Duell am Hahnenkamm: Max Stöckl gegen seinen Hausberg!
© Philip Platzer/Red Bull Contentpool
Ski

Duell mit dem Hahnenkamm! Max Stöckl jagt sein Bike die Streif hinunter

VIDEO: Max Stöckl erfüllt sich einen lange gehegten Traum und legt in Kitzbühel einen einzigartigen Husarenritt über Schnee und Eis mit über 103km/h Top-Speed hin.
Autor: Thomas Wernhart
3 min readPublished on
Max Stöckl ist ein Mann, der weiß, was er will und der sein Leben schon seit mehr als 20 Jahren der Jagd nach Geschwindigkeits-Weltrekorden verschrieben hat. 2007 brannte der Downhill-Mountainbiker mit über 210 km/h seinen Namen in den Schnee der chilenischen Anden und die Geschichtsbücher des Downhillsports und Ende 2016 holte er sich in der Atacama-Wüste mit 167,6 km/h Top-Speed auch den Weltrekord auf trockenem Untergrund.
Doch nicht alleine der Speed oder die Rekorde sind es, die den 43-Jährigen antreiben. Ihm geht es darum, ganz besondere Projekte umzusetzen und seine rasanten Träume in die Realität zu holen.

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Diesen spektakulären Traum, der ihn schon seit langer Zeit begleitet, durfte der Kitzbühler nun endlich realisieren: er stellte sich, ausgerüstet mit einem Serien-Mountainbike und 15 mm langen Spikes, der härtesten Ski-Abfahrt der Welt!
3,2,1 – ACTION!

2 Min

Max vs. Streif - zwei Minuten volle Action!

Die Streif: 3.312 m Streckenlänge, maximale Neigung 85%, 80 Meter weite Sprünge, Höchstgeschwindigkeiten von bis zu 150 km/h, Fliehkräfte von über 3G – ein Skirennen, das selbst den abgebrühtesten Profis die Schweißperlen ins Gesicht treibt und die Knie zum Zittern bringt (zu sehen in "Streif - One Hell of A Ride" jetzt auf Red Bull TV. HIER klicken und kostenlos streamen). Diese Höllenstrecke im Renntempo zu bezwingen erfordert Mut und heil im Ziel anzukommen ist in Kitzbühel nicht selbstverständlich. Auf dem Mountainbike ist das nicht anders!
Die Strecke verlangte dem Speed-Experten alles ab!

Die Strecke verlangte dem Speed-Experten alles ab!

© Samo Vidic/Red Bull Content Pool

Ein Triumph am Hahnenkamm zählt im Weltcup-Zirkus genau so viel wie eine Olympische Medaille und gleicht dem Aufstieg in den Olymp. Max Stöckl ist hier in Kitzbühel, mit diesem imposanten Berg vor der Tür, aufgewachsen und hat immer davon geträumt, diese Strecke im Wettkampfzustand mit den Downhill-Mountainbike zu bezwingen - nun war es endlich so weit und der Tiroler ließ sich nicht zwei Mal bitten, in ein gnadenloses Duell mit dieser furchteinflößenden Rennstrecke zu gehen.
Bis zu 85% Gefälle!

Bis zu 85% Gefälle!

© Philip Platzer/Red Bull Content Pool

Noch nie zuvor hat ein Athlet die Streif im Winter mit einem Mountainbike bezwungen – genau das richtige Projekt für den Geschmack von Local Hero Max Stöckl! Die Strecke befindet sich in diesem Jahr in einem 1A-Zustand, was so viel heißt, dass man Steigeisen braucht, um die Piste zu Fuß bewältigen zu können. Perfekter Schnee und funkelndes Eis warten auf die weltbesten Abfahrer, die sich am 20. Jänner 2018 die 860 nervenzerreißenden Höhenmeter auf den messerscharfen Kanten ihrer Skier talwärts stürzen. Mit seinem Serienbike, einem Karbon-Kotflügel und 15mm langen Stahlspikes ging es für den Kitzbüheler vor dem großen Rennwochenende jetzt schon im Schuss und auf höllischen Querfahrten in Richtung Tal.
Airtime!

Airtime!

© Samo Vidic/Red Bull Content Pool

Mit vollem Karacho stellte sich der Speed-Experte Mausefalle, Lärchenschuss und Hausbergkante, bevor er mit mit letzter Kraft und satten 103,64 km/h Top-Speed ins Ziel raste!
Sieh selbst, wie Max diesen Höllenritt aus seiner Perspektive erlebt hat!

3 Min

Max vs. Streif POV

Quotation
Die bekannten Schlüsselstellen waren auch für mich hart, wo ich schon sehr kämpfen musste, um die Tore zu erwischen.
Max Stöckl
Als erster Mensch mit einem Mountainbike schoss Max Stöckl über die legendäre für die mutigsten Athleten im Alpinen Weltcup frisch präparierte Streif. Überwältigt vom wilden Ritt auf der härtesten Ski-Abfahrt der Welt und glücklich, diese Herausforderung gemeistert zu haben, grinste er im Ziel: „Wenn man mit dem Radl auf so einem Hang fahren darf, ist es eine besondere Ehre, die ich mit dem nötigen Respekt behandelt habe, um möglichst nicht die getane Arbeit des Skiclubs zu vernichten und 100 Meter Zaun abzuräumen. Die bekannten Schlüsselstellen waren auch für mich hart, wo ich schon sehr kämpfen musste, um die Tore zu erwischen.“
Für den Streckenrekord von Fritz Strobl hat es zwar nicht gereicht, die Zeit von 3:06 Minuten ließ aber selbst die hartgesottensten Weltcup-Athleten staunen.
Vor allem die Querfahrten machten die Fahrt zum Höllenritt!

Vor allem die Querfahrten machten die Fahrt zum Höllenritt!

© Samo Vidic/Red Bull Content Pool