Von 0 auf 400 am Bergisel: 1.250 Teilnehmer:innen stellten sich am Samstag der wohl außergewöhnlichsten Challenge ihres Lebens und bezwangen die legendäre Skisprungschanze von unten nach oben.
400 Meter, Steigung bis zu 75 Prozent und insgesamt 130 Metern Höhenunterschied – allein beim Gedanken daran fangen schon die Oberschenkel zu brennen an! Dennoch haben sich 1.250 mutige Teilnehmer:innen aus 26 Nationen bei der 12. Edition von Red Bull 400 an die einzigartige Mission herangewagt, die Bergiselschanze in umgekehrter Richtung zu bezwingen. Es ist wohl für viele die härteste sportliche Herausforderung ihres Lebens, denn die imposante Skisprungschanze hat es faustdick hinter den Ohren. Sie verlangte den Athlet:innen alles ab – physisch und mental. Red Bull 400 ist der ultimative Test für Kraft, Ausdauer und Kampfgeist.
Begleitet von lautstarken Fans und begeisterten Zuseher:innen stellten sich die Läufer:innen der einzigartigen Red Bull 400 Challenge. Nach dem Startschuss ging es vom Auslauf über den extrem steilen Aufsprunghang, den Vorbau, den Schanzentisch und dann zu guter Letzt über die Anlaufspur hinauf. Im steilsten Teil mit extremen 75 Prozent Steigung wurden selbst die Besten der Besten in die Knie gezwungen. Und ihr könnt euch sicher sein: Es tut einfach weh – egal ob Profi-Sportler:in oder Hobbyathlet:in, wie gut die Kondition ist, oder wie gut man austrainiert ist.
Das Full Distance Finale der Männer presented by Tiroler Raiffeisenbanken entwickelte sich, wie dank des hochkarätigen Starterfeldes zu erwarten war, zu einem äußerst spannenden Rennen. Im packenden Finale setzte sich der Slowene Klemen Španring gegen die starke Konkurrenz durch und durfte so die Siegertrophäe in Innsbruck entgegennehmen. Mit einer Zeit von 3:09,19 Minuten ließ er die Konkurrenz hinter sich. „Das war ein perfektes Rennen für mich. Ich habe schon einige Male das Podium bei Red Bull 400 erreicht, aber ein Sieg hat mir gefehlt. Ich bin mit dem Ziel hierhergekommen zu gewinnen, und das habe ich geschafft. Heute habe ich einfach alles gegeben und knapp vor der Ziellinie habe ich dann gemerkt, dass es sich ausgehen kann. Ich habe mich stark gefühlt, aber ich wusste, dass die Konkurrenz auch sehr stark ist.“, freut sich der 22-jährige Slowene über seinen Sieg. Die Silbermedaille ging an seinen Landsmann Luka Kovacic. Auf Platz drei reihte sich, nach einer famosen Aufholjagd, der Sieger von 2022, Jakob Mayer, ein.
Der Skibergsteiger Paul Verbnjak konnte mit einem großartigen achten Platz ein Top-Ergebnis verbuchen. Für den Ex-Biathleten Dominik Landertinger und den Snowboarder Benjamin Karl war nach tollen Läufen im Semi-Finale Schluss. „Das war beinhart wie immer, aber noch etwas schwieriger, weil es etwas rutschiger war, was viel Kraft gekostet hat. Aber es war wieder so toll hier die Schanze rauflaufen zu dürfen.“, so Red Bull 400 „Routinier“ Dominik Landertinger. Auch Benjamin Karl zeigt sich begeistert von seiner ersten Teilnahme an Red Bull 400: „Es ist hart, aber genauso schön! Man sieht schon vom Start weg das Ziel, das macht es richtig cool, aber auch umso anstrengender weil man das Ziel vor Augen so schnell wie möglich erreichen möchte. Aber es ist ein super cooler Event und ein Privileg auf dieser Schanze, die man sonst nur als Zuschauer bei den Skispringern kennt, laufen zu dürfen!“.
Bei den Damen holte sich mit der Deutschen Tatjana Paller eine Profi-Skibergsteigerin den begehrten Titel im Finale der Full Distance der Frauen presented by Tourismusverband Innsbruck. Die aus Lengries stammende Athletin des Olympiakaders hatte die Schanze in Innsbruck am besten im Griff und setzte sich mit einer beeindruckenden Leistung und einer Zeit von 4:19,32 Minuten vor ihren Konkurrentinnen durch. „Es war mega cool! Ich habe meine eigenen Erwartungen übertroffen. Es war auch sehr hart, aber ich konnte das Rennen, vor allem auch das Drumherum, sehr genießen.“, freut sich die frischgebackene Siegerin über die Goldmedaille. Auf Platz zwei folgte die Slowenin Klara Velepec. Die Niederösterreicherin Kerstin Strasser erreichte als drittschnellste Dame das Ziel am oberen Ende der Schanze.
Bei den Staffelbewerben bewiesen rund 33 teilnehmende Staffeln neben Kampf-, auch außergewöhnlichen Teamgeist und stürmten in 4x100 Metern die berühmte Vierschanzentournee-Schanze. Auf das oberste Treppchen der Männerstaffelwertung schaffte es die Staffel des Teams „Masochisten“ mit einer Zeit von 2:28,33 Minuten. Auf jenes der Mixed Wertung lief das Team „dieFitmacher – Healthcenter" vor dem „Raiffeisen Rookie Team“ und dem Team „Rodel Austria“ rund um Hannah Prock.
Spannung pur boten die Läufe der mittlerweile legendären Feuerwehrstaffeln, die heuer Konkurrenz aus den eigenen Reihen bekamen. Denn bei der neuen Erweiterung um weitere Blaulichtorganisationen traten erstmals auch Polizei-Staffeln an. In der Feuerwehr- und Blaulicht-Staffel presented by VW Nutzfahrzeuge entschied die FF Tragwein 1 mit einer Staffelzeit von 2:22,49 Minuten das Rennen relativ knapp vor den Männern der FF Grossvolderberg und den Vorjahressiegern der FF Tessenberg für sich. „Das haben wir wirklich nicht erwartet, darum freut es uns umso mehr! Vor dieser Kulisse zu gewinnen, ist etwas ganz Besonderes.“, zeigten sich die Männer der FF Tragwein 1 begeistert von ihrem Sieg.
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