Screenshot aus Sonic Racing CrossWorlds zeigt eine Casino-Strecke und Power-ups.
© Sega
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Sonic Racing: CrossWorlds Test - Der blaue Igel bittet Mario zum Tanz

Mit Sonic Racing CrossWorlds bringt SEGA einen direkten Konkurrenten zu Mario Kart World an den Start. Im Test begeistert der Fun-Racer mit starkem Gameplay und frischen Ideen.
Autor: Phil Briel
5 min readPublished on
Die Sonic-Reihe ist längst nicht mehr nur für ihre Jump-’n’-Run-Wurzeln bekannt. Schon seit den frühen 2000er-Jahren wagt SEGA immer wieder den Ausflug in die Welt der Fun-Racer. Mit Sonic Racing: CrossWorlds erscheint nun ein direkter Konkurrent zum Nintendo Switch 2-Hit Mario Kart World und der hat einiges zu bieten.
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Raserei mit Dimensionswechseln

Wichtigste Neuerung von Sonic Racing: CrossWorlds ist zweifellos die namensgebende CrossWorlds-Funktion. Klassische Kart-Racer wie Mario Kart oder Crash Team Racing leben davon, dass man Strecke für Strecke auswendig lernen kann. Jede Kurve, jede Abkürzung, jedes Item-Feld. In CrossWorlds sieht das aber ein Bisschen anders aus. Hier verwandelt sich jede Strecke während des Rennens.
Screenshot aus Sonic Racing CrossWorlds zeigt Sonic bei der Zufahrt auf einen Kraken.

Die Travel Rings stellen das Rennen auf den Kopf

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In der ersten Runde noch eine vertraute Piste, doch beim Überfahren der Start- und Ziellinie öffnet sich im Verlauf ein Dimensionsportal, das die gesamte Umgebung in eine alternative Realität katapultiert. Plötzlich rast man nicht mehr durch eine sonnendurchflutete Küstenstadt, sondern taucht hinab in eine Unterwasserwelt oder gibt zwischen den Beinen von Dinosauriern Vollgas.

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Das sorgt nicht nur für spielerische Abwechslung innerhalb eines Rennens und ist ziemlich schick in Szene gesetzt, es verändert auch das Gameplay grundlegend. Wer die zweite Runde meistert, kehrt in der dritten wieder auf die Ursprungsversion zurück – doch auch diese fühlt sich nun verändert an. Diese Mechanik bringt Dynamik, Chaos und den Abwechslung ins Spiel.
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Fun-Racer mit jeder Menge Spaß

SEGAs blauer Igel ist vor allem für sein wahnwitziges Tempo bekannt. Das spiegelt sich hervorragend im Fun-Racer CrossWorlds wider. Das Kern-Gameplay erinnert dabei an die direkten Vorgänger oder den großen Konkurrenten aus dem Hause Nintendo:
Das Fahrverhalten setzt stark auf Drifts, mit denen du um Kurven slidest und dir einen gewaltigen Tempo-Boost sicherst. Drifts lassen sich in vier Stufen aufladen, wobei jede Stufe dir einen größeren Temposchub liefert. Hinzu kommen Sprungtricks, die bei geschicktem Timing ebenfalls Bonusgeschwindigkeit bringen, sowie der klassische Start-Boost. Das Spiel belohnt damit ständiges Risiko und aktives Fahren, statt nur passiv den Kurs abzufahren.
Screenshot aus Sonic Racing: CrossWorlds zeigt Sonic in der Luft beim Ausführen eines Tricks.

Drifts und Tricks liefern dir einen satten Tempo-Boost

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Wie bei jedem Fun-Racer spielen natürlich auch die Items eine entscheidende Rolle. Klassiker wie Raketen, Schilde und Magneten sind selbstverständlich wieder mit an Bord. Neu hinzu kommen Werkzeuge wie Dimensionsbomben, die Gegner verwirren, oder Portalsprenger, die Kontrahenten zurückwerfen.
In Sonic Racing: CrossWorlds kannst du die Items und ihre Auswirkungen aber auch durch ein eigenes Loadout stark beeinflussen. Im Laufe des Spiels schaltest du bis zu sechs Gadget-Plätze frei, die du frei mit Verbesserungen für die Items belegen kannst.
Screenshot aus Sonic Racing: CrossWorlds

Offensive und defensive Items dürfen natürlich auch nicht fehlen

© Sega

So hauen grüne Raketen beispielsweise deutlich mehr rein, während du dir einen zusätzlichen Boost für Drifts sichern kannst oder sofort mit einem Tempo-Item startest. Diese Verbesserungen nehmen einen, zwei oder drei Slots ein, sodass sich hier individuelle Ausrüstungen für bestimmte Spielmodi oder Grand Prix' erstellen lassen.
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Ein Multiplayer-Hit

In Sachen Umfang hat CrossWorlds einiges zu bieten. Neben den üblichen Grand-Prix-Serien, Zeitrennen und Einzelrennen gibt es Rivalen-Duelle gegen stärkere KI-Gegner und natürlich den Mehrspielermodus, online wie lokal. Bis zu zwölf Spieler:innen können gleichzeitig antreten, was im Online-Modus für spaßige Rennen sorgt.
Screenshot aus Sonic Racing: CrossWorlds

Die Rennen finden auf dem Land, in der Luft und im Wasser statt

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Im Splitscreen-Multiplayer an einer Konsole treten bis zu vier Fahrer:innen gleichzeitig an und das über alle Spielmodi hinweg. Insbesondere im Multiplayer ist Sonic Racing: CrossWorlds ein großer Spaß, wenngleich die Performance im Splitscreen recht stark beeinflusst wird.
Die Anzahl der Strecken ist dank der CrossWorlds-Mechanik abwechslungsreicher, als es auf den ersten Blick wirkt, doch im Vergleich Mario Kart World und Co fällt die Auswahl an Kursen eher überschaubar aus. Dafür trittst du mit etlichen Charakteren an, die in verschiedene Kategorien wie Tempo, Beschleunigung, Handling oder Boost unterteilt sind.
Screenshot aus Sonic Racing: CrossWorlds

Legt eure eigenen Loadouts mit Verstärkungen fest

© Sega

Sonic, Tails, Knuckles und Co sind natürlich mit von der Partie, während Figuren aus anderen SEGA-Reihen (darunter Joker aus der Persona-Reihe, Hatsune Miku oder Ichiban Kasuga) für zusätzliche Abwechslung sorgen. Sämtliche Fahrer:innen warten mit ihren eigenen Werten, sowie Vor- und Nachteilen auf.
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Anpassung bis ins kleinste Detail

Die Werte der insgesamt 24 auswählbaren Pilot:innen lassen sich in CrossWorlds zudem stark anpassen. Beispielsweise durch die verschiedenen Fahrzeugklassen. Tempo-orientierte Fahrzeuge glänzen mit zusätzlicher Höchstgeschwindigkeit, sind aber schwer zu kontrollieren. Handling-Karts lassen sich leicht durch Kurven steuern, büßen jedoch auf den Geraden ein. Stärkere Modelle wiederum halten mehr Treffer aus, sind dafür träger.
Diese Unterschiede geben dem Spiel eine spürbare taktische Tiefe, die vor allem im Multiplayer eine große Rolle spielt. Spieler können sich außerdem für Hoverboards entscheiden – sogenannte Extreme Gears, die aus der Sonic Riders-Reihe stammen. Sie steuern sich direkter und sind wendiger, dafür aber auch deutlich anfälliger, wenn dich andere Fahrer:innen mit Items attackieren.
Screenshot aus Sonic Racing CrossWorlds zeigt Sonic auf einem Hoverboard

Mit den Hoverboards trotzt ihr der Schwerkraft

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Mit den zahlreichen Anpassungsmöglichkeiten für Motoren, Reifen oder Gadgets lassen sich die Fahrzeuge noch weiter individualisieren, was für zusätzliche Langzeitmotivation sorgt.
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Starke Konkurrenz für Mario Kart

Auch wenn Mario Kart World mit einer offenen Spielwelt und gigantischem Umfang punktet, so macht Sonic Racing: CrossWorlds aus spielerischer und technischer Sicht fast alles richtig. Sega liefert hier den bislang besten Ableger der Fun-Racer-Reihe ab, der vor allem im Multiplayer mächtig Laune macht.
Die CrossWorlds-Mechanik hebt es klar von der Konkurrenz ab und sorgt für spielerische Abwechslung, während das dynamische Fahrgefühl und die präzise Steuerung Neulinge wie Profis gleichermaßen ansprechen dürften. In Kombination mit den wenigen, aber abwechslungsreichen Spielmodi und den etlichen Freischaltungen begeistert das Arcade-Rennspiel vor allem im Multiplayermodus auf ganzer Linie. Das macht Sonic Racing: CrossWorlds nicht nur zum bislang besten Ableger, sondern auch zu einem starken Konkurrenten für Mario Kart World im Kampf um die Funracer-Krone.

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