Jesper Tjäder performt während der Dreharbeiten zu Unrailistic 2.0 in Schweden.
© Emrik Jansson/Red Bull Content Pool
Freeski

Red Bull Unrailistic: Alles, was du über das neue Ski-Event wissen musst

Das erste Red Bull Unrailistic Ski-Event geht am 26. und 27. April über die Rails und fährt mit einem grandiosen Line-Up sowie einem Slopestyle-Kurs von Jesper Tjäder auf. Wir liefern dir alle Infos!
Von: Hanna Jonsson
6 min readPublished on
Ein Kontingent der besten Slopestyle-Skifahrer der Welt reist in das schwedische Ski-Resort von Åre, um die Premiere des Red Bull Unrailistic-Events zu erleben.
Es erwartet sie ein nie dagewesener Kurs mit einigen der innovativsten Features von Jesper Tjäder, der sowohl für die Athleten als auch für die Zuschauer eine spannende Angelegenheit sein wird. Der Großteil dieser Features sind Rails, die ganz und gar darauf ausgerichtet sind, die Rider aus ihrer Komfort-Zone zu holen und sie und den Sport auf neue Limits zu pushen.
Wir brechen das Event für dich auf das Wesentliche herunter.
Jesper Tjäders Loop aus „Supervention II“

Jesper Tjäders Loop aus „Supervention II“

© Sverre Hjornevik

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Was ist Red Bull Unrailistic?

Red Bull Unrailistic ist ein einzigartiger Slopestyle-Bewerb mit Features, die bei einem Contest noch nie zuvor zum Einsatz kamen. Athleten können nur nach entsprechender Einladung teilnehmen. Der Kurs selbst ist inspiriert durch Jesper Tjäders berühmteste Ski-Edits und innovativen Features. Er ist futuristisch, extrem technisch und, nachdem er fast zur Gänze aus Rails besteht, folgt er einem eigenwilligen Fokus. Bisher waren wir es ja gewohnt, uns auf die Jumps zu konzentrieren.
Das Format selbst ist in zwei Teile gesplittet: Die Athleten starten mit einem "Best Trick"-Contest am 26. April, wo sie alles daran setzen, den eindrucksvollsten Trick auf einem ausgewählten Set an Features zu landen. Die Session selbst ist dabei zeitlich begrenzt; innerhalb des entsprechenden Fensters können sie so viele Versuche unternehmen wie möglich. Die gewonnenen Punkte nehmen die Rider in den nächsten Tag mit, an dem sie einen vollständigen Run auf dem Unrailistic-Kurs hinlegen.
Während der Finals bekommt jeder zwei Chancen, um das Beste herauszuholen. Die bessere der beiden Performances zählt am Ende. Der Athlet und die Athletin mit dem höchsten kombinierten End-Score bekommen den Sieg zugesprochen und werden als erste Unrailistic-Champions gekrönt.
Jesper Tjader performt während Unrailistic 2.0 in Are, Schweden.

Tjäder auf der Double-Kink-Rail von Unrailistic 2.

© Adam Klingeteg/Red Bull Content Pool

Jesper Tjader performt während Unrailistic 2.0 in Are, Schweden.

Die Rails von Tjäder sind extrem anspruchsvoll!

© Adam Klingeteg/Red Bull Content Pool

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Woher stammt der Name "Unrailistic"?

Der Name ist von Jesper Tjäders berühmteste Ski-Edits abgeleitet. "Unrailistic", der 2015 veröffentlicht wurde, kreierte eine vollkommen frische und innovative Herangehensweise an das Rail-Fahren auf Skiern. Nie zuvor dagewesene Features wechselten sich darin mit innovativen Trick-Kombinationen ab, wodurch es nicht verwunderte, dass der Edit viral ging und die gesamte Ski-Community in Staunen versetzte. Vier Jahre später droppte Tjäder mit "Unrailistic 2" den Nachfolger, mit dem es ihm irgendwie gelang, noch technischer und progressiver als im ersten Teil an die Sache heranzugehen.
Beide oben erwähnte Edits, Tjäders ambitioniertes "Loop-Rail"-Projekt, seine "Japanese Game Show" und sein Guinnes Weltrekord für den längsten Rail-Grind auf Skiern haben Park-Skiing aus der Komfort-Zone geholt und in die Zukunft geführt.

3 Min

Unrailistic 2.0

In diesem Jahr meldet sich das Freeski-Ass Jesper Tjäder zurück, mit neuen Trick-Ideen und kreativen, nie zuvor dagewesenen Features.

Englisch

Seit seinem Release wurde der Name "Unrailistic" zum Synonym für Progression und Innovation im Skisport. Red Bull Unrailistic bietet nun die Möglichkeit, Tjäders Kreativität mit der ganzen Welt zu teilen, indem einige der besten Skifahrer der Welt eingeladen werden, um seine berühmtesten Features zu shredden, während die Zuschauer an der Seitenlinie das Geschehen mit angehaltenem Atem verfolgen.
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Was ist das Besondere an diesem Kurs?

Der Red Bull Unrailistic-Kurs wurde von Jesper Tjäder selbst designt und enthält neben einigen Neuheiten manche der berühmtesten und ikonischsten Features, darunter auch wahre Originale der Unrailistic-Edits: Trampoline, die Tripple-S-Rail und die 8-Kink-Rail. Die Spider-Rail der "Japanese Game Show" und ein Grind auf der Rail von Tjäders Weltrekord wird ebenso möglich sein.
Jesper Tjäder posiert für ein Porträt während der Dreharbeiten zu Unrailistic 2.0 in Are, Schweden.

Keine einfachen Rails auf diesem Kurs...

© Emrik Jansson/Red Bull Content Pool

Nachdem der Großteil davon noch nie Teil eines Contests war, machen sich die Athleten zum ersten Mal daran, sie zu bezwingen. Das wird gar nicht so einfach, das sie unheimlich verdreht und technisch anspruchsvoll sind.
Daneben wäre der Kurs kein wahrer "Tjäder", wenn es nicht ein paar Neuheiten gäbe. Eine der eindrucksvollsten ist ein großer Hip mit einer Regenbogen-Rail an der Spitze. Die Skier werden mächtig abheben, bevor sie in einen Rail-Grind übergehen.
Die vollständige Karte des Kurses (an dem sich natürlich in letzter Minute noch etwas ändern kann) siehst du hier:
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Welche Athleten sollte man im Blick haben?

Die Créme de la Crème der Freeskier wird vertreten sein, darunter der Amerikaner Alex Hall, Goldmedaillengewinner der Winter Games Slopestyle 2022, der X-Games Silbermedaillengewinner Max Moffatt aus Kanada, der einen atemberaubenden Run während Red Bull PlayStreets 2023 hinlegte, und der Local-Hero Henrik Harlaut.
Nach seinem Sieg bei Red Bull PlayStreets und seiner Goldmedaille im Slopestyle-World Cup in der Frühsaison dürfen wir auch nicht auf den Host selbst vergessen, Jesper Tjäder.
Mathilde Gremaud performt bei den Laax Open 2023 in Laax, Schweiz.

Fühlt sich Mathilde Gremaud auf den Rails so wohl wie in der Luft?

© Lorenz Richard/Red Bull Content Pool

Auch das Aufgebot der Damen ist gespickt mit Talenten. Die Schweizerin Mathilde Gremaud ist die momentane Slopestyle-Weltmeisterin und eine der prominentesten Freeskierinnen der Welt. Kirsty Muir frischt das Feld mit ihrer Jugend auf. Sie ist nur 17 Jahre alt und konnte im World Cup bereits einen zweiten Platz holen. Daneben bekommst du auch die Lokalheldin und World Cup-Siegerin Jenny-Lee Burmansson zu sehen.
Vergiss nur nicht: Bei diesem Contest solltest du nicht unbedingt auf die üblichen Verdächtigen setzen, da die Rider hier auf technischen Rails anstatt auf den gewohnten Jumps performen. Das verlangt nach einem vollkommen anderen Skill-Set und Fokus.
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Wie funktioniert das Bewertungssystem?

Die Athletinnen und Athleten werden von einem Panel aus Experten bewertet. Der Skifahrer und die Skifahrerin mit dem höchsten Score nach dem Best Trick- und dem Hauptevent gewinnt.
  • Best Trick: Die Rider performen Tricks auf einem ausgewählten Set an Features. Der höchste Score innerhalb des festgelegten Zeitfensters zählt, während der Athlet und die Athletin mit der besten Bewertung den Sieg des Best Trick-Events holt. Alle nehmen ihren Score mit in das Hauptevent, wo das Gesamtergebnis festgelegt wird.
  • Hauptevent: Die Rider bekommen zwei Chancen auf dem Unrailistic-Kurs, wo sie so viele Tricks und Features wie möglich absolvieren müssen, um sich so viele PUnkte wie möglich zu sichern. Der besser bewertete Score wird in die Gesamtwertung eingerechnet. Der Athlet und die Athletin mit dem höchsten Gesamtscore gewinnen.
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Kann ich mir das Ganze live ansehen?

Das Event wird in der Nationalarenan in Åre abgehalten und ist öffentlich zugänglich. Tickets braucht es keine -- du kannst einfach auftauchen und die Show genießen. Kannst du nicht vor Ort in Schweden dabei sein, dann kannst du dir hier am 26. April das Best Trick-Event und am 27. April das Hauptevent (mit schwedischem Kommentator) ansehen.
Jesper Tjäder fährt sein Unrailistic Invitational in Åre, Schweden.

Die Spider Rail des Game Show-Edits ist ein besonderer Anblick

© Adam Klingeteg

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Wie gestaltet sich der Ablauf?

Ein detailliertes Programm wird noch bekanntgegeben. Check die Event-Page, um dir alle Updates zu holen.

Teil dieser Story

Red Bull Unrailistic

The world's best freeskiers battled on some of the most difficult rail features ever built, and here's what went down at the unique event in Åre, Sweden.

Jesper Tjäder

Jesper Tjäder verbringt Tag für Tag damit neue und verrückte Tricks zu trainieren und an seine Grenzen zu gehen!

SchwedenSchweden

Nico Porteous

New Zealand freestyle skiing superstar Nico Porteous has been breaking records and winning medals from a very early age.

NeuseelandNeuseeland

Max Moffatt

At the forefront of his generation of elite freeskiers, Canada’s Max Moffatt can be found challenging for titles in big air and slopestyle events.

KanadaKanada

Mathilde Gremaud

The 2026 Olympic slopestyle champ, Mathilde Gremaud was also the first-ever female freeskier to successfully land a Switch Double Cork 1440.

SwitzerlandSwitzerland

Kirsty Muir

Die Schottin Kirsty Muir, die bei Slopestyle- und Big Air-Wettbewerben regelmäßig um Spitzenplätze kämpft, zählt zu den aufregendsten Perspektiven im Freeskiing.

Vereinigtes KönigreichVereinigtes Königreich