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🔴 Liveticker Nova Rock: Moshpits, Metal & Gänsehaut auf der Red Bull Stage
Festivalstimmung live aus Nickelsdorf: Hier findest du alle Highlights von der Red Bull Stage beim Nova Rock Festival 2026 – von internationalen Top-Acts bis zu heimischen Newcomern.
Pannonia Fields calling! Vom 11. bis 14. Juni 2026 verwandelte sich Nickelsdorf erneut in das Zentrum der europäischen Rock- und Metal-Szene. Mittendrin: die Red Bull Stage, die auch heuer mit einem abwechslungsreichen Mix aus internationalen Acts, aufstrebenden Newcomern und den Gewinnern des Bandcontests Red Bull Stage – Take Off die Nova Rock Crowd überzeugte. Zwischen brachialen Breakdowns, euphorischen Singalongs, Circle Pits und unzähligen Crowdsurfern wurde an vier Tagen einmal mehr deutlich, warum die Red Bull Stage zu den Fixpunkten des Nova Rock Festivals zählt.
01
Samstag, 13. Juni – Punk-Legenden treffen auf moderne Rock-Rebellen
Der dritte Festivaltag auf der Red Bull Stage stand ganz im Zeichen musikalischer Vielfalt zwischen Punk, Alternative, Art-Rock und modernem Metal. Eine halbe Stunde vor Stage Time zog zwar noch eine Gewitterfront über die Pannonia Fields, doch pünktlich zum Start waren die Crowd und das Wetter wieder bestens gelaunt. Den Auftakt machten COUSINS, die sich ebenfalls zu den glücklichen Gewinnern des Bandcontests Red Bull Stage – Take Off zählen dürfen. Die Grazer Band überzeugte mit einer energiegeladenen Mischung aus Alternative Rock und Punk-Einflüssen, die nostalgische Jugendzimmer-Vibes mit frischer DIY-Attitüde verband.
Kurz vor unserer Stage-Time hat es noch ziemlich geregnet, dadurch war alles ein bisschen chaotisch. Aber als wir dann auf die Stage gegangen sind, ist auch die Sonne wieder rausgekommen und alle waren hyped. Es war wunderschön für uns.
Anschließend übernahmen A New Chapter (IRFC) und bewiesen einmal mehr, dass die österreichische Rockszene bestens aufgestellt ist. Mit druckvollen Riffs und jeder Menge Energie sorgte die Band für die ersten Moshpit-Momente des Tages. Heimische Unterstützung gab es auch von FREVD, die ihr Live-Debüt direkt auf der Red Bull Stage am Nova Rock feierten. Mit modernem Alternative-Sound und emotionaler Intensität lieferten sie einen gelungenen Kontrast zu den härteren Klängen des Line-ups.
Mit Chuggaboom wurde es anschließend verspielt und unberechenbar: Die Briten mischten Rock, Metal und jede Menge Humor zu einer Show, die sich bewusst jeder Genre-Schublade entzog. Mit dabei war natürlich auch ihre legendäre Schwimmente, die für Crowd-Dive-Momente der besonderen Art sorgte. Danach brachten Kupfergold aus Deutschland frischen Wind auf die Bühne und überzeugten mit kraftvollen Riffs und eingängigen melodischen Sound.
Im weiteren Verlauf des Festivaltages übernahmen die internationalen Acts das musikalische Kommando: die internationalen Acts: Loathe aus Großbritannien präsentierten ihren einzigartigen Mix aus Metalcore, atmosphärischen Klangflächen und modernen Alternative-Einflüssen, bevor Palaye Royale mit ihrer unverwechselbaren Mischung aus Glam-, Art- und Alternative-Rock eindrucksvoll bewiesen, warum sie zu den spannendsten Live-Acts der aktuellen Rockszene zählen. Den Schlussakkord des Tages setzten schließlich Lagwagon aus Kalifornien mit ihrem legendären und mittlerweile kultigen Skate-Punk Sound.
02
Freitag, 12. Juni – Zwischen Post-Hardcore, Alternative und modernem Crossover
Auch am zweiten Tag zeigte die Red Bull Stage ihre ganze stilistische Bandbreite. Den Startschuss gab Pure Chlorine, die sich über den Bandcontest Red Bull Stage – Take Off ihren Platz im Line-up sichern konnte. Mit einer Mischung aus Alternative Rock, Pop und elektronischen Elementen brachte das österreichische Projekt frische Impulse auf die Bühne und eröffnete den Festivaltag mit emotionaler Direktheit und moderner Klangästhetik.
Ich bin Side Stage gestanden und hab die ersten zwei Reihen gesehen. Dann bin ich auf die Bühne gelaufen, hab geschrien: ‚Nova Rock, was geht ab?‘ Es waren viel mehr Leute da, als ich mir erwartet hatte. Das hat mir sofort richtig Energie gegeben.
Im Anschluss übernahm Zascha und sorgte mit österreichischem Alternative-Sound für einen gelungenen Übergang, bevor The Pretty Wild aus den USA schon am Nachmittag für Full House vor der Red Bull Stage sorgten und eingängige Pop-Rock-Vibes sowie jede Menge Festivalenergie auf die Pannonia Fields brachten. Deutlich moderner und genreübergreifender wurde es mit TX2, der Rap-Rock, Alternative und Emo-Einflüsse zu einer explosiven Liveshow verschmelzen ließ.
Mit Melrose Avenue aus Australien hielt anschließend eine Portion moderner Alternative- und Post-Hardcore-Sound Einzug auf die Red Bull Stage. Danach übernahmen Quicksand das Kommando und zeigten eindrucksvoll, warum sie als echte Wegbereiter dieser Stilrichtung gelten.
Je weiter der Festivaltag voranschritt, desto härter wurden die Klänge: Annisokay aus Deutschland lieferten eine energiegeladene Mischung aus Post-Hardcore, Metalcore und großen Refrains, bevor die schwedischen Newcomer Thrown mit kompromissloser Härte, modernen Breakdowns und einer Extraportion Aggression für einen würdigen Abschluss eines intensiven Festivaltages sorgten.
03
Donnerstag, 11. Juni – Start mit Metalcore und Alternative-Rock-Legenden
Der Auftakt auf der Red Bull Stage hatte es direkt in sich: Mit Cassies eröffnete eine österreichische Band mit frischen Alternative-Vibes, eingängigen Melodien und spürbarer Freude am Live-Musizieren.
Im Anschluss wurde es international: Die aus Deutschland stammenden Yunger sorgten mit modernem Alternative-Rock für den perfekten Übergang in den Nachmittag, bevor Aurorawave aus Kalifornien die Crowd mit atmosphärischen Sounds zwischen Rock, Melodie und cineastischer Klangkulisse auf eine musikalische Reise mitnahmen. Mit Ankor stand danach eine international besetzte Formation auf der Bühne, die moderne Metal-Elemente mit eingängigen Hooks kombinierte und dabei sowohl Fans härterer als auch melodischer Klänge begeisterte.
Für einen stilistischen Kontrast sorgten anschließend The Molotovs, die mit energiegeladenem Indie-Rock, Punk-Einflüssen und unverkennbarer britischer Attitüde frischen Wind auf die Pannonia Fields brachten. Danach übernahmen die US-Metalcore-Größen We Came As Romans das Kommando und machten die Red Bull Stage endgültig zum Place to be am Nova Rock Festival: Die Wiese vor der Bühne war bis auf den letzten Platz gefüllt, Crowdsurfer:innen kamen im Minutentakt nach vorne und die Band lieferte eine intensive Show voller emotionaler Momente, brachialer Breakdowns und mächtiger Singalongs.
Den krönenden Abschluss des ersten Festivaltages bildeten Soul Asylum. Die Alternative-Rock-Veteranen aus Minneapolis bewiesen eindrucksvoll, warum ihre Songs seit Jahrzehnten zum festen Bestandteil der Rocklandschaft gehören, und sorgten mit ihrem zeitlosen Sound für einen würdigen Ausklang eines abwechslungsreichen ersten Tages auf der Red Bull Stage.