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Die 10 stärksten Karten in Yu-Gi-Oh! Master Duel
Ihr sucht die richtige Würze, um euer Master Duel-Deck zu verstärken? Wir zeigen euch 10 Karten, die in fast jeder Strategie einen Platz finden!
Die erste Ranked-Season von Yu-Gi-Oh! Master Duel ist zu ende. Mittlerweile ist relativ klar welche Strategien und Archetypen zu den besten des Formats gehören. Auch ist eindeutig, welche Karten zu den stärksten zählen. Wir listen hier die zehn besten auf. Dabei haben wir darauf geachtet Karten zu wählen, die in einer Vielzahl von Decks spielbar sind. Je nach Archetyp gibt es Karten, die eventuell die Spielstärke dieser Karten übersteigt; solltet ihr allerdings auf der Suche nach “einfach nur guten Karten” sein - hier werdet ihr fündig!
Topf der Begierden / Topf des Wohlstands
Topf der Gier ist eine der ikonischten Yu-Gi-Oh!-Karten aller Zeiten. Nicht umsonst ist er der Mate, den ihr mit dem Abschluss des Duel Passes freispielen könnt. Während Topf der Gier seit vielen Jahren auf der Liste der verbotenen Karten ruht, wurden zahlreiche Topf-Varianten gedruckt. Aktuell sind die beiden stärksten Vertreter dieser Art Topf der Begierden und Topf des Wohlstands. Begierden lässt euch zwei ziehen, während euch Wohlstand die Auswahl aus drei oder sechs Karten gibt.
Beide kommen hier natürlich mit zusätzlichen Kosten. Begierden verbannt zehn Karten aus eurem Deck, Wohlstand verbannt Karten aus dem Extra-Deck, die ihr selbst wählen könnt.
Adios, Topf der Begierden
Göttliches Arsenal AA-ZEUS - Himmelsdonner
Obwohl Zeus ein Rang 12 XYZ-Monster ist, fällt es vielen Decks leicht den Mecha zu beschwören. Immer wenn eines eurer XYZ-Monster gekämpft habt, könnt ihr Zeus über dieses beschwören und alle darunterliegenden Karten als Material benutzen.
Auf diese Weise ist es einfach einen Zeus zu bauen, der vier oder mehr Materialien hat. Das ist für den Gegner unglaublich schwierig zu schlagen. Zeus kann jederzeit (auch im gegnerischen Zug) zwei Materialien abhängen, und sämtliche andere Karten auf den Friedhof legen. Dies zählt nicht als zerstören. Das heißt man umgeht die Schutzeffekte von Karten, die dies verhindern würden.
Maxx “C”
Im TCG schon lange auf der Liste der verbotenen Karten, im OCG und in Master Duel unlimitiert nutzbar: Das Insekt Maxx “C” - der Albtraum jedes modernen Yu-Gi-Oh!-Spielers.
Die Strategien vieler Decks bauen darauf auf, dass man über eine Reihe von Spezialbeschwörungen eine starke Board-Präsenz generiert. Maxx “C” gibt euch die Möglichkeit für jede Spezialbeschwörung des Gegners eine Karte zu ziehen. Auf diese Weise beginnt ihr euren Zug mit einem unglaublichen Kartenvorteil.
Die meisten Spieler beenden ihre Beschwörungskette frühzeitig, um ihrem Kontrahenten nicht zu viele Handkarten zu gönnen. In seltenen Fällen wird aber die Maxx “C”-Challenge gestartet. Ziel: So viele Beschwörungen ausführen, bis der Gegner sein ganzes Deck gezogen hat.
TCG vs OCG
Als TCG bezeichnet man die westliche Version des Kartenspiel. Als OCG (Original Card Game) die aus Japan.
Aschenblüte & Freudiger Frühling
Ähnlich wie Maxx “C” kann Aschenblüte von der Hand aktiviert werden. Und genau wie das Insekt ist dieses Geistermädchen darauf ausgelegt die Strategie zahlreicher Decks zu durchkreuzen. Um ihren Gameplan auszuführen setzen viele Spieler auf Karten, die ihr Deck nach einem Puzzlestück ihrer Combo durchsuchen und dieses auf die Hand, das Spielfeld oder den Friedhof bringen. Aschenblüte verhindert das.
Prinzipiell kann man sich merken: Wird ein Effekt aktiviert, der eine Karte vom Deck an eine andere Position bewegen würde (das beinhaltet auch das Ziehen einer Karte), kann dieser mit Aschenblüte negiert werden. Kurioserweise kann auch der Effekt einer Karte negiert werden, die gerade keine Karte zieht, aber das potenzial hätte dies über einen zweiten Effekt zu tun.
Die Fähigkeit andere Effekte zu negieren ist in Sammelkartenspielen oft eine wichtige Fähigkeit. Vor allem auf höheren Wettbewerbsstufen. Das gilt sowohl für Yu-Gi-Oh! als auch für Magic: The Gathering. Zahlreiche Decks in den Top 8 von Red Bull Untapped nutzen blaue Karten, die Spielern genau dies ermöglichen.
Handtraps
Als Handtrap wird eine Karte bezeichnet, die ihren Effekt durch das Abwerfen aus der Hand auslösen kann.
Vom Grab gerufen
Was tut man nun also, wenn die eigene Strategie von Karten wie Maxx “C” und Aschenblüte & Freudiger Frühling bedroht wird? Man geht dagegen vor! Und die populärste Karte, um das zu tun, ist Vom Grab gerufen. Sie erlaubt es euch ein Monster aus einem Friedhof zu entfernen und für zwei Züge deren Effekte zu annullieren. Wirft ein Spieler also eine Handtrap auf den Friedhof, um einen Effekt zu kontern, entfernt Vom Grab gerufen dieses Monster und unterbindet seinen Effekt.
Achtung! Solltet ihr eine gegnerische Karte auf diese Weise negieren, könnt ihr für die Dauer des Effekts von Vom Grab gerufen diese Karten selbst auch nicht aktivieren.
Im TCG ist Vom Grab gerufen auf eins limitiert. In Master Duel dürft ihr zwei Kopien davon im Deck haben.
Auslöschungsinformant
Eine weitere Waffe gegen Handtraps ist der Auslöschungsinformant. Allerdings setzt er voraus, dass ihr die zu annullieren die Karte selbst im Deck habt. Wird der Effekt eines Monsters aktiviert, könnt ihr diese entsprechende Karte auf eurem Deck verbannen und dessen Effekt verhindern. Als Bonus werden auch die Effekte aller Feld-Monster mit diesem Namen ebenfalls unterbunden. Das bedeutet ihr könnt nicht nur Handtraps kontern, sondern auch schützende Effekte von Kreaturen auf dem Board übergehen.
Unendliche Unbeständigkeit
Sowohl Auslöschungsinformant, als auch Vom Grab gerufen sind darauf ausgelegt gegnerische Handtraps, welche in Form von Monstern kommen, zu negieren. Unendliche Unbeständigkeit ist - im Gegensatz zu Karten wie Maxx “C” - tatsächlich eine Fallenkarte, die als Handtrap genutzt werden kann. Wird sie regulär auf das Feld gesetzt und aktiviert, annulliert sie die Effekte eines offenliegenden Monsters und einer Zauber-, oder Fallenkarte, in derselben Spalte wie Unendliche Unbeständigkeit.
Solltet ihr keine Karten auf dem Spielfeld habt, könnt ihr Unendliche Unbeständigkeit direkt von der Hand aktivieren. Allerdings verliert sie dann ihren Zusatzeffekt, der eine Zauber-, oder Fallenkarte annulliert.
Wahrer König aller Katastrophen
Vermutlich die spezifischste Karte auf dieser Liste. Nicht viele Decks können effizient auf Wahrer König aller Katastrophen (von der Community “VFD” genannt) zurückgreifen. Aber jedes Deck, dass auch nur ansatzweise die Chance hat diesen Drachen auf das Spielfeld zu bekommen, sollte dies unbedingt tun.
VFD erlaubt euch durch das abkoppeln eines Materials ein Monster-Attribut zu wählen. Anschließend werden die Effekte aller gegnerischen Monster mit diesem Attribut negiert. Egal ob diese auf der Hand, dem Feld oder noch in deren Deck sind. Zusätzlich gibt VFD jedem Monster auf dem Feld dieses Attribut, um sicher zu gehen, dass euer Kontrahent wirklich keinen einzigen Effekt auslösen kann.
Die Spielstärke von VFD ist extrem hoch. Viele Spieler halten die Legalität der Karte in Master Duel für einen Fehler. Primär, da er einfach keinen Spaß macht. Er präsentiert den Gegenüber nicht mit einem Logikrätsel, das es zu lösen gilt. Statt dessen sagt er einfach “du darfst dieses Spiel nun nicht mehr spielen”. Natürlich gibt es noch Optionen, wie Removal in Form von Zauber- und Fallenkarten, aber oft beendet VFD das Spiel, sobald er das Feld betritt.
Im TCG ist die Karte seit längerem verboten. In Master Duel ist sie auf eine Kopie limitiert. Das OCG limitiert den Einsatz von VFD nicht.
Warum "VFD"?
Die japanische Version der Karte zeigt neben japanischen Schriftzeichen die Buchstaben "V.F.D".
Verbotener Tropfen
Es dürfte mittlerweile klar sein, dass es essentiell ist, die Effekte von Monster auf dem Feld unterbinden zu können. Eine der besten Karten, um dies zu erreichen ist Verbotener Tropfen. Denn zum einen werden nicht nur Effekte von Monstern negiert, ihre Angriffskraft wird auch halbiert.
Als Kosten für die Aktivierung müssen Karten von eurer Hand oder dem Feld in den Friedhof gelegt werden. Allerdings kann euer Gegner auf Verbotener Tropfen nicht mit Effekten von Kartentypen reagieren, die für diese Kosten abgelegt werden. Wichtig wenn ihr verhindern wollt, dass der Verbotene Tropfen durch ein Monster oder eine Falle negiert wird.
Blitzsturm
Zwei der bekanntesten Removals früher Tage sind Spiegelkraft und Harpyien-Flederwisch. Blitzsturm bietet beide dieser Effekte zur Auswahl. Zwar könnt ihr die Karte nur aktivieren, wenn euer eigenes Feld komplett leer ist, aber dies ist in den Szenarien, in denen ihr Blitzsturm verwenden wollt oft kein Hindernis.
Meist kommt Blitzsturm zum Einsatz, wenn euer Gegner das Duell begonnen habt und ihr nun beginnen wollt sein Board zu brechen. Oder wenn ihr nach einem Schlagabtausch eine Möglichkeit braucht das Match zu euren Gunsten zu drehen.
Ihr könnt aktuell eine kostenlose Kopie von Blitzsturm erhalten, wenn ihr euch das entsprechende Karten-Bundle im Master Duel Store für 750 Gems kauft.
Zugangskodier-Sprecher
Als Link-Monster mit sehr generischen Beschwörungsskriterien ist der Zugangskodier-Sprecher eines der aktuell am meisten gespielten Finisher. Oft wird unter anderem ein Link-Monster der Stufe 2 oder 3 geopfert, um ihn auf das Feld zu bekommen. Das erhöht seine Stärke auf einen Wert von bis zu 5300. Doch damit nicht genug. Zusätzlich kann er ein Link-Monster aus eurem Friedhof verbannen, um ein Karte des Gegners zu zerstören. Sollte sich also auch noch eine verdeckte Karte auf dem Feld befinden, die euren Gegenüber potentiell retten könnte, wird auch diese entfernt.
Als Link-Monster mit sehr generischen Beschwörungsskriterien ist der Zugangskodier-Sprecher eines der aktuell am meisten gespielten Finisher. Oft wird unter anderem ein Link-Monster der Stufe 2 oder 3 geopfert, um ihn auf das Feld zu bekommen. Das erhöht seine Stärke auf einen Wert von bis zu 5300. Doch damit nicht genug. Zusätzlich kann er ein Link-Monster aus eurem Friedhof verbannen, um ein Karte des Gegners zu zerstören. Sollte sich also auch noch eine verdeckte Karte auf dem Feld befinden, die euren Gegenüber potentiell retten könnte, wird auch diese entfernt.