Tennis
Red Bull BassLine 2026: Daniel Mérida triumphiert in der Wiener Stadthalle
Großes Tennis in der Wiener Stadthalle. Sechs Spieler, DJ-Beats, ein Gewinner und begeisterte Zuschauer:innen: Daniel Mérida feierte seinen Premieren-Erfolg bei Red Bull BassLine.
Wer am Freitag nicht in Halle D der Wiener Stadthalle live mit von der Partie war, hat definitiv ein echtes Tennis-Highlight versäumt. Red Bull BassLine begeisterte bei seiner sechsten Ausgabe in Wien und der weltweit insgesamt zehnten Ausgabe mit Weltklasse-Tennis. Denn das Event bricht mit vielen alten Regeln traditioneller Tennis-Turniere und verpasst der Sportart so einen ganz neuen Anstrich.
Quiet please! Dieses Motto gilt normalerweise bei Tennisturnieren, aber nicht bei Red Bull BassLine. Beflügelt durch DJ In-Style feierten die Fans eine große Tennisparty und feuerten die internationalen Tennisstars Matteo Berrettini, Jakub Menšík, Grigor Dimitrov, Learner Tien, Daniel Mérida und Jurij Rodionov lautstark an. Erst ein verlorener Satz, dann ein spektakuläres Comeback und am Ende Standing Ovations: Der 22-jährige Spanier Daniel Mérida holte sich bei seiner Premiere im packenden Finale in vier Sätzen mit 1:5, 5:3, 5:2, 5:4 den Titel bei Red Bull BassLine 2026.
Dominic Thiem überreichte Daniel Mérida die Red Bull BassLine Trophäe
© Philipp Carl Riedl / Red Bull Content Pool
Arrivierte Stars vs. Tennis-Youngsters
Wer Red Bull BassLine kennt, weiß: Hier gelten andere Gesetze als bei einem klassischen Tennisturnier. Statt langer Matches stehen kurze, intensive Tie-Break-Duelle auf dem Programm. Jeder Punkt zählt, für einen Satzgewinn reichen fünf Punkte und die Spieler wissen: Es geht Schlag auf Schlag! Das Teilnehmerfeld von Red Bull BassLine 2026 versprach bereits im Vorfeld einen spannenden Generationenvergleich. Mit Matteo Berrettini und Grigor Dimitrov standen zwei erfahrene ATP-Stars auf dem Centercourt, die seit Jahren zur internationalen Tennis-Elite zählen. Ihnen gegenüber warteten mit Jakub Menšík, Daniel Mérida und Learner Tien drei aufstrebende Talente, die längst dabei sind, sich auf der ATP-Tour einen Namen zu machen. Dazu sorgte Österreichs Davis-Cup-Held Jurij Rodionov bei seinem Heimspiel für Länderspiel-Stimmung.
Die Tennis-Fans erlebten in der Wiener Stadthalle eine Tennis-Party
© Philipp Carl Riedl / Red Bull Content Pool
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Domi’s Double – Tennis-Action hoch zwei
Apropos Heimspiel: Ein besonderer Protagonist dieses Abends war auch Ex-Tennisstar Dominic Thiem: Die ehemalige Nummer 3 der Tenniswelt kehrte für Red Bull BassLine 2026 in ungewohnter Rolle als Regel-Patron von "Domi’s Double" wieder auf den Centercourt der Wiener Stadthalle zurück. Jeder Spieler hatte einmal pro Match die Möglichkeit, mit einem Handzeichen in Richtung Dominic Thiem den nächsten Ballwechsel zum Zwei-Punkte-Rally zu machen. Die Besonderheit: Die beiden Punkte erhielt jener Spieler, der den Ballwechsel gewann – unabhängig davon, wer "Domi’s Double" aktiviert hatte. Damit konnte ein einziger Ballwechsel den Verlauf eines Matches komplett auf den Kopf stellen oder über den Finaleinzug entscheiden, wie im spannenden Duell zwischen Grigor Dimitrov und Jakub Menšík.
Im direkten Duell zwischen den beiden Tennis-Stars Dimitrov und Menšik wurde die neue Regel "Domi’s Double" zum Zünglein an der Waage: Beim Stand von 3:1 im dritten Satz aktivierte der Tscheche seinen Joker, sicherte sich die zwei Punkte und machte damit den Satzgewinn perfekt. Mit diesem taktischen Schachzug löste Jakub Menšík dank des besseren Punkteverhältnisses sein Ticket für das Finale. Sein Gegner war der Spanier Daniel Mérida, der sich ebenfalls sehr knapp gegen Lokalmatador Jurij Rodionov und Learner Tien durchsetzte.
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Daniel Mérida im Finale nicht zu stoppen
Ein spektakuläres Finale, hochklassige Ballwechsel und Standing Ovations in der Wiener Stadthalle: Daniel Mérida krönte sich zum Sieger von Red Bull BassLine 2026. Das Finale wurde zum Duell zweier junger Spieler, die auf der ATP-Tour noch viel vorhaben. Menšík, 21 Jahre alt, gegen Mérida, 22 Jahre alt. Zwei unterschiedliche Spielertypen, die an diesem Abend ein Ziel hatten: zum ersten Mal den prestigeträchtigen Red Bull BassLine-Titel gewinnen.
Mérida gab zwar den ersten Satz klar ab, bewies aber danach seinen Ehrgeiz, um den Red Bull BassLine Titel zu gewinnen. Mit 5:3 und 5:2 drehte er das Match und ging mit einer 2:1-Satzführung in den vierten Durchgang. Dort wurde es noch einmal richtig dramatisch. Ein Traumschlag zum 3:2 brachte Mérida auf Titelkurs. Menšík versuchte dagegenzuhalten und konnte im vierten Satz sogar noch zwei Matchbälle abwehren. Doch am Ende war der Spanier an diesem Abend nicht zu schlagen und holte mit dem 5:4 im vierten Satz den entscheidenden Punkt.
"Es war richtig cool, zum ersten Mal bei Red Bull BassLine mit dabei zu sein. Es war ein super Start in die Turnierwoche in Wien, um in den Rhythmus zu finden. Ich bin sehr happy mit meiner Leistung und dass ich in den entscheidenden Momenten meine besten Schläge auspacken konnte", jubelte Daniel Mérida nach seinem Erfolg. "Red Bull BassLine ist ganz anders als ein normales Turnier. Laute Musik und neue Regeln, aber es hat richtig Spaß gemacht." Mit diesem Triumph bei Red Bull BassLine 2026 reiht sich Mérida in die illustre Siegerliste in Wien um Carlos Alcaraz (2021), Karen Khachanov (2022), Alexander Zverev (2023, 2024) und Tallon Griekspoor (2025) ein.sich in eine illustre Siegerliste um Carlos Alcaraz (2021), Karen Khachanov (2022) und Alexander Zverev (2023, 2024) ein.
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Tennis-Party und spektakuläre Side-Acts
Nicht nur die Tennisstars sorgten bei Red Bull BassLine 2026 für Begeisterung. DJ In-Style lieferte den passenden Soundtrack und verwandelte den Centercourt der Wiener Stadthalle erneut in eine Tennis-Partyzone. Statt der klassischer Tennis-Ruhe gab es mitreißende Beats, ausgelassene Stimmung und jede Menge Interaktion zwischen Spielern und Fans. Dass die Profis dabei selbst jede Menge Spaß hatten, war kaum zu übersehen. Jakub Menšík tauschte zwischenzeitlich sogar den Tennisschläger gegen die Turntables und versuchte sich spontan am DJ-Pult. Ein Moment, der zeigte, worum es bei Red Bull BassLine neben dem sportlichen Wettkampf auch geht: Die ATP-Stars einmal von einer ganz anderen Seite zu erleben. Vor allem Jakub Menšík spielte sich mit seiner offenen Art in die Herzen der Tennisfans in der Wiener Stadthalle.
Auch abseits der Tennis-Action wurde der Centercourt der Wiener Stadthalle Bühne für spektakuläre Momente. Fulminant eröffnet wurde Red Bull BassLine durch eine grandiose Choreographie der Flying Steps, der legendäre Breakdance- und Urban-Dance-Compagnie aus Berlin. Sie erschufen eine coole Symbiose aus Streetdance und Tennismoves – das perfekte Aufwärmprogramm für die Zuschauer:innen. Außerdem übernahmen vor dem Finale die Fußball-Freestyler um die dreifache Weltmeisterin Isabel Wilkins aus England und den vierfachen Weltmeister Jesse Marlet aus Holland die Rolle, die Fans so richtig auf das große Finale einzustimmen.
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Game.Set.Match. After-Tennis-Party
Wer nach dem großen Finale von Red Bull BassLine weiter Party machen wollte, konnte direkt im Anschluss an das Turnier im Studio F der Wiener Stadthalle die Tennisparty gemeinsam mit "CLØUD7“ und dem österreichischen Star-DJ Toby Romeo am Dancefloor gebührend ausklingen lassen. "Game.Set.Match." wird auch während der Erste Bank Open täglich ab 18.00 Uhr mit Cocktailbar und entspannten Beats sowie ab 22.00 Uhr mit DJ-Sound zum beliebten Treffpunkt für Tennisfans. Der Eintritt ist für alle Besucher:innen mit einem Erste-Bank-Open-Ticket für den jeweiligen Tag frei – es gilt: first come, first serve.
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Re-Watch Red Bull BassLine 2026 in Wien
Alle Tennis-Fans, die Red Bull BassLine 2026 in der Wiener Stadthalle verpasst haben, können das Tie-Break-Turnier bei ServusTV On streamen.
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