Tomomi Nishikubo rollt im Mai 2026 in Hakuba, Japan, rückwärts eine Skisprungschanze hinunter
© Jason Halayko/Red Bull Content Pool
Trial

Mit dem Bike rückwärts die Skisprungschanze hinunter? Mission erfüllt...

Tomomi Nishikubo hat die Grenzen des Trial-Fahrens mit einer Weltpremiere neu definiert: eine Abfahrt rückwärts auf nur dem Vorderrad über eine Skisprungschanze. Das Ergebnis? Zwei Weltrekorde...
Von: Kai Wright
3 min readPublished on
Mit dem Bike einen steilen Hang hinunterzufahren, ist schon eine Herausforderung für sich. Das rückwärts zu tun, während man nur auf dem Vorderrad balanciert, scheint fast unmöglich. Doch genau das hat der japanische Mountainbike-Trials-Fahrer Tomomi Nishikubo nach zwei Jahren sorgfältiger Planung geschafft.
Am 27. Mai 2026 fuhr Nishikubo die olympische Skisprungschanze mit 37,5 Grad Neigung in Hakuba, Japan, hinunter, während er nur auf dem Vorderrad seines Fahrrads balancierte – ein Trick, der als „Fakie Nose Manual“ bekannt ist. Beim Mountainbiken bedeutet „Fakie“, rückwärts zu fahren, während ein „Nose Manual“ das Balancieren auf dem Vorderrad ist, ohne dass das Hinterrad den Boden berührt. Hier siehst du, wie atemberaubend das Ganze dann aussieht:
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Das Ergebnis? Zwei Guinness-Weltrekorde...

Tomomi Nishikubo in Aktion, als er im Mai 2026 in Hakuba, Japan, ein Fakie-Nose-Manual auf einer Skisprungschanze hinlegt

Tomomi Nishikubos unglaublich erfolgreiche Sequenz...

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Mit seiner erfolgreichen Fahrt hat Nishikubo nicht nur das Trial-Fahren in neue Gefilde vorangetrieben, sondern dabei auch zwei neue Guinness-Weltrekorde aufgestellt. Er stellte den Rekord für das steilste „Fakie Nose Manual“ mit dem Fahrrad bei 37,5 Grad auf und für die längste mit dem Bike zurückgelegte Strecke bei einem „Fakie Nose Manual“ auf einer Skisprungschanze mit 136,6 m.

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Was die Rekorde noch beeindruckender macht, ist die Tatsache, dass er eine Geschwindigkeit von über 60 km/h erreichte und beim Abfahren der Skisprungschanze 35 Sekunden lang das Gleichgewicht auf dem Vorderrad halten musste.
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Die Inspiration hinter dem Weltrekordversuch

Tomomi Nishikubo trinkt im Mai 2026 auf einer Skisprungschanze in Hakuba, Japan, eine Dose Red Bull

Tomomi Nishikubo macht zwischen den Versuchen eine kurze Pause

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Nishikubo hatte schon immer davon geträumt, seinen Signature-Trick, den „Fakie Nose Manual“, an einem wirklich besonderen Ort auszuführen.
Immer auf der Suche nach der richtigen Location, hatte er einen Geistesblitz, als er sah, wie der japanische Skispringer Ryōyū Kobayashiin Island einen neuen Weltrekord von 291 m aufstellte, und entschied sich schließlich für Hakuba als perfekten Spot für seinen eigenen Rekord.
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Ein Projekt, das zwei Jahre Vorbereitungszeit beanspruchte

Tomomi Nishikubo zeigt im Mai 2026 auf einer Skisprungschanze in Hakuba, Japan, ein Fakie-Nose-Manual

Tomomi Nishikubo hält den Fakie Nose Manual über die 125-Meter-Marke hinaus

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Nachdem die Idee feststand, reiste Nishikubo im August 2024 erstmals nach Hakuba, um den Ort zu erkunden und zu prüfen, ob sein Traum Wirklichkeit werden könnte.
Im folgenden Jahr war er bereit für seinen ersten Versuch. Leider blieb er nach 35 Runs erfolglos. Trotz der Enttäuschung blieb Nishikubo positiv gestimmt, da er mehrere Probleme identifizierte, die gelöst werden mussten.
Ihm wurde klar: Wenn er genügend Grip zwischen den Reifen und der Oberfläche der Skisprungschanze schaffen und durch kontrolliertes Bremsen die Geschwindigkeit halten könnte, dann wäre es vielleicht tatsächlich möglich.
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Das Testen und Trainieren für seinen nächsten Versuch

Tomomi Nishikubo jubelt, nachdem er im Mai 2026 in Hakuba, Japan, einen Fakie Nose Manual auf einer Skisprungschanze hingelegt hat

Tomomi Nishikubo feiert seine beiden neuen Weltrekorde

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Entschlossen, sich die besten Erfolgschancen zu sichern, baute Nishikubo eine 10 m lange Übungsschanze, die der Neigung der Sprungschanze entsprach, und testete vier verschiedene 24-Zoll-Reifenoptionen, bevor er sie mit speziell angefertigten Metallstiften modifizierte, um den Grip zu verbessern.
Der 34-Jährige reiste daraufhin zurück nach Hakuba, um seine Erkenntnisse zu testen, bevor er entschied, dass nun alles bereit war, womit die Zeit gekommen war, es erneut zu versuchen.
Am ersten Tag erzeugte die verbesserte Traktion so viel Bremskraft, dass die Bremsen zu überhitzen begannen. Am Ende des zweiten Tages waren alle 10 Ersatzbremsscheiben zerstört.
Am dritten Tag wechselte Nishikubo von Bremsbelägen aus Harz zu solchen aus Metall und merkte sofort einen Unterschied. Da Überhitzung nun kein Problem mehr war, ging er seinen nächsten Versuch zuversichtlich an und absolvierte den rekordbrechenden Run mehr als zwei Jahre, nachdem er die Idee zum ersten Mal hatte.

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Tomomi Nishikubo

A former two-time Japanese trials champion, Tomomi Nishikubo is now focusing on filming narrative-led street trials videos.

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