Rap 💯
Ob nun Hobby-DJ, Festivalgänger oder musik-begeisterter Jugendlicher: Irgendwann habt Ihr euch bestimmt einmal gefragt: Was ist technisch eigentlich das Beste vom Besten? Das Nonplusultra unter den Mischpulten? Wir stellen das derzeit teuerste Modell vor - den DJM-Tour 1. Der Preis: Stolze 6.000 Euro!
Ausklappbares Display: Much to touch
Über 16 Kilogramm bringt das Objekt der Begierde auf die Waage. Der Luxus-Mixer kommt - wenig überraschend - aus dem Hause Pioneer, seit Jahren das Flaggschiff in der DJ- und Clubszene. Viele Bedienelemente und Regler ähneln dem DJM 900-Nexus, den Star-DJs wie Martin Garrix oder Tiësto auf ihren Touren benutzen.
Mit dem DJM-Tour 1 hat der japanische Hersteller ein Gerät mit Touchscreen-Monitor entwickelt und will ein neues Zeitalter einläuten, in dem Laptops überflüssig sind. Durch das ausklappbare, gestochen scharfe 13 Zoll-Display habt ihr nicht nur die Kanäle von bis zu vier angeschlossenen Playern (CDJ) sofort im Blick, sondern jederzeit die volle Kontrolle über eure Musik-Bibliothek. Tracks ohne externes Gerät in Sekundenschnelle finden und neu sortieren - alles mit nur einem Touch!
Audio-Hardware für kristallklaren Sound
Bei der Audio-Hardware besitzt dieses Baby so ziemlich alles, was sich ein DJ-Herz nur wünschen kann. Herzstück im Inneren des DJM-Tour 1 ist eine 96 kHz/24-Bit-Soundkarte für höchste Klangqualität. Schließt man dieses Pult über den AES/EBU-Digitalausgang an eine Anlage an, gehören sämtliche Nebengeräusche der Vergangenheit an. Verzerrungen von Songs bis zu einer Lautstärke von 129 Dezibel werden nahezu komplett eliminiert.
Kurzer Crash-Curs in Sachen Schallpegel gefällig? Kein Problem! 100 Dezibel: Du stehst in der Disco etwa einen Meter vom Lautsprecher weg. Ein startender Düsenjäger liegt zwischen 130 und 140 dB. Mit diesem Luxus-Mischer wäre man also sofort bereit, um den Massen auf einer großen Bühne einzuheizen.
Auflegen zu zweit ein Klacks
Wer auf einer Party gerne zusammen mit einem Kumpel auflegt, muss sich oft einen Kopfhörer teilen. Wie gut, dass der DJM-Tour 1 gleich zwei Kopfhöreranschlüsse bietet - dazu ganz wichtig: Mit eigenem Ton-Regler! So hört ihr zur gleichen Zeit auch verschiedene Songs für den nächsten Übergang vor. Der Rest ist dann Teamwork.
Trotzdem können - insofern einem die insgesamt 20 Soundeffekte (Echo, Flanger, Filter usw.) nicht ausreichen - durch die zahlreichen Anschlüsse auf der Rückseite noch weitere Effektgeräte angeschlossen werden. In diesem Fall werdet ihr den unabhängigen Send/Return-Button für den gleich-zeitigen Einsatz von internen und externen Effekten lieben.
Ihr wollt Videomaterial zum DJM-Tour 1? Bitteschön!
Fazit & Alternativen
Der DJM-Tour 1 ist ein echtes Luxusgut. Und das macht sich auch beim Preis bemerkbar. Übrigens: Zusammen mit zwei passenden CDJ Tour 1-Playern (ebenfalls mit Monitor versteht sich) steigt der Preis noch einmal deutlich an. Dann müsstet ihr sogar 15.500 Euro hinblättern! Das liegt über eurem Budget? Haben wir uns fast gedacht. Deshalb nennen wir euch ein paar Alternativen.
Es mag sein, dass in Modellen wie dem DJM-Tour 1 die Zukunft liegt. Im hier und heute ist Touch-screen selbst auf Festivals aber kein Standard. Wer dazu ohne technischen Schnickschnack auskommt, dem wirklich nur absoluten Profis etwas nützt, sollte die DJM-750-Reihe von Pioneer in die engere Auswahl nehmen. Dabei handelt es sich um einen zuverlässigen 4 Kanal-Digitalmixer, der für unter 1000 Euro zu haben ist. Wir garantieren: Auch dieses Mischpult hat einiges drauf und ist nicht nur für euren Partykeller geeignet! Alternative Marken sind Behringer oder Allen & Heath. Auf letzteres schwört übrigens Trance-Ikone Armin van Buuren!
