Bike
Die Zeit außerhalb der Bike-Saison hat auch ihre guten Zeilen: Du kannst dich ohne schlechtes Gewissen ausrasten, die Batterien aufladen und Ziele fürs neue Jahr feststecken. Und: Du kannst neue Alternativen im Training ausprobieren.
1. Hit the roads
Auf der Straße zu fahren mag unpopulär sein, es ist aber trotzdem gut für deine Fitness. Eine längere Ausfahrt in einem guten, aber haltbaren Tempo (du solltest dabei noch sprechen können), verbessert die Grundfitness. Und die ist die Basis, einer guten MTB-Saison.
Außerdem hat nicht jeder das Glück, im Grünen zu wohnen und wenn die Zeit nicht reicht, tut es eine Straßenfahrt zwischendurch auch mal.
2. Krafttraining
Eine Mountainbike-Tour ist keine Spazierfahrt und verlangt dem Körper alles ab. Wenn du dich von der Hauptsaison erholt hast, dann konzentriere dich auf gutes Krafttraining – das ist deine Verletzungsprävention für die kommende Saison.
EWS-Rennfahrer Greg Callaghan zeigt im Video, wie man alles rausholen kann:
2 Min
MTB-Racer Greg Callaghan über Fitness
Mountain biker Greg Callaghan discusses his fitness routine to prepare for the Enduro World Series.
3. Yoga
Für den Körper ist Mountainbiken eine einseitige Sache: Während einige Bereiche sehr stark gefordert werden, verkümmern andere. Schultern, Kniesehnen und Hüftbeugen etwa können sich verengen, was in weiterer Folge zu Verletzungen und/oder Leistungsabfall führen kann.
Yoga macht nicht nur Spaß – es macht dich auch locker und du kannst die Bereiche stärken, die während der Saison vernachlässigt wurden.
4. Cyclocross
Wenn du nach der Saison nochmal den extra Fitness-Kick brauchst und dich nach Schmerzen sehnst, dann tritt bei einem Cyclocross-Rennen an: Eine Stunde, in der du dein Fahrrad so schnell wie möglich auf engen, anspruchsvollen Strecken fahren musst, eventuell sogar mit kurzen Abschnitten, in denen du dein Bike schultern und damit laufen musst.
Diese Rennen sind meistens eine brutal dreckige Angelegenheit, aber perfekt, um an deiner Technik zu arbeiten. Bei einer Herzfrequenz am Maximum.
Downhill-Racer Adam Brayton fährt im Winter regelmäßig Cyclocross-Rennen – könnte für uns also möglicherweise auch nicht verkehrt sein.
5. Schwimmen
Eine super Möglichkeit, um in Form zu bleiben und der große Vorteil ist, dass du im Hallenbad wetterunabhängig bist. Auch wenn du mit einer alten oder neueren Verletzung herumlaborierst, ist Schwimmen meistens optimal.
Beim Schwimmen werden außerdem die Muskel und Sehnen wieder geschmeidig, die während der vielen Stunden im Sattel doch ganz schön gelitten haben.