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1.) Elfmeter-Festspiele in Sevilla
Habt ihr schon mal so eine Hälfte gesehen wie damals in der Champions League Auftaktpartie? Wir auf jeden Fall noch nicht. Insgesamt vier Elfmeter verhängte Schiedsrichter Aleksey Kulbakiv – drei für Salzburg und einen für den FC Sevilla. Die Ausbeute war aus Salzburger Sicht ausbaufähig. Einzig Luka Sucic konnte bei seinem ersten Elfmeter für die Salzburger vom Punkt verwerten. Sein zweiter Versuch ging nur an die Stange und so blieb es beim 1:1. Auch wenn die vergebenen Elfmeter geschmerzt haben – aber den Rekord mit den drei Elfmetern in einer Halbzeit haben sich die Salzburger bereits eingeheimst.
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2.) Shooting-Star Karim Adeyemi
Schnell wie ein Sprinter, trickreich wie ein Zauberer und eiskalt vor dem Tor wie ein Routinier: Karim Adeyemi hat in der aktuellen Saison seinen Durchbruch gefeiert – und das richtig beeindruckend. Seine drei Champions-League-Tore ebneten dem Team von Trainer Matthais Jaissle den Weg ins Achtelfinale der UEFA Champions League. Nicht umsonst stellen sich gerade die europäischen Topclubs an, um den erst 20 Jahre jungen vorzeitig aus Salzburg loszueisen.
Karim Adeyemi zählt zu den heißesten Aktien auf dem Transfermarkt.
© Markus Berger/FC Red Bull Salzburg/Picturedesk.com
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3.) Freistoß-Zauberer Maxi Wöber
Zugegeben, Maxi Wöber gilt jetzt nicht unbedingt als großer Goalgetter. Doch mit seinem direkt verwandelten Freistoß am vierten Spieltag der UEFA Champions League in Wolfsburg verzückte er die gesamte FC Red Bull Salzburg Fangemeinde. Auch wenn es damals nicht zu einem Punktgewinn gereicht hat, war ab diesem Spiel klar: Maxi Wöber hat ein ganz feines linkes 'Pratzerl'.
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4.) Talentprobe gegen die besten Teams der Welt
Schon vor der Saison war klar: Die Roten Bullen gingen nicht nur mit einem der jüngsten Trainer, sondern auch mit dem jüngsten Kader aller Champions League Teams in die Spielzeit. Die Salzburger Youngsters haben die großen Teams wie den französischen Meister OSC Lille, den FC Sevilla und den WfL Wolfsburg geärgert, mehr als das. Die Spiele der Champions League Saison 2021/22 waren mehr als eine Talentprobe – sie unterstrichen das funktionierende Konzept des FC Red Bull Salzburg. Und in den Spielen, in denen Fans in der Red Bull Arena erlaubt waren, wurde das Stadion in Salzburg zum echten Hexenkessel. Sogar der FC Bayern musste beim Hinspiel in Salzburg anerkennen, dass in der Festung Red Bull Arena die Jungen Wilden nichts anbrennen ließen und alles für den Sieg in die Waagschale legten – und sogar gegen Robert Lewandowski, Thomas Müller und Co. kaum eine Chance zuließen.
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5.) Einer für alle, alle für einen!
Was die Salzburger in diesem Jahr extrem auszeichnet: Die mentale Stärke und die mannschaftliche Geschlossenheit. Egal, ob alle Spieler fit waren oder der ein oder andere Spieler kurz pausieren musste: Jeder hat immer sein Bestes gegeben, sich dem Team untergeordnet und seine Rolle auf und neben dem grünen Rasen perfekt ausgefüllt. Als bestes Beispiel dafür ist die unglückliche Verletzung von Noah Okafor in der Anfangsphase im Achtelfinal-Heimspiel gegen den FC Bayern München. Junior Adamu musste in die Bresche springen – und er schaffte dies mit Bravour und avancierte wenige Minuten zum umjubelten Torschützen.
Es war schon beeindruckend, wie die Mannschaft von Trainer Matthias Jaissle dessen Vorgaben auf dem Platz umsetzen und damit ein Mal mehr zeigten, was man mit talentierten Spielern, einem guten Plan und enorm viel Einsatz und Leidenschaft alles erreichen kann.