WRC 10 Guide: Die besten Tipps und Tricks zur Rennsimulation
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WRC 10 Guide: Die besten Tipps und Tricks

Das Rallye-Rennspiel WRC 10 zählt zu den anspruchsvollsten Genrevertretern. In unserem Guide liefern wir euch die besten Tipps und Tricks für den Etappensieg.
Autor: Philipp Briel
8 min readveröffentlicht am
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1 Staffel · 5 Folgen
Mit WRC 10 ist das offizielle Spiel zur FIA World Rally Championship endlich gestartet. Auch in diesem Jahr haben die Entwickler die Simulationsschraube nochmals fester angezogen, was vor allem Neueinsteiger vor eine Herausforderung stellt. Mit den richtigen Tipps und Tricks meistern aber auch Einsteiger die steile Lernkurve, unser WRC 10 Guide hilft euch dabei.
01

Startet mit den Herausforderungen

Bevor ihr euch den Karrieremodus wagt, solltet ihr mit den Herausforderungen und Trainings-Events ein Gefühl für das realistische Fahrverhalten entwickeln. Navigiert dazu im Hauptmenü zu den entsprechenden Spielmodi.
Bei den Herausforderungen handelt es sich um kurze Events, in denen ihr verschiedene Aufgaben erfüllen müsst. Diese reichen von einfachen Rundkurs-Zeitrennen (Training) über Wartungsevents (legt innerhalb eines vorgegeben Zeitlimits eine möglichst große Distanz zurück) bis hin zu Extrem-Herausforderungen, bei denen ihr einen beschädigten Boliden bei schwierigen Wetterbedingungen ins Ziel bringen müsst.
Diese kurzen Veranstaltungen liefern einen guten Eindruck davon, was euch in WRC 10 erwartet und bieten die Möglichkeit, euer fahrerisches Können zu verbessern. Alternativ wagt ihr euch in den Trainings-Events auf verschiedenen Rundkursen auf die Strecke, um die Steuerung zu verinnerlichen.
Screenshot aus WRC 10 zeigt die Herausforderungs-Events.
Die Herausforderungen sind ein gutes Training.
Screenshot aus WRC 10 zeigt eine Extrem-Herausforderung. Hier müsst ihr mit einem beschädigten Wagen das Ziel erreichen.
Die Extrem-Herausforderungen gehören zu den schwierigsten Challenges.
02

Stellt den Beifahrer ein und hört auf ihn/sie

Dem Co-Piloten wird im Rallye-Sport eine ähnlich wichtige Aufgabe zuteil, wie euch als Fahrer selbst. Er oder sie informiert mit Ansagen über die Streckengegebenheiten und mögliche Gefahren. Da die Zusammenarbeit des Duos über Sieg und Niederlage entscheidet, solltet ihr euch vor der ersten Rallye unbedingt die Zeit nehmen, den Beifahrer perfekt einzustellen.
Hierfür stehen in WRC 10 verschiedene Optionen zur Wahl. Neben einer männlichen und weiblichen Stimme könnt ihr auch die Sprache ändern (Deutsch, Englisch, Französisch, Spanisch, Italienisch und Japanisch). Gleichzeitig könnt ihr aber auch einstellen, wie früh die Ansagen durchgegeben werden sollen – findet hier die Option, die euch am besten gefällt.
Standardmäßig informiert euch die Stimme kurz vor einer Kurve, Schikane oder Abzweigung über die lauernde Gefahr, allerdings könnt ihr die Ansagen auch früher, viel früher, später oder viel später erklingen lassen.
Eines haben aber alle Optionen gemeinsam: Ihr solltet unbedingt darauf hören. Sagt euch der Beifahrer, ihr sollt eine Kurve nicht abkürzen, dann solltet ihr das auch wirklich nicht tun. Vermutlich, weil sich ein Hindernis im inneren Scheitelpunkt befindet. Beifahrer*innen machen zumindest in WRC 10 keine Fehler, ihr könnt euch immer auf sie verlassen.
Screenshot aus dem Optionsmenü von WRC 10
Passt die Beifahreransagen an eure Vorlieben an
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03

Bedeutung der Ansagen verstehen

Die Ansagen der Co-Pilot*innen sind in jedem Rallye-Game dieselben. Profis finden sich also sofort hinein, während Neueinsteiger zunächst nur Bahnhof verstehen.
„Fünf rechts, in zwei links, macht auf, nicht schneiden, in enge Haarnadel rechts, durch Senke, macht zu.“
Wie war das?
Eins bis sechs steht dabei für die Schärfe der nächsten Kurve, wobei Eins eine sehr scharfe Kurve bedeutet, während Sechs hingegen nur eine leichte Biegung darstellt, für die ihr kaum vom Gas gehen müsst. Die Zahl sagt allerdings nicht aus, in welchem Gang gefahren werden soll – das ist ein weit verbreiteter Irrglaube. Hier eine Erklärung der wichtigsten Ansagen:
  • Macht zu: Der Kurvenverlauf wird zum Ende hin enger
  • Macht auf: Der Kurvenverlauf öffnet sich nach dem Scheitelpunkt
  • Nicht schneiden: Im Kurveninneren befindet sich ein Hindernis wie ein Stein. Wer die Kurve abkürzt, riskiert einen Unfall
  • Innen halten: Beim Durchfahren der Kurve innen halten, da sich an der Außenseite Gefahren oder Hindernisse befinden
  • Über Kuppe: Der Streckenverlauf führt über einen kleinen Hügel und es ist nicht einsehbar, wo die Strecke weitergeht
  • Dreißig bis Zweihundert: Die Zahl am Ende der Beifahrer-Ansage verrät, dass eine Gerade auf eine Kurve folgt (30 bis 200 Meter Länge)
Screenshot aus WRC 10 zeigt den M-Sport Ford Fiesta bei der Rallye Spanien.
Ansagen und Einblendungen wollen zunächst verinnerlicht werden
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Co-drivers – the unsung heroes
04

Vor- und Nachteile der Fahrhilfen

Wie in den meisten Rennsimulationen gilt auch für WRC 10: Ohne aktive Fahrhilfen seid ihr schneller, mit Fahrhilfen wird das Spiel leichter. Während Neulinge vor allem ABS und TC (Traktionskontrolle) aktivieren sollten, starten Profis sofort ohne die Unterstützungen ins Spiel.
Die Traktionskontrolle hilft dabei, das Durchdrehen der Räder zu verhindern und ist die Erste, die ihr nach etwas Eingewöhnung deaktivieren solltet. Kommt ihr damit zurecht, lernt unbedingt ohne Antiblockiersystem zu fahren. Das macht WRC 10 zwar deutlich anspruchsvoller, macht euch aber auf den Stages gleich um mehrere Sekunden schneller.
Screenshot aus WRC 10
Passt die Fahrhilfen an euer Können an
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05

Licht einschalten

In einem Rallye-Game seid ihr oftmals bei Nacht oder schlechten Wetterbedingungen unterwegs. Da ist es nicht immer leicht, den Überblick zu behalten. Glücklicherweise könnt ihr in WRC 10 per Knopfdruck die Beleuchtung eures Wagens einschalten – das müsst ihr allerdings immer manuell erledigen, während ihr in vorangegangenen Serienteilen bei Nachtrennen automatisch mit Licht gestartet seid. Es empfiehlt sich jedenfalls, gerade bei dunklen und schlecht beleuchteten Events, dauerhaft mit Licht zu fahren.
Screenshot aus WRC 10 zeigt starken Regen aus der Cockpit-Ansicht.
Beleuchtung und Scheibenwischer müssen von Hand aktiviert werden
06

Forschung und Entwicklung: Die besten Upgrades für den Start

Ähnlich wie die offiziellen Formel-1-Games, wartet auch WRC 10 im Karrieremodus mit einem umfangreichen Forschungs- und Entwicklungsbaum auf. Für absolvierte Wertungsprüfungen oder Spezial-Events schaltet ihr Fähigkeitspunkte frei, die ihr in Upgrades investiert. Doch welche lohnen sich für den Start?
Steckt die ersten Punkte unbedingt in den Zuverlässigkeitsbaum (unten rechts) oder in die Crew (unten links). Damit minimiert ihr den Verschleiß der Teile eures Rallye-Wagens und erhöht zudem die Effektivität von Reparaturen.
Oben rechts (Leistung) verbessert ihr beispielsweise den Motor oder die Traktion eurer verwendeten Reifen, während der Team-Baum (oben links) vor allem Auswirkungen auf den Geld- und Erfahrungsgewinn in der Karriere hat.
Screenshot aus WRC 10 zeigt den vollständigen Forschungs- und Entwicklungsbaum
Verbessert im Skilltree vor allem die Zuverlässigkeit
07

Rekrutiert neue Crew-Mitglieder

Zu Beginn der Karriere startet ihr lediglich mit zwei Crew-Mitgliedern, allerdings kommen regelmäßig neue hinzu, die ebenfalls wichtige Plätze in eurem Team besetzen. Es lohnt sich also, nach jeder Rallye einen Blick in das Crew-Management zu werfen, um neue Mitglieder zu rekrutieren. So sichert ihr euch beispielsweise mehr Erfahrungspunkte, senkt die Kosten oder stellt sicher, mit einem guten Wetterexperten nicht mehr von einer falschen Vorhersage betroffen zu werden.
Sreenshot aus WRC 10 zeigt das Crew-Management
Crew-Mitglieder bringen verschiedene Boni mit sich.
08

Nutzt die Shakedowns

Neu in WRC 10 sind die optionalen Shakedowns. Jede Rallye-Location wartet dabei mit einer besonders kurzen Etappe (maximal 2-3 Minuten Spielzeit) auf, die ihr unbedingt immer mitnehmen solltet. Immerhin könnt ihr für den Abschluss euer Reifenkontingent um vier Sätze aufstocken – was euch auf lange Sicht einen Vorteil verschafft.
Shakedown in der Wüste: Begleitet KTM-Piloten Matthias Walkner beim Shakedown zur Rallye Dakar 2021.
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Matthias Walkner beim Shakedown zur Rallye Dakar 2021
09

Karrieremodus: Wartungsevents und Erholung

Im Karrieremodus liegt es zudem an euch, den Kalender zu befüllen. Vor allem die Events zwischen den offiziellen Rallyes des WRC-Kalenders sind enorm wichtig. Neben den Wartungsevents, mit denen ihr Schäden schneller wieder repariert, ist aber auch die Erholung sinnvoll.
Räumt euch und eurem Team unbedingt Verschnaufpausen ein, denn ist ein Crew-Mitglied erschöpft, steht es euch für die nächste Rallye nicht zur Verfügung. Hält dieser Zustand an, verringert sich die Moral oder die Person kündigt ihren Vertrag mit eurem Rennstall – das gilt es natürlich zu vermeiden. Baut als Erholung ein, wenn es möglich ist. Die Auswahl an Veranstaltungen und Terminen ist dabei vom Game vorgegeben.
Screenshot aus WRC 10 zeigt ein Wartungsevent aus der Cockpit-Ansicht
Bei den Wartungsevents müsst ihr ohne Beifahrer möglichst weit kommen
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10

Vorbereitung und Reifenauswahl

Vorbereitung ist das halbe Leben, das gilt auch für den Rallye-Sport. Immerhin wollt ihr nicht plötzlich von einem Regenschauer oder einem anderen Fahrbahnbelag überrascht werden. Glücklicherweise informiert euch WRC 10 vor jeder Etappe über Wetter, Gegebenheiten und Länge der Stage und es liegt an euch, euch entsprechend darauf einzustellen.
Schaut euch vor dem Start einer Rallye unbedingt auch den Etappenverlauf an und achtet dabei auf die Länge. Eure Reifenauswahl müsst ihr vor dem Start festlegen. Stellt also sicher, die richtigen Pneus einzupacken.
Lange Stages von 10-20 km länge erfordern beispielsweise härtere Reifen, da sich die weichere Mischung schneller abnutzt. Dafür seid ihr auf weichen Reifen aufgrund des erhöhten Grips schneller unterwegs – die richtige Mischung macht’s.
Wichtig: Verinnerlicht unbedingt den Farbcode der verschiedenen Reifentypen, denn dieser ist im Verlauf einer Rallye der einzige Anhaltspunkt, den euch das Spiel bietet.
  • Grün: Weiche Reifen für Asphalt oder Schotter
  • Rot: Harte Reifen für Schotter
  • Braun: Harte Reifen für Asphalt
  • Blau: Regenreifen für Asphalt
  • Grau: Schnee- und Eisreifen mit Spikes
Zusätzlich können Profis die Reifenmischung händisch verändern, und zwar für alle vier Reifen getrennt voneinander. Bei einer Wertungsprüfung mit einer Mischung aus Eis und Asphalt macht es beispielsweise Sinn, die Mischung diagonal anzupassen. Also vorne links Asphalt, vorne rechts Eis, hinten links Eis, hinten rechts Asphalt oder andersherum.
Screenshot aus WRC 10 zeigt eine Wertungsprüfung der Rallye Monte Carlo bei Schnee und Eis.
Ihr könnt auf Wunsch für jeden Reifen eine andere Mischung einsetzen.
11

Geht sparsam mit der Handbremse um

Viele Spieler assoziieren Rallye-Games damit, mit angezogener Handbremse, um absolut jede Kurve zu driften. Das ist allerdings kontraproduktiv. Nutzt die Handbremse idealerweise nur in engen Haarnadeln – zumindest bei den modernen Rennwagen in WRC 10. Die aktuellen WRC-Karossen bieten viel Abtrieb und bevorzugen daher einen möglichst runden Fahrstil, um die Abnutzung von Teilen zu minimieren. Bei den klassischen Boliden sieht die Sache allerdings ein wenig anders aus.
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