Neues Jahr, frische Beats! Musikalisch rollt 2019 wieder Großes auf uns zu. Möglicherweise wird auch ein neuer Rising Star a la Martin Garrix oder FISHER geboren. Der Tech House-DJ aus Down Under lieferte im letzten Jahr mit „Losing it“ die Festival-Hymne, die uns einfach nicht mehr aus dem Kopf gehen will.
Wir stellen euch fünf Newcomer vor, die das Zeug dazu haben, bald die DJ-Szene aufzumischen. Sagt also im Laufe des Jahres bloß nicht, wir hätten euch nicht vorgewarnt.
Raven & Kreyn
Mit einer Mischung aus Deep House und Rock-Elementen legte Ofenbach im Vorjahr einen steilen Aufstieg hin. Geht dieser 2019 weiter? Gut möglich, aber in Frankreich steht längst „The Next Big Thing“ in den Startlöchern: Alexandre Abescat und Tom Mokrane! Zusammen bilden sie das Duo Raven & Kreyn. Insbesondere Don Diablo gilt als großer Bewunderer der beiden Franzosen. Wer ihren Soundcloud-Account besucht, stößt unter anderem auf Tracks wie „Muffin“ und „Biscuit“ - elektronische Leckerbissen!
Mesto
Die Niederlande nehmen im EDM-Zirkus einen ganz speziellen Platz ein. Mehr noch: Eine Art sprudelnde Talentquelle, die wohl nie versiegt. Der 19-Jährige mit Posterboy-Format ist nur einer von vielen, der langjährige Tradition weiter fortzusetzen könnte. Mesto (bürgerlich: Melle Stomp) klingt ja schon mal fast wie Urgestein Tiesto und stammt - wie es der Zufall so will - noch aus dem gleichen Ort wie Martin Garrix (Amstelveen). 2019 drängt sein Future Bounce-Style wohl endgültig auf die ganz großen Bühnen.
Brooks
„Like i do“ - für diesen Dancefloor Smasher, gleichzeitig einer der meist gestreamten Songs 2018, ließen sich David Guetta und Martin Garrix feiern. Ebenfalls an diesem Projekt beteiligt: Der Niederländer Brooks, der ursprünglich mal im Hardstyle-Bereich angefangen hatte. Solo-Potenzial scheint bei ihm definitiv vorhanden. Ihr wollt euch persönlich von dieser These überzeugen? In naher Zukunft gibt der 23-Jährige ein Deutschland-Gastspiel im Kölner Bootshaus.
Alex Kennon
Wer den Festival-Sommer gerne mal auf Ibiza ausklingen lässt, dem ist Alex Kennon freilich schon ein Begriff. Der aus Süditalien stammende DJ legt dort unter anderem im Pacha und dem Bora Bora-Beachclub auf, wo er vor nicht allzu langer Zeit privat seinen Geburtstag gefeiert hatte. Für seine Performance wurde er bei den 21. DJ Awards als Newcomer des Jahres ausgezeichnet. „Ich freue mich darauf, sehr bald mehr in Deutschland zu spielen. Watergate in Berlin wäre toll, Berghain oder Robert Johnson“, kündigt Alex Kennon an.
Luca Schreiner
Falls nach den ersten vier Newcomer-Kandidaten der Eindruck entstand, es gebe keine hellen Sterne mehr am deutschen DJ-Himmel - an dieser Stelle ein dickes Sorry! Luca Schreiner (23) beweist das Gegenteil. Sein Stil? Gar nicht so einfach zu charakterisieren. Eine Kombination aus Progressive House sowie tropisch angehauchten Vocals trifft es wohl am besten. Über Jahre verstand sich der smarte Schwabe mehr als Produzent im Hintergrund, ehe er von Big City Beats entdeckt und zum World Club Dome geholt wurde.