Rider stands among downhill clothing and protection and camera kit during shoot for Leatt DH collection 2018.
© Chris Laue/Leatt
MTB

Von Kopf bis Fuß: So schützt du deinen Körper beim Mountainbiken

Alles, was du brauchst, um sicher unterwegs zu sein – auch wenn der Drahtesel mal bockt und dich abwirft.
Von: James McKnight / Astrid Heinz
3 min readPublished on
Du hast gerade erst begonnen zu biken? Nun, dann weißt du sicher schon, dass es Spaß macht! Und aber auch, dass der Boden der Realität hart ist. Und genau darum ist Schutz wichtig.
Erfahrene Rider neigen manchmal dazu, die Schutzausrüstung zu reduzieren – auf Helm, Knieschützer und Handschuhe. Doch das geht besser und darum haben wir hier eine Liste der Dinge die du brauchst, um dich von Kopf bis Fuß zu schützen. Damit du dich wieder beruhigt in den Sattel setzen kannst, auch wenn dich der bockende Drahtesel mal abgeworfen hat.

Knöchel

Die„Race Brace Pro" von 661 sieht man an den Füßen vieler Top-Freerider. Sie sind unbedingt zu empfehlen, wenn man mit einer alten Verletzung zu kämpfen hat und schützen (natürlich auch nicht verletzte Knöchel) bei Jumps.
Wenn du auf der Suche nach einem Leichtgewicht bist, dann check mal den „Pro Ankle Guard" von G-Form.

Knie

Scott Grenade Evo kneepads

Scott Grenade Evo

© Scott Sports

Die Knieschoner vonScott sind einfach unschlagbar in Sachen Schutz und Komfort. Sie ermöglichen eine maximale Abdeckung und Durchbiegung bei gleichzeitig hoher Flexibilität.
Durchgehende Schoner für Knie und Schienbein sind zwar etwas aus der Mode gekommen und man schwitzt relativ stark darunter, wenn du dich trotzdem dafür interessiert, dann schau dir Leatts Hybrid EXT an.
Für deine Parkhaus-Sessions kannst du Kniepolster auch easy unter deinen Jeans verstecken – etwa die leichten, hochflexiblen Pro-X-Polster von G-Form.

Hüfte und Oberschenkel

Front and back product shots of the Alpinestars Sequence Pro shorts.

Sequence Pro von Alpinestars

© Alpinestars

Gute und bequeme Schutzhosen gibt es jede Menge am Markt. Die Sequence Pro Short von Alpinestars etwa bietet Schutz, Komfort und bleibt flexibel in (fast) jeder Situation. Oberschenkel, Hüfte und Steißbein sind bedeckt und spätestens beim unerwarteten Rückwärtssalto wirst du dich dran erinnern, dass du sie trägst.

Rücken und Oberkörper

Product shot of the Bliss ARG Comp top upper body MTB protection.

Bliss ARG Comp

© Bliss

Den ganzen Tag lang ein Oberteil mit Brust-, Rücken- und Schulterpolsterung zu tragen, mag ja unbequem sein und in der Bewegungsfreiheit einschränken. Dennoch solltest du nicht darüber nachdenken es zu tragen! Das Modell „ARG Comp" von Bliss Protection ist zwar ein wenig schwer, aber man gewöhnt sich daran und spätestens bei Baum- und/oder Bodenkontakt wirst du froh sein!
Im Sommer ist das Trailknit Pro-Armor Tee von Dainese mit Rücken- und Schulterpolstern eine gute Alternative.

Ellbogen

Den Bereich der Ellbogen zu schützen, ist nicht ganz einfach. Einerseits geht es darum, die Oberseiten gut abzudecken, andererseits dürfen sie nicht verrutschen, sollen aber auch nicht scheuern.
Product shot of the Alpinestars Sequence elbow protector.

Ellbogenschutz von Alpinestars

© Alpinestars

Die Sequence Pads von Alpine Stars bieten eine gute Abdeckung, ein hohes Maß an Schutz und gehen rauf, bis zu den Oberarmen, wodurch sie weniger rutschen.

Handschuhe

Product shot of the 661 Evo glove.

Damit kannst du Handverletzungen vermeiden

© 661

Um schlimme Handverletzungen zu vermeiden: Hüte dich vor Bäumen und probiere die „EVO II Gloves Pack D30" von 661 aus einem geschmeidigen Schutzmaterial, das beim Aufprall aushärtet.

Nacken

Leatt 3.5 neck brace 2018 on display.

Die preisgekrönte DBX 3.5

© Leatt

Wichtig zu wissen: Die Halskrause funktioniert nur mit Integralhelmen. Die Pioniere und Experten auf dem Gebiet der Halskrausen sind und bleiben Leatt. Die DBX 6.5 Carbon-Variante etwa wiegt nur 600 Gramm und ist kaum zu spüren.

Kopf

Nichts der bisher genannten Dinge ist so wichtig, wie ein guter Helm! Er muss gut passen, bequem sein und vergiss bitte nicht ihn auszutauschen, wenn er auch nur einen kleinen Schlag abbekommen hat.
Martin Söderstrom poses for a portrait during the filming of Field Trippin' 2016, project.

Erkundige dich genau, beim Helmkauf

© Jan Kasl / Red Bull Content Pool

Achte darauf, dass er den europäischen Sicherheitsstandards (CE) entspricht! Investiere eventuell auch in MIPS – ein patentiertes System, auf das viele Helmhersteller setzen. Es handelt sich dabei um eine dünne Schicht die es dem Helmkörper ermöglicht, sich bei „schrägen“ Stößen leicht zu drehen, was die Verzögerung verlangsamt und Gehirnverletzungen verringern soll.
Der EVO AM von 661 ist zum Beispiel mit MIPS ausgestattet und verfügt über ein BOA-Retentionssystem, das eine perfekte Passform ermöglicht.