Der Tie-Fighter wird im Hangar bereit gemacht. Star Wars: Squadrons ist das neue Weltraum-Actionspiel, das du dir nicht entgehen lassen solltest
© EA
Games

Star Wars: Squadrons bringt die Weltraum-Action zurück

Star Wars: Squadrons ist eines der besten Spiele des Monats, fliegt aber noch immer komplett unter dem Radar. Das sollte sich ändern und wir verraten dir auch, warum.
Autor: Philipp Briel
3 min readPublished on
Da erscheint mit Star Wars: Squadrons eines der besten Spiele seit Monaten und niemand bekommt es mit. Wer sich im Star Wars-Universum heimisch fühlt, schon immer mal einen X-Wing fliegen wollte und vielleicht sogar eine VR-Brille zu Hause liegen hat, sollte sich das neue Weltraum-Actionspiel unbedingt genauer anschauen.

Star Wars: Squadrons – Space-Simulation des 21. Jahrhunderts

Das Original Red Bull

Red Bull Energy Drink

Red Bull Energy Drink
Star Wars: Squadrons von Electronic Arts verfrachtet genau das Spielgefühl jetzt ins 21. Jahrhundert – beeindruckende Grafik und intensive Action inklusive. Doch halt: Die Titel sagen euch gar nichts?
Die Kurzfassung: Bei Squadrons handelt es sich um eine sogenannte Space-Simulation beziehungsweise ein Weltraum-Actionspiel. Gespielt wird aus der Ego-Ansicht, allerdings nicht in klassischer Shooter-Manier, denn hier klemmt ihr euch hinter den Steuerknüppel der coolsten Raumschiffe, die das Sci-Fi-Universum zu bieten hat.
Ganz in der Tradition des äußerst gelungenen Star Wars Jedi: Fallen Order aus dem vergangenen Jahr, spendiert euch EA hier erneut ein spielerisch überzeugendes Lizenzspiel, das vor allem mit seiner starken Story-Kampagne punktet. Doch auch Multiplayer-Fans sollten sich Star Wars: Squadrons einmal genauer anschauen.

Star Wars: Squadrons Gameplay – So spielt sich das Game

Da das Genre der Weltraum-Actionspiele jahrelang als nahezu ausgestorben galt, dürften jüngere Spieler gar nicht wissen, was sie in solch einem Game erwartet. 14 Missionen umfasst die Story-Kampagne, in der ihr euch in das Cockpit von insgesamt acht Raumschiffen aus dem Star Wars-Universum setzt und wahlweise für die Rebellen oder das Imperium verschiedene Aufgaben erledigt.
Die Schiffe lassen sich dann im Verlaufe der Story mit verschiedenen Waffensystemen, Antrieben, Schilden oder Extras pimpen, um so euren eigenen Raumgleiter zu gestalten. Wichtig zu wissen: Das Cockpit könnt ihr nicht verlassen – Star Wars: Squadrons dreht sich ausschließlich um Dogfights im Weltall. Macht aber nix, denn die machen unglaublich viel Spaß.
Bei den Raumschlachten wird es schon unübersichtlich

Bei den Raumschlachten wird es schon unübersichtlich

© EA

Vor allem in den höheren Schwierigkeitsgraden geht dann auch mächtig die Post ab. Zumindest, wenn ihr die komplexe Flugsteuerung erst einmal verinnerlicht habt. Immerhin müsst ihr mit Rollen feindlichem Beschuss ausweichen, Ausweichmanöver fliegen und alle Systeme des eigenen Gleiters verstehen.
Das Gameplay da dabei deutlich mehr zu bieten, als lediglich feindliche Schiffe aufs Korn zu nehmen. Während des Fluges wollen Schilde gemanagt, Spezialwaffen aufgeladen und euren Squadron-Kameraden Befehle erteilt werden.
Okay, das klingt jetzt ziemlich kompliziert, geht allerdings binnen kürzester Zeit in Fleisch und Blut über. Außerdem gefällt uns dieser spielerische Tiefgang ausgesprochen gut – vergleichbares haben wir jedenfalls seit Jahren nicht mehr gespielt. Die Raumschlachten in Star Wars Battlefront 2 sind ein Kinderspiel dagegen.
In der Story erlebt ihr beide Seiten

In der Story erlebt ihr beide Seiten

© EA

Für VR- und Multiplayer-Fans einen Blick wert

Doch Star Wars: Squadrons hat noch mehr zu bieten als „nur“ eine starke Singleplayer-Kampagne. Wer eine VR-Brille wie die HTC Vive (von der wir uns das Cosmos Elite-Modell bereits genauer angeschaut haben), Valve Index, Oculus Rift oder sogar die PlayStation VR zu Hause hat, sollte die Brille beim Spielen unbedingt aufsetzen.
Star Wars: Squadrons in VR ist ein unbeschreibliches Erlebnis und gehört zu den besten VR-Erfahrungen der letzten Jahre. Doch auch Multiplayer-Fans kommen mit dem Titel auf ihre Kosten. Neben einem klassischen TDM-Modus tretet ihr kooperativ als Flotte gegen die KI an. Hier mangelt es auf Dauer zwar ein wenig an Abwechslung, freispielbare kosmetische Belohnungen sorgen allerdings dennoch dafür, dass wir am Ball bleiben.