10 Jahre Wrath of the Lich King - 10 Wow-Momente aus dem WoW Addon!
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Wrath of the Lich King Addon: 10 Momente aus 10 Jahren

Wrath of the Lich King (kurz WotLK) wird 10 Jahre alt. Wir präsentieren euch 10 Wow-Momente aus dem beliebten WoW-Addon!
Von: Philipp Briel
6 min readPublished on
Wrath of the Lich King gilt bei vielen Spielern von World of Warcraft als beliebtestes und bestes Addon überhaupt. Nach der trostlosen Einöde der Scherbenwelt sehnten sich die Spieler im Jahr 2008 nach etwas Neuem: Knapp zwei Jahre nach dem „Weltraum“-Trip in The Burning Crusade gelang Blizzard mit WotLK der Geniestreich. Nordend lockte Millionen von Spielern in eine abwechslungsreiche und wunderschöne, eisige Welt, die bei Fans bis heute als beste Erweiterung überhaupt für das MMOPRG gilt.
Doch wie toppt man überhaupt ein Addon, an dessen Ende mit Illidan einer der coolsten Bösewichte aus dem legendären Warcraft III wartete? Man stellt mit dem Lich King einfach den Fiesling an die Spitze der Nahrungskette, den Illidan nicht besiegen konnte. Seit der finalen Szene aus The Frozen Throne fragten sich Spieler, was mit Arthas geschehen war, seit er sich den Helm des Lichkönigs aufgesetzt hatte. Mit Wrath of the Lich King würden sie es herausfinden! Hier sind 10 Wow-Momente und unvergessliche Erinnerungen aus der zweiten Erweiterung von World of Warcraft.

1. Die Reise in den hohen Norden

Bereits die Reise ins eisige Nordend sorgte für herunterklappende Kinnladen. Nicht nur eins, sondern ganze zwei Startgebiete standen euch in Wrath of the Lich King zur Auswahl, die abwechslungsreicher nicht hätten sein können. Hatte euer Charakter mindestens Stufe 68 erreicht, standet ihr vor der Wahl, ob ihr lieber in der boreanische Tundra im Westen oder im heulenden Fjord im Osten in das neue Abenteuer starten wolltet. Die Tundra war ja ganz nett, aber die Ankunft mit dem Schiff im malerischen Fjord ist bis heute unvergessen.

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Vom Lager der Winterhufe bis hin zu Burg Utgard – Das östliche Startgebiet in WotLK überzeugte mit einem coolen Wikinger-Setting und einer einzigartigen Atmosphäre, die Lust darauf machte, diesen neuen Kontinent bis ins letzte Detail zu erkunden.

2. Soundtrack mit Ohrwurm-Garantie

Die Soundtracks in World of Warcraft sind durch die Bank gelungen, doch mit der Akustik in Wrath of the Lich King hat sich Blizzard selbst übertroffen. Egal ob die Musik aus dem Hauptmenü, das Thema des heulenden Fjordes oder die atmosphärischen Klänge in der Nekropole Naxxramas: Jeder der Songs macht auch heute noch abseits des Spiels eine hervorragende Figur. Ein legendärer Soundtrack mit Ohrwurm-Garantie!

3. Naxx is back!

Die Rückkehr des legendären Raids Naxxramas sorgte bei Classic-Spielern für Freudentränen. Neueinsteiger sollten schnell merken, warum das so ist: Als Einstiegs-Raid-Instanz in die neue Erweiterung ist uns die düstere Nekropole unvergesslich in Erinnerung geblieben. Das unglaubliche Design und 15 packende Bosskämpfe in vier Flügeln sollten Nordend-Gruppen jedenfalls alles abverlangen. Wer erinnert sich nicht an die legendären Kämpfe mit den vier Reitern, den Heigan Dance oder den Lich Khel’Thuzad?

4. Phasing für ein neues Spielgefühl

Eiskrone verändert sich in Wrath of the Lich King dank Phasing!

Eiskrone verändert sich in Wrath of the Lich King dank Phasing!

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WotLK war das erste Addon, welches von der Phasing Technologie Gebrauch machte. Die sorgte für eine echte Revolution im Genre der Online-Rollenspiele: Durch eine sich verändernde Umgebung im Laufe einer Quest-Reihe hatte man tatsächlich das Gefühl, Einfluss auf die Geschichte und die Welt zu haben. Sei es im Startgebiet der Todesritter oder in Eiskrone: Je weiter ihr in einer Quest-Reihe voranschreitet, desto mehr verändert sich die Welt um euch herum. Eine Technik, die wir nicht mehr missen möchten.

5. Die Pforte des Zorns

Eines der prominentesten Beispiele für die gelungene Phasing-Technologie ist die legendäre Pforte des Zorns-Questreihe in der Drachenöde. In einer unglaublich coolen Zwischensequenz nehmen es Lord Bolvar und Saurfang mit der Geißel auf, nur um am Ende Arthas höchstpersönlich gegenüberzutreten. Im epischen Höhepunkt der Cutscene tauchen Großapotheker Putress und die Verlassenen auf, um das gesamte Gebiet zu verseuchen. Auch nach zehnmaligem Anschauen sind die Zwischensequenz und die vorangegangene Questreihe absolut episch.

6. Ulduar – Von Zwergen und Titanen

Auch der zweite Raid in WotLK hatte es mächtig in sich. So schickte euch Blizzard in die Hallen der antiken Titanen-Stadt Ulduar, in der ganze 14 Bosse darauf warteten, von euch bezwungen zu werden. Bereits der Flammenleviathan zu Beginn sorgte mit dem Einsatz von Fahrzeugen für ganz neue Spielmechaniken. Die anderen abwechslungsreichen Obermotze standen dem in Nichts nach und kamen enorm abwechslungsreich daher. Vom Riesen Kologarn über die Hüterin Freya, von Mimiron in seinem Panzer bis hin zu Yogg-Saron, dem alten Gott: Ulduar war ein absolutes Spektakel. Zehn der Bosse verfügten sogar über einen integrierten Hardmode, den ihr im Kampf aktivieren konntet und so an bessere Beute kamt, sehr cool!

7. Tausendwinter

Tausendwinter - Coole Belagerungsschlacht für PvP-Fans in WotLK

Tausendwinter - Coole Belagerungsschlacht für PvP-Fans in WotLK

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Immer wieder versuchte sich Blizzard an Open-PVP-Gebieten, so wirklich funktioniert hat dies allerdings nicht. Doch dann kam Tausendwinter, das frostige Mekka der PvP-Fans. Südwestlich der Hauptstadt Dalaran lockte der idyllische See in regelmäßigen Abständen kampfeslustige Spieler an, die in packenden Massenschlachten um die Vorherrschaft kämpften. Dabei sorgten gewaltige Belagerungsmaschinen für packende und actiongeladene Kämpfe. Sieger der Schlacht freuten sich darüber, im Schlachtzug Archavons Kammer epische Ausrüstung und coole Reittiere abzugreifen. Nur blöd, dass die Server durch das bunte Treiben regelmäßig in die Knie gezwungen wurden, was gerade bei PvE-Spielern für Frust sorgte, wenn Dalaran mal wieder extrem ruckelte.

8. Die Erfolge

Mit Wrath of the Lich King hielten zudem die Erfolg Einzug in World of Warcraft. Für bestimmte Aktionen, besiegte Bosse oder erkundete Gebiete sammelt ihr Punkte, die euch unter anderem mit neuen Titeln oder Reittieren belohnten. Satte 800 Erfolge gab es zum Start der Erweiterung, die bei vielen Spielern für einen neuen Motivationsschub sorgten.

9. Die erste Heldenklasse

Mit dem Todesritter führte Blizzard in WotLK die erste Heldenklasse in World of Warcraft ein. Und die sorgte wenig überraschend für einen echten Boom zum Start der Erweiterung. In den ersten Wochen machten zumindest gefühlt mehr Todesritter, als andere Klassen den Kontinent Nordend unsicher. Unvergesslich ist das atmosphärische Startgebiet der neuen Klasse, die direkt auf Stufe 55 beginnen durfte. Unvergesslich aber auch die zahlreichen Diskussionen, dass der neue Held viel zu stark sei.
Mit seinem düsteren Design und den abwechslungsreichen Talentbäumen hob sich der Todesritter (kurz DK) stark von den anderen Klassen ab. Egal ob mit der Ghoul-Armee, im Frost-Baum mit zwei Einhandwaffen oder mit seinen Seuchen und Selbstheilungskräften: Der Todesritter ist noch immer die coolste Klasse in WoW!

10. Das packende Finale gegen Arthas

Arthas in Wrath of the Lich King - Der coolste WoW-Boss aller Zeiten!

Arthas in Wrath of the Lich King - Der coolste WoW-Boss aller Zeiten!

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Die finale Raid-Instanz Eiskronenzitadelle sollte das legendäre Wrath of the Lich King zu einem würdigen Abschluss bringen. Und was für ein Abschluss das war! Klar, danach gab es noch das Rubinsanktum aber die Zitadelle des LichkönigsArthas ist schlicht bombastisch. Ein atemberaubender Bosskampf reihte sich an den anderen, darunter beispielsweise Valithria Traumwandler, die Drachendame, die es zu heilen galt, statt sie dem Erdboden gleichzumachen.
Am Ende standet ihr dem Lichkönig selbst gegenüber. Einem gleichermaßen epischen, wie auch knackigen Endboss, der eurem Schlachtzug bereits auf dem normalen Schwierigkeitsgrad alles abverlangen sollte. Belohnt wurdet ihr mit einer coolen Endsequenz mit Gänsehautpotential und der Gewissheit, den wohl coolsten WoW-Boss aller Zeiten besiegt zu haben.
Krieger, Paladin oder Todesritter freuten sich zudem darüber, nach einer langwierigen und anstrengenden Questreihe endlich die legendäre und unglaublich coole Zweihandaxt Schattengram in den Händen halten zu dürfen.