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Darum solltet ihr Control: Resonant nicht verpassen
Raus aus dem Old House, rein ins verzerrte Manhattan - In Control: Resonant übernehmt ihr die Rolle von Dylan Faden und schwingt mächtige Nahkampfwaffen.
Spiele aus dem Hause Remedy haben in der Vergangenheit immer überzeugen können. Und auch Control: Resonant macht hier keine Ausnahme. Der Titel staubt Traumwertungen ab und reiht sich damit perfekt in die Lobpreisungen seines Vorgänger und des zueltzt erschienenen Alan Wake 2 ein.
Dennoch fliegen diese Games immer noch etwas unter dem Radar vieler Spieler:innen. Wir möchten euch darum ein paar Gründe liefern, warum ihr Control: Resonant auf keinen Fall verpassen solltet!
Das nächste Kapitel im Remedy Connected Universe
Spätestens seit das Marvel Cinematic Universe durch die Decke ging, haben sich viele Unternehmen daran versucht, ein ähnliches Phänomen zu erschaffen und ihre unterschiedlichen Franchises miteinander zu verknüpfen.
Remedy hat das gefühlt ohne große Anstrengung geschafft. Bereits im Vorgänger von Control: Resonant wurden die Verbindungen zum Horror-Adventure Alan Wake geknüpft. Mit dessen Nachfolger Alan Wake 2 wurden diese nur weiter ausgebaut.
Wer also bereits in das Universum rund um diese beiden Titel investiert ist, der kommt auch um Control: Resonant nicht vorbei. Immerhin wird hier die gemeinsame Geschichte weiter erzählt und die Welt weiter ausgebaut.
Kein Vorwissen nötig
Aber auch wer weder Alan Wake, noch den ersten Teil von Control gespielt hat, wird hier glücklich werden. Denn auch wenn Resonant ein Zahnrad innerhalb eines großen Story-Getriebes ist, so kann man auch mit absolut keinem Vorwissen zum Remedy-Universum den Titel genießen.
Neuer Mikael Kasurinen, der Creative-Director hinter Control: Resonant, verspricht: “Ihr müsst den ersten Teil nicht gespielt haben, um in den Nachfolger einzusteigen. Wir haben den Titel so gemacht, dass er euch leicht fesselt und nicht mehr los lässt.”
Neuer Protagonist
Dieser Umstand wird auch dadurch unterstrichen, dass ihr hier keinen bekannten Charakter spielt. Während man in Alan Wake 2 natürlich erneut den namensgebenden Haupt-Akteur spielt, übernimmt man in Control: Resonant nicht die Kontrolle über Jesse Faden aus Teil 1.
Stattdessen wird die Hauptrolle von ihrem Bruder Dylan übernommen. Spielerisch hebt sich Dylan dabei auch von seiner Schwester ab, wird aber genau wie sie mit einer verzerrten Realität und einer ordentlichen Portion paranormaler Aktivitäten konfrontiert.
Frischer Wind: Nahkampf-Action statt Ballerei
Während Control noch ein eher klassischer Third-Person-Shooter mit Thriller-Aspekten war, ändert Control: Resonant den Kern des Gameplays: Wie seine Schwester greift er auf ein “Object of Power” zurück, welches ihm als Waffe dient. Während Jesse jedoch dabei auf Feuerkraft aus der Ferne gesetzt hat, geht Dylan in den Nahkampf. Mit Hammer, Sense und Dolchen geht er auf Tuchfühlung.
Dabei bietet jede Waffenart einen eigenen Talentbaum. Spieler:innen können also nicht nur entscheiden, ob sie eher auf flinke Klingen oder wuchtige Schläge setzen wollen, sondern ihre Spielerfahrung dadurch noch weiter anpassen.
Wer Gameplay von Control: Resonant sieht, wird sich eventuell an Titel aus dem Soulslike-Genre erinnert fühlen. Allerdings sagt hier Remedy ganz klar: “Das ist kein Soulslike. Es ist ein Action-Game, angetrieben von aggressivem Spielstil. Der Spieler soll immer die volle Kontrolle haben.”
Gerade Fans von Character-Action-Games wie Devil May Cry oder Baynetta werden also ihre Freude mit dem Titel haben.
Raus aus dem Büro-Horror
Ein wichtiger Aspekt von Control waren die unheimlichen Szenarien, die man im Federal Bureau of Control erlebt hat. Resonant führt euch aber in eine semi-offene Spielwelt. Anstatt euch weiter durch das Old House zu boxen, erkundet ihr hier Manhattan mit seinen Häuserschluchten und Untergründen.
Spielerisch bleibt der Metroidvanai-Ansatz bestehen. Ihr werdet immer wieder auf Stellen treffen, die ihr mit euren aktuellen Fertigkeiten und Werkzeugen nicht überwinden könnt. Wer den Vorgänger gespielt hat, kann sich aber auf jeden Fall über den Tapetenwechsel freuen.