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Age of Empires IV: Raiders of the North Wikinger, Schotten und Koop
Raiders of the North bringt Wikinger und Schotten in Age of Empires IV. Wir checken neue Zivilisationen, die erweiterte Feuerprobe mit Koop und ob sich der DLC lohnt.
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Axt raus und Kilt an: Microsoft lässt die Wikinger los und spendiert dem wohl größten Echtzeit-Strategiespiel schlechthin einen neuen DLC. Age of Empires IV: Raiders of the North. Die neue Erweiterung entführt euch in den eisigen Norden und bringt mit den Schotten und Wikingern zwei neue Fraktionen. Was dich erwartet und wie sich das Ganze spielt, liest du hier.
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Das steckt in Raiders of the North
- Titel: Age of Empires IV: Raiders of the North
- Release: 29. Oktober 2026
- Genre: Echtzeitstrategie
- Plattformen: PC (Steam, Microsoft Store), Xbox, PlayStation 5
- Preis: 19,99 Euro
- Modi: Einzelspieler, Online-PvP, Online-Koop, Crossplay
Raiders of the North ist die neueste Erweiterung für Age of Empires IV: Anniversary Edition. Entwickelt wurde sie von World's Edge, Relic Entertainment, Forgotten Empires und Climax Studios, veröffentlicht von Xbox Game Studios. Das Paket besteht aus vier Bausteinen:
- Zwei neue Zivilisationen: Wikinger und Schotten
- Vier neue Feuerprobe-Missionen mit erweitertem Fortschrittssystem
- Koop-Modus für die Feuerprobe, solo oder zu zweit
- Zwei neue Biome: Schottische Heide und Sommertundra
Zum Release kommt außerdem Update 17.0 mit weiteren Änderungen. Das Basisspiel brauchst du zwingend, der DLC läuft nicht allein.
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Wuchtig und rau: Die Wikinger in Age of Empires IV
Ragnar Lothbrok und Björn Eisenseite sind deine Helden? Dann bist du bei den Wikingern in Age of Empires IV an der richtigen Adresse. Die Wikinger spielen sich genau so, wie du es von ihnen erwartest: aggressiv und schnell. Ihre stärkste Phase ist der Spielstart. Dorfbewohner werden kostenlos und ununterbrochen produziert, bis dein Bevölkerungslimit erreicht ist oder du die Produktion manuell stoppst. Mit den Berserkern haben sie dazu eine starke Infanterie. Zudem kommen schnelle Nahkämpfer und eine frühe Seeherrschaft dazu.
Das wirtschaftliche Fundament ist das Langhaus. Die Wikinger bauen es statt normaler Häuser. Du kannst einzelne Langhäuser weiter ausbauen, um besondere Felder zu erzeugen oder Technologien automatisch zu erforschen.
Neben dem Dorfzentrum steht ein Steinkreis. Dort schaltest du Boni frei, indem du Heldensagen abschließt. Diese sind an Bedingungen geknüpft, zum Beispiel an den Bau von sechs Langhäusern. Dazu kommen heilige Haine auf Reliquien: Sie produzieren kostenlose Einheiten und bringen weitere Vorteile. Im Spielverlauf wandelt sich die Zivilisation außerdem. Heidnische Traditionen weichen aufkommenden Königreichen und deine Armee greift auf Ritter und ausgebildete Milizen zurück.
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Mit Kilt und Dudelsack: Das sind die Schotten
Die Schotten sind das Gegenstück zu den Wikingern. Sie setzen auf Verteidigung und einen langen Atem. Ihre Nahrungsversorgung sichern Hochlandrinder, die an Beerenbüschen grasen, ohne sie aufzubrauchen. Dazu kommen gemeinschaftliche Fischteiche. Zur Verteidigung baust du Wohntürme und Burganlagen.
Auf dem Schlachtfeld treffen Kilt-Träger mit riesigen Claymores auf deine Gegner. Die Gallowglass stellen sich dem Feind direkt, die Grenzreiter dringen tief ins gegnerische Gebiet vor. Aus getarnten Wäldern heraus legen die Schotten laut Hersteller Hinterhalte.
Das zentrale System ist die Musterungshalle. Mit jedem neuen Zeitalter wählst du dort eine Verbesserung und entscheidest, ob deine Armee auf Hochland- oder Tieflandtruppen setzt. Gegen große Mengen Nahrung rufst du außerdem Militäreinheiten sofort in Gruppen herbei.
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Feuerprobe, Biome und Content
Die Feuerprobe wird mit dem Age of Empires IV: Raiders of the North-DLC darüber hinaus deutlich ausgebaut. Die vier neuen Missionen sind exklusiv für Besitzer:innen von Raiders of the North. In den meisten davon hältst du gegen einen schier endlosen Gegnerstrom durch und beschützt dabei ein Weltwunder. Verbündete Dörfer liefern Ressourcen und Einheiten, bis sie von den Feindeswellen überrannt werden. Je länger du durchhältst und je mehr Ziele du erreichst, desto mehr Punkte sammelst du. Dazu kommen Herausforderungen wie Angriffe von See und ein Bürgerkrieg unter schottischen Clans.
Die größte Neuerung ist der Koop-Modus. Sowohl die neuen als auch bereits vorhandene Missionen spielst du jetzt mit einem zweiten Spieler oder einer zweiten Spielerin. Dazu kommen ein neues Fortschrittssystem mit Boons, Perks, Mutatoren und zivilisationsspezifischen Talentbäumen sowie die Boon-Aufwertung. Der Conqueror-Modus bekommt 25 neue wöchentliche Mutatoren, die für Abwechslung sorgen sollen.
Zudem kommen zwei neue Biome dazu: Mit der Schottischen Heide und der Sommertundra kommen zwei neue Umgebungen ins Spiel. Beide orientieren sich an den neuen Zivilisationen und sollen das Gefühl des hohen Nordens auf die Karte bringen. Optisch geben die eine richtig gute Figur ab und strotzen nur so vor Details. Eine hervorragende Ergänzung, die das Hauptspiel noch ansprechender aussehen lässt. Erweitert wird das Ganze durch neue Architektur, Musik, Spott-Sprüche und eine sich entwickelnde Sprache der beiden Völker.
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Fazit: Frisches Futter für Age-Fans
Age of Empires IV: Raiders of the North setzt auf klare Kontraste. Die Wikinger belohnen dich für schnelles, mutiges Spiel, die Schotten für Planung und Durchhaltevermögen. Mit beiden Zivilisationen kommen eigene Systeme ins Spiel, die sich vom Rest des Rosters unterscheiden. Der Koop-Modus für die Feuerprobe ist für alle interessant, die lieber mit einem Partner als gegen andere spielen.
Für 19,99 Euro bekommst du zwei Zivilisationen, vier neue Missionen und zwei Biome. Wer die Feuerprobe nicht mag und nur auf Ranked-Matches aus ist, bekommt vor allem die beiden Völker. Und die sorgen für längst überfällige und wohlige Abwechslung für das Strategie-Urgestein.