dem Kasia Niewiadoma als würdige Siegerin über die Linie fuhr. Trotz der Dominanz auf den mythischen Hängen des "Riesen der Provence" blieb das Rennen offen, und auf den letzten beiden Etappen in und um Nizza war noch alles möglich.
Entscheidend war, dass das Rennen sich etwas für den Schluss aufgehoben hatte. Die letzte Etappe rund um Nizza war kein zeremonieller Umzug, sondern eine weitere echte Chance, die Gesamtwertung noch zu verändern.
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Teamwork macht den Unterschied

Gesamtsiegerin Demi Vollering (im gelben Trikot) feiert gemeinsam mit ihren Teamkolleginnen von FDJ UNITED-SUEZ in Nizza, Frankreich, den Titelgewinn bei der Tour de France de Femmes.

Vollering feiert mit ihren Teamkolleginnen von FDJ UNITED-SUEZ.

© Tim de Waele/Getty Images

Von Zoe Bäckstedts schmerzverzerrtem Gesicht, als sie Kasia Niewiadoma am Col d’Eze anfeuerte, bis hin zu den herzzerreißenden Bildern, wie das Movistar-Team Marlen Reusser nach ihrem unglücklichen Sturz umringte, um sie zu unterstützen – die diesjährige Tour de France Femmes avec Zwift wird wegen der atemberaubenden Beispiele für Teamgeist während des gesamten Rennens in Erinnerung bleiben.
Wiebes’ Sprint-Siege, Niewiadomas gewagter Angriff am Ventoux und Vollerings außergewöhnliche, offensive Fahrweise waren allesamt Beispiele für überragende Einzelleistungen, doch keine davon wäre ohne die Teamkolleginnen um sie herum möglich gewesen.
Ein Etappenrennen kann durch Sekunden entschieden werden, doch diese Sekunden werden oft schon Kilometer zuvor geschaffen – durch eine Teamkollegin, die das Tempo vorgibt, eine Lücke schließt, genau im richtigen Moment eine Trinkflasche reicht oder eine Gegnerin vor dem entscheidenden Anstieg unter Druck setzt.
Vollering sagte nach ihrem Sieg auf der 5. Etappe gegenüber der Presse: "Der heutige Sieg war echt cool, weil jede einzelne Fahrerin in meinem Team ihren Teil dazu beigetragen hat. Das sind die Siege, die mir am meisten bedeuten: diejenigen, bei denen alle mit ihrer harten Arbeit dazu beitragen, sodass wir gemeinsam gewinnen."
Demi Vollering von FDJ UNITED-SUEZ feiert ihren Sieg auf der 5. Etappe der Tour de France Femmes 2026.

Vollering war nach ihrem Sieg voll des Lobes für ihre Teamkolleginnen.

© Getty Images/Red Bull Content Pool

Bei einer so anspruchsvollen, unvorhersehbaren Strecke und einer Gesamtwertung, bei der die Führung im Laufe des Rennens nicht weniger als fünf Mal wechselte, gab es für kein Team wirklich die Gelegenheit, besonders defensiv zu fahren. Das war ein echtes Rennen für Rennfahrerinnen, das offensive, aggressive Taktiken begünstigte – und genau das haben Vollering und das gesamte Team FDJ UNITED-SUEZ bis zum Finale in Nizza perfekt umgesetzt .
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Eine neue Generation ist im Kommen

Eines der spannendsten Dinge an der diesjährigen Tour war das Gefühl, dass die Zukunft des Frauenradsports bereits begonnen hat. Die etablierten Stars – Vollering, Niewiadoma, Reusser – sorgten zwar weiterhin für Schlagzeilen, aber Paula Blasi, Antonia Niedermaier, Célia Gery und andere junge Talente zeigten, dass die nächste Generation von Fahrerinnen schon in den Startlöchern steht und auf ihre Chance wartet.
Die französische Fahrerin Célia Gery vom Team FDJ UNITED-SUEZ ist bei der fünften Etappe der Tour de France Femmes 2026 am Start.

Célia Gery vom Team FDJ UNITED-SUEZ hat auf heimischem Boden beeindruckt.

© Alex Broadway/Getty Images

Dass erfahrene Veteraninnen wie Anna Van Der Bregen und Pauline Ferrand-Prevot auf der siebten bzw. achten Etappe aus dem Rennen schieden, fühlte sich wie ein Wachwechsel im Peloton an und lenkte den Fokus auf die jungen Talente, die in einem Peloton auftauchen, in dem das Niveau auf breiter Front steigt.
Gery von FDJ UNITED-SUEZ, die den Sieg auf der sechsten Etappe nur knapp verpasst hatte, sagte gegenüber der Presse: "Es war heute ein wunderschöner Tag. Ich habe alles gegeben für eine Chance auf den Sieg. Da ich es nicht geschafft habe, bin ich natürlich ein bisschen enttäuscht, aber ich weiß, dass ich alles gegeben habe."
Das unterstreicht, dass die Tour zunehmend zu einem Rennen wird, bei dem junge Fahrerinnen realistisch gesehen mit Ambitionen antreten können und nicht nur, um Erfahrungen zu sammeln.
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Vollering als würdige Siegerin

Fünf verschiedene Fahrerinnen trugen im Laufe des Rennens das legendäre Gelbe Trikot. Über neun Etappen hinweg zeigt allein diese Statistik, dass das Rennen von Lausanne bis Nizza spannend, dramatisch und hart umkämpft war. Aber letztendlich kann es nur eine Siegerin geben.
Demi Vollering – die würdige Siegerin der Tour de France Femmes 2026. Nach neun Etappen setzte sich Vollering in einem Rennen durch, das ihr alles abverlangte: starke Beine, taktisches Gespür, mentale Stärke, ein geschlossenes Team und die Fähigkeit, auch unter höchstem Druck ihr Leistungsniveau abzurufen. Mit ihrem Sieg schrieb sie zugleich Geschichte: Als erste Mehrfachsiegerin der Tour de France Femmes krönte sie eine außergewöhnliche Rennwoche.
Demi Vollering von FDJ United-SUEZ feiert ihren Sieg auf der 5. Etappe der Tour de France Femmes.

Vollering gewann drei Etappen und sicherte sich damit den Gesamtsieg.

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"Ich möchte mich wirklich bei meinem Team bedanken", sagte Vollering nach ihrem Sieg. "Ohne sie alle hätte ich das nicht geschafft. Es ist nicht nur die harte Arbeit, die wir reingesteckt haben, sondern auch der Glaube, das Engagement – einfach alles. Es geht darum, immer besser zu werden und wirklich an den Traum zu glauben. Und wir haben es geschafft, und ich bin so stolz darauf."
Sie sicherte sich den Gesamtsieg mit einem gewagten Manöver auf der Côte de la Ginestière am Ende der achten Etappe und baute ihren Vorsprung auf den Straßen von Nizza weiter aus. Nachdem sie auch den Angriffen von Niewiadomas Canyon-SRAM-Team standgehalten hatte, unterstrich Vollering ihre Klasse mit ihrem dritten Etappensieg bei der Tour de France Femmes 2026. Am Ende betrug ihr Vorsprung im Gesamtklassement 1:18 Minuten auf Niewiadoma.
Vollering krönt damit ein herausragendes Jahr 2026: Neben der Tour de France Femmes gewann sie bereits den Giro d’Italia, die Flandern-Rundfahrt und Lüttich–Bastogne–Lüttich.
Mit einem zweiten Gelben Trikot in ihrer Trophäensammlung kann man davon ausgehen, dass Vollering nun ihr Augenmerk auf das wohl einzige Ziel richtet, das in ihrer Sammlung noch fehlt: das Regenbogentrikot, das in sechs Wochen bei den Weltmeisterschaften in Montreal auf sie wartet.
Demi Vollering von FDJ UNITED-SUEZ feiert den Sieg in der 9. Etappe und den Gesamtsieg bei der Tour de France Femmes 2026.

Vollering ist die erste Doppelsiegerin bei der Tour de France Femmes.

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Quotation
Ich möchte mich wirklich bei meinem Team bedanken. Ohne sie alle hätte ich das nicht geschafft.
Demi Vollering