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Game Freak, das Studio hinter den Pokémon-Hauptspielen, wagt sich an sein bislang größtes Projekt abseits der beliebten Monster-Sammelreihe. Mit Beast of Reincarnation entsteht ein waschechtes, storygetriebenes Action-RPG, das sich in Tonalität und Anspruch deutlich von Pikachu und Co. abhebt. Du erkundest ein postapokalyptisches Japan, kämpfst dich durch überwucherte Ruinen und baust während deiner Reise eine enge Verbindung zu deinem Hundebegleiter Koo auf. Wir haben alle bestätigten Infos zu Release, Gameplay, Story und Entwicklung für dich zusammengetragen.
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Was ist Beast of Reincarnation?
- Genre: Action-RPG (Third-Person)
- Entwickler: Game Freak
- Publisher: Fictions (ehemals Private Division)
- Release: 03. August 2026
- Plattformen: PC, PlayStation 5, Xbox Series X/S
- Game Pass: Day-One-Verfügbarkeit auf Xbox Game Pass
- Engine: Unreal Engine 5
Beast of Reincarnation ist ein Third-Person-Action-RPG von Game Freak, das gemeinsam mit Publisher Fictions (ehemals Private Division) entsteht. Es handelt sich um das erste eigenständige Nicht-Pokémon-Projekt des Studios seit Little Town Hero aus dem Jahr 2019 und gleichzeitig um das bislang größte und ambitionierteste Vorhaben abseits der Monster-Sammelreihe.
Game Freak selbst beschreibt den Titel als "One-Person-One-Dog-Action-RPG", das intensive Echtzeitkämpfe mit Begleiter-Kommandos und einer dichten, atmosphärischen Spielwelt verbindet. Du steuerst die junge Emma, die gemeinsam mit ihrem Hund Koo eine von Verderbnis heimgesuchte Zukunftsversion Japans durchquert.
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Release, Plattformen und Preis
Beast of Reincarnation erscheint am 03. August 2026 für PC, PlayStation 5 und Xbox Series X/S. Zum Launch ist das Spiel direkt im Xbox Game Pass für Konsole und PC spielbar, du musst also nicht zwingend zum Vollpreis zugreifen, wenn du bereits Abonnent:in bist.
Für Konsolen sind sowohl eine Standard- als auch eine Deluxe-Edition in physischer Form bestätigt, PC-Spieler greifen dagegen ausschließlich digital zu. Die Standard Edition enthält neben dem Grundspiel einen braunen Shiba-Skin für Koo sowie eine Menge an In-Game-Währung. Die Deluxe Edition packt zusätzlich einen Oni-Hut, ein Spezialschwert für Emma sowie weitere kosmetische Extras obendrauf.
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Story und Setting von Beast of Reincarnation
Die Handlung von Beast of Reincarnation spielt im Jahr 4026 in einem postapokalyptischen Japan, das von einer parasitären Verderbnis namens "Blight" überwuchert wurde. Diese Korruption befällt Pflanzen und Tiere gleichermaßen und verwandelt sie in verformte Kreaturen, die als "Malefacts" bezeichnet werden. Die Reste der Menschheit haben sich in isolierte Bergkolonien zurückgezogen, die rund um die Ruinen der alten Zivilisation entstanden sind.
Du übernimmst die Kontrolle über Emma, eine von der Verderbnis gezeichnete Außenseiterin, die von den verbliebenen Kolonien eher als nützliches, korrumpiertes Werkzeug denn als vollwertiger Mensch behandelt wird. Zu Beginn besitzt sie weder Erinnerungen noch Gefühle. Immer an ihrer Seite kämpft Koo. Ein Hund, den dieselbe Verderbnis gezeichnet hat wie Emma selbst. Gemeinsam machen sich die beiden auf, das namensgebende Beast of Reincarnation zu bezwingen, das direkt mit der Ausbreitung der Verderbnis verknüpft ist. Um die nötige Kraft dafür zu sammeln, müssen Emma und Koo mächtige Monster namens "Nushi" bekämpfen und deren Energie in sich aufnehmen.
Erzählerisch bewegt sich Beast of Reincarnation damit klar in Richtung eines düsteren, emotional aufgeladenen Endzeit-Dramas und weniger in Richtung eines klassischen, leichtfüßigen Abenteuers.
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Gameplay und Kampfsystem
Im Zentrum von Beast of Reincarnation steht ein forderndes Echtzeit-Kampfsystem aus der Third-Person-Perspektive. Als Emma kämpfst du in erster Linie mit dem Schwert, hast aber auch eine Armbrust für Distanzangriffe zur Verfügung. Du weichst Angriffen aus, parierst im Sekiro-Stil und ziehst Gegner mit rankenartigen Fähigkeiten heran, die aus Emmas Verderbnis-Kräften resultieren. Dieselben Pflanzenkräfte nutzt du auch zur Fortbewegung, etwa um Klettern und das Überwinden schwierigen Geländes zu ermöglichen.
Ein zentraler Mechanismus des Kampfsystems dreht sich ums Parieren: Erfolgreiche Konter bauen Punkte auf, die du anschließend für Kommandos an Koo einsetzt, während sich die Zeit spürbar verlangsamt. Dadurch entsteht eine Mischung aus actionreichem Nahkampf und taktischer Entscheidungsfindung, bei der du genau abwägen musst, wann du selbst zuschlägst und wann du Koo ins Geschehen schickst. Über einen Skilltree schaltest du im Laufe des Spiels neue Fähigkeiten sowohl für Emma als auch für Koo frei und passt so deinen eigenen Spielstil an.
Auf eine klassische Open World darfst du dich jedoch nicht einstellen. Stattdessen ist Beast of Reincarnation in einzelne, aber vergleichsweise große Areale unterteilt, die deutlich mehr Bewegungsfreiheit bieten als etwa die linearen Level eines Devil May Cry. Director Kota Furushima beschreibt die Struktur als eine Art Road Movie mit klarem Anfang, Mitte und Ende, das dennoch viel Raum zum Erkunden lässt. Zusätzlich deuten dynamische Umgebungen darauf hin, dass sich bereits besuchte Areale im Laufe der Story verändern können, etwa wenn aus Ödland neuer Wald entsteht. Das legt leichte Metroidvania-Elemente nahe, auch wenn Game Freak diesen Begriff bislang nicht offiziell verwendet hat.
Wichtig für alle, die sich vor einem reinen Soulslike fürchten: Die Entwickler haben ausdrücklich bestätigt, dass Beast of Reincarnation kein Soulslike im klassischen Sinne ist. Zum Launch stehen mehrere Schwierigkeitsgrade zur Auswahl, darunter ein zugänglicher Story-Modus, der dir Setting und Erzählung auch ohne fordernde Kampfherausforderung zugänglich macht.
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Entwicklung und Studio-Hintergrund
Die Wurzeln von Beast of Reincarnation reichen bis ins Jahr 2020 zurück. Damals startete das Projekt als Teil eines internen Programms namens "Gear Project", bei dem Game Freak Mitarbeiter:innen dazu ermutigt, eigene Spielideen abseits des Tagesgeschäfts zu entwickeln. Director Kota Furushima wollte mit dem Spiel gezielt Gefühle von Einsamkeit, Isolation und Wärme einfangen.
Technisch setzt Game Freak auf die Unreal Engine 5 und damit auf spürbar mehr visuelle Wucht, als man es aus den Pokémon-Spielen gewohnt ist. Angesichts der bekannten technischen Probleme früherer Pokémon-Titel wie Scarlet und Violet dürfte diese Frage viele Fans besonders interessieren. Furushima betonte im Gespräch mit der Presse jedoch, dass Game Freak für Beast of Reincarnation zahlreiche externe Partnerstudios an Bord geholt hat, die bei der technischen Umsetzung unterstützen, während das Kernteam die kreative Leitung und das Projektmanagement übernimmt.