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Die Formel 1-Saison 2020 ist gestartet. Natürlich geht mit F1 2020 auch das offizielle Spiel zu Königsklasse an den Start. Im Vergleich zum Vorgänger hat sich diesmal einiges verändert. Mit unseren F1 2020 Tipps und Tricks machen wir euch fit für den Weltmeistertitel.
1. Das vereinfachte ERS-System
Musste das Energierückgewinnungssystem ERS im vergangenen Jahr noch in fünf Stufen geregelt werden, wurde das ERS-System mit F1 2020 stark vereinfacht. Ihr müsst nicht mehr während des Rennens an den Stufen herumschrauben, der Einsatz der Zusatz-PS wird nun größtenteils automatisch geregelt.
Diesmal kommt jedoch ein „Überholen“-Knopf zum Einsatz. Betätigt ihr diesen, ruft euer Bolide kurzzeitig die maximale Leistung ab. Zumindest, bis die Energie erschöpft ist. Das macht natürlich, wie der Name vermuten lässt, Sinn, um andere Fahrer zu überholen.
Nutzt den Knopf auch dafür, um nach langsamen Kurven schnell die Höchstgeschwindigkeit zu erreichen. Zum Erlernen empfiehlt sich das ERS-Programm in den freien Trainings.
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Drum the Bull
Multi-Perkussionist Martin Grubinger performt auf dem "Bullen von Spielberg" ein musikalisches Meisterwerk.
2. Schließt die freien Trainings ab
Egal ob im Karrieremodus oder dem neuen My Team-Managermodus: Ressourcenpunkte sind wichtig, um im Forschungs- und Entwicklungsbaum euren Rennwagen mit Upgrades auszustatten. Die sammelt ihr unter anderem in den freien Trainings eines jeden Rennwochenendes.
Dort könnt ihr zwischen verschiedenen Trainingsprogrammen wählen, die euch mit zusätzlichen Erfahrungspunkten belohnen. Die wandern wiederum direkt in Verbesserungen für Motor, Aerodynamik oder Chassis.
Streckenakklimatisierung, Qualifying-Tempo und Reifenmanagement sind die drei einfachsten Programme, mit denen ihr euch problemlos die maximale Anzahl an Ressourcenpunkten sichert.
3. Was ist Lift and Coast?
Wo wir schon beim Thema freies Training sind. Spätestens beim Benzin-Management bekommt ihr es mit dem Fachbegriff „Lift and Coast“ zu tun, den das Spiel allerdings nicht erklärt. Was verbirgt sich also dahinter?
Lift and Coast bezeichnet eine effektive Technik, um schnell zu fahren und dabei trotzdem Benzin zu sparen. Mithilfe der Technik ist man schneller unterwegs, als wenn man den Tank mit zusätzlichem Sprit auffüllen würde.
Kurz gesagt besteht der Trick darin, am Ende einer Geraden noch vor dem Bremspunkt vom Gas zu gehen (der Beinzinverbrauch sinkt nahezu auf null). Aerodynamik und Rollwiderstand verringern das Tempo des Boliden, noch bevor überhaupt gebremst wird. Das spart, auf die gesamte Runde gerechnet, eine Menge Benzin.
4. Zuverlässigkeit im My Team-Modus verbessern
Kernstück von F1 2020 ist der brandneue My Team-Modus, in dem ihr euren eigenen Rennstall managt. Da euer Budget zum Start der ersten von insgesamt zehn Saisons äußerst begrenzt ist, müsst ihr Zugeständnisse machen. Gerade die günstigeren Motorenhersteller wie Honda oder Renault bieten nicht die Zuverlässigkeit, wie die beiden großen Triebwerke.
Das bedeutet, dass die Motoren, Getriebe oder Fahrzeugteile schneller den Geist aufgeben, als es euch manchmal lieb ist. Wie verbessert man also die Zuverlässigkeit? Dazu ein paar kurze Tipps:
- Investiert die ersten Ressourcenpunkte unbedingt in die Abteilung für Strapazierfähigkeit
- Füllt euren Kalender zu Beginn mit Terminen, die die Moral der Strapazierfähigkeitsabteilung steigern
- Lobt die Zuverlässigkeit eures Wagens in den Interviews so oft es geht
- Stattet die Abteilung unbedingt als erstes mit Verbesserungen aus
5. Welche F&E-Upgrades machen Sinn?
Eine verbesserte Strapazierfähigkeit ist aber nicht alles, um mit dem eigenen F1 2020-Team erfolgreich zu sein. Nur, wer im F&E-Baum regelmäßig neue Upgrades entwickelt, schafft es an die Spitze. Doch welche Verbesserungen sind überhaupt sinnvoll?
Konzentriert euch nach der Strapazierfähigkeit auf ausgewogene Upgrades für Aerodynamik und Motor, um in Kurven schneller zu sein beziehungsweise mehr Power unter der Haube an den Start zu bringen.
Wenn ihr regelmäßig alle Trainingsziele absolviert, sammelt ihr mehr als genug Ressourcenpunkte an, um zwei Abteilungen gleichzeitig zu verbessern. Konzentriert euch auf eine ausgewogene Mischung aus großen und kleinen Upgrades. Immer noch Punkte übrig? Dann darf es auch ruhig mal eine Verbesserung des Chassis sein – das allerdings von allen Abteilungen den niedrigsten Stellenwert einnimmt.
6. Trainiert mit Zeitfahren
Wie wird man in F1 2020 auf der Strecke besser? Dafür gibt es den Zeitfahren-Modus. Wichtig: Nutzt unbedingt die In- und Out-Lap. Startet ihr direkt in die fliegende Runde, brummt euch das Game etwas Reifenverschleiß auf, was im Umkehrschluss weniger schnelle Runden bedeutet. Das könnt ihr ganz einfach umgehen, indem ihr selbst mit einer langsamen Runde aus der Box startet.
Je nach Strecke sind Mercedes, Ferrari und Red Bull die schnellsten Autos. Werft einen Blick in die Bestenlisten, um zu sehen, welcher Bolide in Australien, Zandvoort oder Silverstone am Besten ist. Die Unterschiede in den Zeiten sind allerdings recht minimal. Am besten ist das Auto, mit dem ihr am besten zurechtkommt.
Zieht euch die Ghost-Daten der besten Spieler, studiert deren Runden und beginnt am besten mit einem Spieler, der minimal schneller unterwegs ist als ihr.
7. F1 2020: So werdet ihr schneller und Setup-Tipps
Im Vergleich zu F1 2019 hat sich das Fahrverhalten in F1 2020 stark verändert. Die Formel 1-Boliden verfügen über ein erhöhtes Grip-Niveau (liegen also besser auf der Straße) und bieten verbesserte Bremsen. Alle Bremspunkte müssen also neu erlernt und ausprobiert werden.
Im Prinzip gilt: In F1 2020 könnt ihr später bremsen und die Kurven schneller erwischen als noch im Vorjahr.
Wisst ihr, wie der Hase beim neuen ERS-System läuft und kennt jede Kurve der neuen Strecken in Hanoi oder Zandvoort wie eure Westentasche? Dann geht es an das perfekte Setup. Das zu finden ist allerdings gar nicht so leicht.
Um überhaupt ganz oben in den Ranglisten landen zu können, führt kein Weg an der manuellen Schaltung vorbei. Außerdem solltet ihr so viele Fahrhilfen wie möglich deaktivieren - ABS und Co mögen zwar hilfreich sein, kosten aber mächtig Zeit.
Startet in F1 2020 am besten mit möglichst wenig aktiven Fahrhilfen. Da das Fahrverhalten eh neu erlernt werden muss, ist jetzt der ideale Zeitpunkt, um ohne ABS oder Ideallinie selbst die Grenzen auszuloten. Glaubt uns: je länger ihr mit den Hilfen unterwegs seid, umso schwieriger fällt der Umstieg.
Ähnlich wichtig sind allerdings die Fahrzeug-Setups. Hier gibt euch F1 2020 erfreulicherweise fünf Presets an die Hand die für mehr Abtrieb (und somit Tempo in den Kurven) oder mehr Top-Speed sorgen. Ein guter Anhaltspunkt, anhand dessen ihr euer eigenes Setup erstellt. Probiert euch aus, schraubt an den Einstellungen, aber nie zu viel: Verändert immer nur ein bis zwei Einstellungen auf einmal und geht auf die Strecke, um das Setup zu testen.