Matthias Walkner: Volle Konzentration auf ein neues Setup in Marokko
© Kin Marcin / Red Bull Content Pool
Rallye Raid

Marokko calling: Neues Setup für Matthias Walkner in der Wüste

Matthias Walkner startet in sein drittes WM-Rennen auf 4 Rädern (Mission 2TO4). Im Blog begleiten wir ihn durch die Rallye du Maroc – mit persönlichen Updates, Videos und News von der Strecke.
Autor: Eugen Waidhofer
3 min readPublished on

Neues Team, neuer Co-Pilot, neues Fahrzeug – ab in die Wüste!

2 Min

Matthias Walkner meldet sich aus Agadir (Marokko)

Matthias kommt mit ordentlich Rückenwind nach Marokko: Bei seinem letzten WM-Start in Argentinien (24. bis 29. Mai 2026) holte der Dakar-Champion mit knappen 29 Sekunden Vorsprung seinen ersten Klassensieg auf vier Rädern. Ausruhen auf diesem Erfolg? Keine Chance! Walkners Mission 2TO4 nimmt weiter Fahrt auf...
Bei seinem dritten WM-Rennen auf vier Rädern, diesmal in Marokko, testet Matthias Walkner wieder ein völlig neues Setup: Der Dakar-Sieger startet erstmals in der SSV-Klasse, fährt erstmals einen Can-Am Maverick R für South Racing Can-Am – und hat mit Oriol Mena einen neuen Mann auf dem Beifahrersitz.
Quotation
Ich fühle mich wie ein Rookie. Es ist ein neues Fahrzeug, ein neues Team und ein neuer Co-Pilot.
Matthias Walkners neuer Can-Am Maverick R (Team: South Racing)

Matthias Walkners neuer Can-Am Maverick R (Team: South Racing)

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Warum Oriol Mena als Co-Pilot?
Die beiden verbindet mehr als nur das gemeinsame Cockpit. Mena kommt ebenfalls aus dem Motorrad-Sport. Als Matthias 2018 die Dakar gewann, fährt der Spanier bei seinem Dakar-Debüt auf den sensationiellen Platz 7 und wird bester Rookie. Später wechselte er auf den Beifahrersitz und gewann 2023 als Co-Pilot die Dakar in der T4-Klasse. „Er bringt also alles mit, was es braucht“, sagt Matthias. Die ersten gemeinsamen Ausfahrten stimmen ihn optimistisch: „Die ersten Tests sind sehr positiv verlaufen.“

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Was ist das Ziel in Marokko?
Nicht nur die Stoppuhr. Die Rallye ist vor allem ein weiterer wichtiger Schritt auf dem Weg zur Dakar. „Ich möchte vor der Dakar möglichst viel ausprobieren“, erklärt Matthias. Dass er dafür ausgerechnet Marokko gewählt hat, passt: 2017 gewann Matthias hier noch auf dem Motorrad. Wenige Monate später folgte sein größter Erfolg – der Sieg bei der Dakar 2018.
Und Marokko zählt bis heute zu einem seiner Lieblingsrennen: „Die Landschaften sind richtig cool.“
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Die Rallye du Maroc – vom Atlantik mitten in die Sahara

Heute geht’s los! Nach dem Shakedown am Montag in Agadir fällt heute, Dienstag, der Startschuss zur Rallye du Maroc. 5 Etappen und 2.524 Kilometer, davon 1.575 Kilometer gegen die Stoppuhr, warten auf die Teilnehmer. Die Rallye ist Lauf 4 (von 5) der Rally-Raid-WM und gilt der als der wichtigste und letzte Härtetests vor der Rallye Dakar (1. bis 15. Januar 2027 in Saudi Arabien).
Schon der Auftakt hat Dakar-Format: 636 Kilometer von Agadir am Atlantik bis nach Zagora am Rand der Sahara, davon 268 Kilometer auf Zeit. Danach wird Zagora zum Basislager für vier weitere Tage in der Wüste.
Matthias Walkner kurz vor dem Start der Rally du Maroc

Matthias Walkner kurz vor dem Start der Rally du Maroc

© Kin Marcin / Red Bull Content Pool

Die wichtigsten Zahlen zur Rally du Maroc
  • mehr als 40 % der Wertungsprüfungen auf Sand und Dünen
  • nur 11 % auf den berüchtigten marokkanischen Steinpisten
  • Mittwoch: laut Rallye-Direktor Marc Coma der härteste Tag
  • Donnerstag: die voraussichtlich schnellste Etappe
  • Freitag: mit 384 Kilometern die längste Wertungsprüfung
  • Samstag: 259 Kilometer auf Zeit und eine angekündigte „Überraschung“ zum Finale
245 Fahrzeuge und Motorräder sind für die 27. Rallye du Maroc gemeldet. Mittendrin: Matthias Walkner bei seinem dritten WM-Rennen auf vier Rädern. Matthias startet in Marokko doch in der SSV-Klasse und geht gemeinsam mit seinem neuen Co-Piloten Oriol Mena ins Rennen.
Auch an der Spitze geht es eng zu: Sébastien Loeb führt die Ultimate-WM nur drei Punkte vor dem siebenfachen Marokko-Sieger Nasser Al-Attiyah. Bei den Motorrädern kommt Red-Bull-KTM-Pilot Daniel Sanders als WM-Leader nach Marokko.

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Matthias Walkner

Matthias Walkner ist ein begnadeter Offroader mit einem richtig dosierten Mut zum Risiko. Das hat ihn zur Legende gemacht – als erster Dakar-Sieger Österreichs in der Kategorie Bikes.

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