Lerne aus deinen Fehlern
© Bethesda/Arkane Studios
Games

8 Dinge, die du in Prey NICHT tun solltest

Wir zeigen dir, was du in Prey nicht tun solltest, wenn du die riesige Weltraumstation erkundest.
Von: Adam Cook & Michael Miskulin
6 min readPublished on
Nach drei Jahren Arbeit an ihrem neuesten Spiel Prey haben die Entwickler Arkane Studios geliefert, was sie als Ziel vor Augen hatten: Ein Verlies im All, welches nur darauf wartet, von dir erkundet und überlebt zu werden. Die vielen Inspirationen wie System Shock und Bioshock, der starke Fokus auf der Geschichte, Erkundung und Kämpfe sorgen für ein großartiges Spiel, das danach schreit, dass du dich für viele Stunden darin verlierst.
Während unbekannte außerirdische Mächte dich jagen und du eine riesige Weltraumstation erforschst, sind tödliche Fehler vorprogrammiert – aber wir sind ja da, um zu helfen. Wir haben die Tiefen der Station Talos-1 höchstpersönlich ausgekundschaftet, damit du keine falschen Entscheidungen triffst und am Ende nicht ohne Munition, aber mit nur einem Savegame dastehst. Achte einfach nur darauf, dass du keine der folgenden Dinge auf deiner Reise unternimmst. Sag nicht, wir hätten dich nicht gewarnt!
1. Vergiss nicht, nach oben zu schauen
Wenn Typhons dich jagen, wirst du zu Genüge über deine Schultern zurückblicken. Aber es hat auch was ziemlich Cooles, dass du in einer futuristischen Weltraumstation gefangen bist: Du hast Zugriff auf so manch geniale Zukunftstechnologie.
Recht früh im Spiel findest du ein Booster-Pack für deinen Raumanzug, mit dem du nach oben fliegen kannst. Selbst wenn du bereits jeden Raum gesäubert hast, vergiss nicht, dass die Entwickler von Arkane Studios gerne Nahrung und sonstige Goodies in Kisten und Behältern oberhalb deines Blickfeldes verstecken.
Siehst du die hervorstehende Plattform über deinem Kopf? Bestimmt kannst du dort hingelangen und ein wertvolles Erste-Hilfe-Kit finden. Schaue dich um und auch nach oben: Ignoriere nicht die Vertikalität von Prey oder du wirst wertvolle Gegenstände übersehen.
2. Sei kein Umweltverschmutzer: Recycle
Die GLOO-Kanone hilft in zähen Momenten

Die GLOO-Kanone hilft in zähen Momenten

© Bethesda/Arkane Studios

Obwohl wir nicht sicher sein können, dass Arkane Studios mit Prey nicht doch ein Öko-Statement machen wollten, haben sie einen sinnvollen Nutzen für den ganzen Müll gefunden, der in Videospielumgebungen zu finden ist. Während deiner Abenteuer auf der Weltraumstation wirst du auf Maschinen stoßen, die Abfälle in hochwertige Materialien recyclen können, um Waffen, Munition und Health-Packs auf der Talos-1 herstellen zu können.
Du wirst überrascht sein, wie viel dir das nutzen wird. Übersieh nicht die Bananenschale auf dem Tisch oder die angerauchte Zigarre. Du kannst sogar die Pflanzenbehälter zerschmettern, um verrottetes Laubwerk einzuheimsen, welche als Munition enden können. Recycling ist großartig, besonders wenn das bedeutet, dass du Granaten aus weggeworfenem Zeug herstellen kannst.
3. Verschwende keine Munition, nutze stattdessen die GLOO-Kanone
So wie Half-Life 2 mit der Gravity-Gun eine charakteristische „Waffe“ hatte, so besitzt auch Prey eine großartige Wumme, die du nicht ignorieren solltest. Denn die GLOO-Kanone verschießt Klebstoff-artige Kugeln. GLOO steht für „Gelschaum-Laminierungs-Organismus-Obstruktor“. Du kannst damit Gegner mit einem futuristischen Gel-ähnlichen Schaum vollkleistern, um sie an Ort und Stelle festzuhalten.
Mit einer normalen Waffe wie der Pistole kannst du auf flinke Mimics besonders schwer zielen, also nutze die GLOO-Kanone, um sie festzukleistern. So kannst du sie mit nur drei, statt fünf Treffern auseinandernehmen und du sparst somit auch noch Munition.
4. Ziele nicht langsam, ziele schnell
Dieser Punkt ist ein wenig seltsam, aber nach ein paar Stunden des Spielens auf der PlayStation 4 empfanden wir das Zielen in Prey als etwas langsam. Klar, anfangs gibt es viel zu entdecken, aber da das meiste der Erzählung via interaktiver Terminals offenbart wird, fühlt es sich manchmal an, als wäre die Steuerung für PC-Spieler mit Keyboard und Maus zurückgedreht worden.
Anstatt sich zwei Stunden langsam zu bewegen und ungeschickt zu versuchen, einen Bildschirm-Schalter mit den Analog-Sticks zu drücken und zu verfehlen, erhöhe einfach die Empfindlichkeit, erfreue dich an unseren frühen Fehlern und nutze die Terminal-Sicht. Natürlich kommt es auf die persönlichen Vorlieben an, aber wenn du die Zielempfindlichkeit ein wenig erhöhst, macht das Spiel einen flotteren Eindruck – und du wirst schnelle Reaktionen brauchen, wenn du einem Nightmare gegenüberstehst.
Vergiss nicht, alles zu erkunden

Vergiss nicht, alles zu erkunden

© Bethesda/Arkane Studios

5. Greife einen Typhon nie direkt an
Obwohl sie anfangs sehr unheimlich sind, können die Gegner des Spiels recht einfach niedergestreckt werden – solange du dich nicht wie ein Idiot verhältst und schreiend nur mit der Rohrzange und keinen Health-Kits auf sie losstürmst. Aber Prey gibt dir alle Werkzeuge, an die Hand, um diese Kämpfe viel interessanter zu machen. Erstens kannst du die zuvor erwähnte GLOO-Kanone nutzen, um deine Gegner an Ort und Stelle festzukleistern, dann wechsle zur schallgedämpften Pistole und strecke sie schnell nieder. Zweitens kannst du deine Psi-Fähigkeiten einsetzen, um sie zu stoppen oder um schweren Schaden zu verursachen.
Typhons sind sehr feindselig, also musst du sie auf dem ein oder anderen Wege verlangsamen. Wenn du die GLOO-Kanone nicht benutzen willst, dann setze deine Fokus-Fähigkeiten ein und bekämpfe Feuer mit Feuer. Auf diese Weise wirst du nicht wie ein kopfloses Huhn auf deine Feinde stürmen, denn so verlierst du schnell dein Leben. Sehr oft.
6. Vernachlässige nicht die Upgrades und Fähigkeiten
Prey ist manchmal ziemlich intensiv und du wirst in den Schatten herumschleichen, um Kontakt mit den Feinden zu vermeiden. Deshalb haben wir drei ungebrauchte Waffen-Upgrade-Packs in unserem Inventar komplett vergessen. Eines haben wir mit Absicht aufbewahrt, weil wir nicht wussten, wie selten sie sind, aber drei... das ist einfach nur blöd.
Und jetzt schreibt mit: Jedes Pack verhilft dir zu einem neuen Upgrade. Denke dran, damit deine Waffen upzugraden, neue Fähigkeiten mit deinen Neuromods freizuschalten und deinen Anzug zu reparieren, wenn er beschädigt ist. Das mag alles wie nervtötende Fleißarbeit erscheinen, aber es wird dein Leben sehr vereinfachen – und das ist der Schlüssel dafür, wenn du überleben willst.
Bekannt aus Half-Life: Die nützliche Nahkampfwaffe

Bekannt aus Half-Life: Die nützliche Nahkampfwaffe

© Bethesda/Arkane Studios

7. Sei nicht unvorbereitet und vergiss Quicksave nicht
Es gibt lange Passagen in Prey, in denen du nicht an Recycling-Maschinen oder Fabrikatoren vorbeikommen wirst, was bedeutet, dass du darauf angewiesen sein wirst, was du auf deiner Reise findest. Die frühen Gegner sind einfach zu überwinden, wenn du sie festhältst und mit der Rohrzange vermöbelst, aber später wird es ganze Schwärme von Gegnern geben, die zu deinen Füßen explodieren. Wenn du dann nicht genug Health- und Psi-Kits hast, wirst du sehr häufig krepieren.
Wie in PC-Spielen aus altehrwürdigen Zeiten kannst du in Prey Quicksaves nutzen. Sehr, sehr einfach nutzen – bloß zwei Tasten! Wenn du dir nicht sicher bist, was vor dir liegt, erstelle einen Quicksave. Wenn die Herausforderung zu stark für dich ist, dann geh ein wenig zurück und bereite dich besser vor. Hetze dich nicht ab und du wirst Prey viel mehr genießen können.
8. Vergiss nicht, zu experimentieren
Es gibt so viel abseits der ausgetretenen Pfade in Prey zu entdecken, was du leicht übersehen könntest. Beispielsweise gibt es eine Story-Mission, in der du aufgefordert wirst, das Video eines Doktors anzuschauen. Wenn du aber lange genug dranbleibst, wird er dir ein verstecktes Wandfach zeigen. Wenn du dann den Raum erforschst, kannst du alles finden, was du brauchst.
An anderer Stelle kannst du weiteren Menschen begegnen, die nützliche Informationen für dich haben werden. Du kannst sie aber auch auslassen und stattdessen den Jägerin-Bolzenwerfer (Armbrust mit harmlosen Schaumgeschossen) einsetzen. Schlage ein Fenster ein, schieße auf einen Türschalter und Ta-Da! – schon bist du in die Rüstkammer eingedrungen und hast eine Schrotflinte gefunden! Die Weltraumstation Talos-1 ist übersät mit solchen Dingen und du kannst sogar die Touch-Screen-Terminals mit diesen Schaumgeschossen bedienen. Also nimm dir die Zeit für das Erkunden, das Experimentieren und teile deine Entdeckungen – es gibt keinen Grund sich durch das Spiel zu hetzen.
Gefällt dir der Artikel, dann folge @GamesPhilosoph auf Twitter!