MTB

Die besten Fotos der allerersten Rampage

Wir zeigen euch unsere Lieblingsbilder der allerersten Red Bull Rampage im Jahr 2001 .
Autor: Mike Berard
4 min readPublished on
Die erste Red Bull Rampage hat 2001 stattgefunden. Im Vergleich zu dem riesigen Medienrummel, der die Rampage heute ist, war die damalige Veranstaltung vor 15 Jahren wirklich eine kleine Sache. Foto-Veteran Christian Pondella war damals schon vor Ort um das Ganze auf Bild festzuhalten. Wir blicken zurück und haben die besten Bilder ausgewählt.
Bei der Eröffnungsveranstaltung war Kris "Krispy" Baumann aus Utah der Erste am Start. Alle die seinen Reifenspuren folgten, haben wahrlich Geschichte geschrieben…
Kris Krispy Baumann - Erster Rider von Red Bull Rampage

Erster Rider von Red Bull Rampage

© Christian Pondella/Red Bull

Hier ganz brav und ziemlich zahm, die Gewinner der ersten Rampage:
  • Robbie Bourdon (3.Platz)
  • Wade Simmons (1. Platz)
  • Greg Smith (2. Platz)
Red Bull Rampage Podium 2001

Red Bull Rampage Podium 2001

© Christian Pondella/Red Bull

Freeride-Gott Wade Simmons konnte bei dem Event die Siegermedaille mit nach Hause nehmen. Das war noch auf dem ursprünglichen Track. Den Track konnte man leicht über eine Seitenstraße von Virgin erreichen. Zukünftige Rampagers trainieren aber noch heute auf der alten Strecke.
2001 war Robbie Bourdon ein Superstar wie Andreu Lacondeguy: Klein in Körpergröße, aber groß in Persönlichkeit. Bourdon crashte beinah in seinem letzten Lauf und stürzte von einer Klippe. Beinahe - denn er wurde nochmal zurück auf den Track gefischt und schaffte es dann als Dritter durchs Ziel!
Randy Spangler ist eine Institution, wenn es um die Rampage geht. Zuerst nahm er als Fahrer teil, dann war er Juror und heute ist er für die Strecke zuständig - außerdem wurde Randy schon zwei Mal in der Wüste Utah's vom Blitz getroffen!
Bei der ersten Rampage ging es einfach darum etwas zu beweisen: Dieser Berg war bezwingbar! Allerdings waren sich alle gar nicht mal so sicher, dass das möglich ist. Man lud also nur die besten der Besten ein. Einer von ihnen war der Freeride-Pionier Dave Watson aus Kanada.

Das Original Red Bull

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Im ersten Jahr der Rampage gab es keine Dig-Crews der Fahrer. Die Strecke und die Jumps wurden ziemlich rudimentär ins Gelände geschaufelt. Dadurch wurde so mancher Trick allerdings noch spektakulärer, denn wirklich nicht jeder Lauf lief hier wie geschmiert.
Myles Rockwell war eigentlich DER Superstar als er nach Utah kam - schließlich hatte er im Jahr zuvor die Downhill Meisterschaft gewonnen und war "hungrig". Obwohl er als Favorit galt, verdarb ihm ekliger Crash im letzten Lauf die Freude: Beim bekannten "Rock Flake" kam er ab und brach sich das Handgelenk. Damit war das Rennen für ihn vorbei.
Die beiden Kanadier Mike Kinnlade und Darren Butler kamen extra früher zur Rampage und fuhren sich in ihrer, fälschlicherweise später "All American Beef" benannten, Spur ein. Sie hatten es satt, dass die anderen Fahrer immer in ihre Spur kamen und eröffneten daher die "Canadian Bacon" Line, in der Wade Simmons dann auch gewann. Als während dem Training andere in der Spur fuhren, suchten sie sich eine dritte Spur. Eine eigene Line zu haben ist sowas wie Tradition bei der Rampage - die Pioniere haben es erfunden, bis heute wird es so gemacht.
Der jüngste Fahrer der 2001 zur Rampage eingeladen wurde, war Kyle Strait. Strait ist der einzige Fahrer, der zweimal die Rampage gewonnen hat - und der an allen Events bis heute teilnahm!
Lars Tribus von der Ostküste lieferte sauber ab, bis er anfing sich immer wieder auf die Nase zu legen. Obwohl er es dennoch schaffte, sich für die Finals zu qualifizieren, konnte er wegen einem verdrehten Knie nicht teilnehmen.
Scott Hart war zwar nur bei der ersten Rampage als Fahrer dabei, gründete aber später das Decline Magazine und arbeitet seit damals zusammen mit Red Bull an den Rampage Events.
Spaziergang: Lars Tribus bei der Rampage 2001

Spaziergang: Lars Tribus bei der Rampage 2001

© Christian Pondella/Red Bull

Die Rampage hat eine lange Liste an Superstars unter den Teilnehmern. Hier bekommt gerade Freeride-Gott, und erster Sieger der Rampage, Wade Simmons seine Prise Wüstensand ab.
Karrieres-Kickoff: Scott Hart bei der Rampage 2001

Karrieres-Kickoff: Scott Hart bei der Rampage 2001

© Christian Pondella/Red Bull

Im ersten Jahr gab es eine spontane Dirt-Session an der Kyle Strait, Robbie Bourdon und viele andere teilnahmen. Herausstach hier aber vor allem der Star der "New World Disorder" Videos, John Cowan, der einen ganzen Sack voll fetter Tricks rausholte.
Auch Götter können fallen: Wade Simmons

Auch Götter können fallen: Wade Simmons

© Christian Pondella/Red Bull

Dirt Jump Spezialist John Cowan beim Red Bull Rampage 2001

Außerschulische Aktivitäten

© Christian Pondella/Red Bull

Wer das nicht erwarten kann, findet noch viel mehr cooles Material der letzten Jahre auf der Red Bull Rampage Event Seite.