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Arda Saatçi beendet 600‑km‑Ultra – und hat eine klare Botschaft
604,6 km durch die Wüste, fünf Tage am Limit – Arda Saatçi beendet den Red Bull Cyborg Season Ultra 600 und zeigt, warum Aufgeben für ihn keine Option ist.
Von Badwater Basin im Death Valley bis zum Santa Monica Pier kämpfte sich Arda Saatçi durch extreme Hitze, Schlafentzug und fast 6.000 Höhenmeter – und erreichte nach 123 Stunden, 21 Minuten und 10 Sekunden unter Applaus tausender Zuschauer das Ziel am Pazifik.
Nach fünf Tagen, 604,6 Kilometern und einem Lauf durch eines der härtesten Gebiete der Welt steht fest: Arda Saatçi hat die Red Bull Cyborg Season – Ultra 600 erfolgreich beendet.
Mehr als eine Million Menschen verfolgten seinen Lauf live über YouTube, Twitch und Red Bull TV. Als Arda im Ziel ankam, wartete dort seine Mutter. Er fiel ihr in die Arme – erschöpft, aber überwältigt.
Wir haben es wirklich geschafft.
Jetzt sei es Zeit, das Eis zu essen, das er versprochen habe. Dieses Versprechen hatte der 28-Jährige seiner Mama gegeben, die am Muttertag am Santa Monica Pier ihren Sohn in die Arme schließen konnte.
Arda Saatçi auf seinen ersten Kilometern durch das Death Valley.
© Cameron Moon/Red Bull Content Pool
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Laufen - trotz Hitze, Schlafentzug und Schmerz
Der Startpunkt der Challenge, bekannt als Red Bull Cyborg Season - Ultra 600 hätte kaum extremer sein können: Badwater Basin, der tiefste Punkt der Vereinigten Staaten, ohne Schatten, mit hoher Wärmebelastung und kaum Orientierungspunkten. Bereits am ersten Tag lief Arda über 454 Höhenmeter hinauf zur Artists Palette und erreichte nach 4:55 Stunden die erste Marathonmarke in Furnace Creek.
In den folgenden Tagen wurde die Challenge zunehmend härter: Steile Anstiege mit bis zu 10 % Steigung, sandige Passagen, unbefestigte Straßen entlang des Highways 395 und Temperaturen von über 33 °C selbst nach Sonnenaufgang forderten ihren Tribut. Nach 54 Stunden und 12 Minuten passierte Arda die 300‑Kilometer‑Marke.
Dieser Sand hat unglaublich viel Energie gekostet. Die 300 Kilometer haben sich angefühlt wie 3.000.
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Nie aufgegeben – auch als die 96 Stunden durch waren
Trotz aller Vorbereitung konnte Arda sein Ziel, den Lauf in 96 Stunden zu beenden, nicht erreichen. Als diese Marke fiel, hatte er 458 Kilometer absolviert. Enttäuschung war spürbar – aber Aufgeben kam nicht infrage.
Vor über 350.000 Live‑Zuschauenden sagte er:
Ich habe alles gegeben. Ich bin vielleicht nicht der Schnellste, aber aufgeben werde ich niemals.
Unterstützt von Physiotherapeut Gzim Ferizi und Laufcoach Lukasz Wolejko‑Wolejszo stellte Arda auf Lauf‑/Geh‑Intervalle um, kämpfte sich durch die Nacht entlang von Bahngleisen und Schotterpisten und erreichte bei Kilometer 500 einen weiteren emotionalen Meilenstein. Ein Blumenstrauß mit handgeschriebener Botschaft von Fans aus Deutschland sorgte für zusätzliche Motivation.
03
604,6 Kilometer – mehr als geplant
Nach einer dringend benötigten längeren Schlafpause setzte Arda seinen Lauf fort. Wegen eines Erdrutsches wurde die Strecke leicht verlängert – am Ende standen 604,6 Kilometer auf der Uhr. Die Botschaft des Berliners im Ziel war klar:
Es lohnt sich immer, nach den Sternen zu greifen. Auch wenn nicht alles perfekt läuft. Behaltet euren Traum im Herzen.
04
Ein weiteres Kapitel der Cyborg Season
Der Ultra 600 war nicht das erste Extremprojekt von Arda Saatçi.
2024 lief er 3.000 Kilometer von Berlin nach New York, 2025 folgten 72 Marathons in 43 Tagen quer durch Japan. Mit dem Abschluss des Ultra 600 ist das nächste Kapitel der Red Bull Cyborg Season geschrieben – und der Blick richtet sich bereits auf das nächste Projekt.
Eines ist sicher: Arda Saatçi hat nicht nur 600 Kilometer zurückgelegt – sondern hunderttausende Menschen bewegt.
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Gibt es Highlighst der Challenge
Na klar! Du kannst hier alle Highlights noch einmal erleben:
16 Min
Ultra 600: Highlight
Fünf Tage, über 600 km: Erlebe Arda Saatçis härteste Momente vom Start im Death Valley bis zum Zieleinlauf in L.A.