Artwork zu Resonance: A Plague Tale Legacy zeigt Sophia
© Asobo Studio
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Resonance: A Plague Tale Legacy Test - Eine absolute Überraschung

Resonance: A Plague Tale Legacy entfernt sich spielerisch komplett von den bisherigen Serienteilen und genau das ist neben der intensiven Story die größte Stärke des Action-Adventures.
Autor: Phil Briel (@nophilterde)
5 min readPublished on

Über den Autor

A Plague Tale ist zurück, doch diesmal ganz anders als in den ersten beiden Ablegern um Amicia und Hugo. Resonance: A Plague Tale Legacy spielt als Prequel vor den anderen Serienteilen und erzählt eine eigene Geschichte. Doch dass das Action-Adventure spielerisch in eine ganz andere Kerbe schlägt, macht das Game zu einer der größten Überraschungen des Spielejahres 2026.
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Resonance: A Plague Tale Legacy - Ein frisches Abenteuer

  • Titel: Resonance: A Plague Tale Legacy
  • Entwickler: Asobo Studio
  • Publisher: Focus Entertainment
  • Plattformen: PC, PlayStation 5, Xbox Series X/S
  • Release: 27. August 2026
  • Genre: Action-Adventure
  • Spielzeit: rund 15 Stunden
Screenshot aus Resonance: A Plague Tale Legacy zeigt Sophia

Resonance beleuchtet die Geschichte um Sophia

© Asobo Studio / Phil Briel

Versteht mich nicht falsch: Ich habe die beiden 'A Plague Tale'-Ableger um das ungleiche Geschwisterpaar in einer düsteren Epoche des Mittelalters wirklich gemocht. Aber zum Ende hin war bei Requiem dann doch irgendwie die Luft raus. Mit Resonance: A Plague Tale Legacy schiebt Asobo Studio nun einen neuen Ableger nach, der als Prequel weit vor den beiden anderen Abenteuern angesiedelt ist. Konkret setzt die Handlung 15 Jahre vor den Ereignissen von Reqiuem an und erzählt eine brandneue Geschichte um die junge Sophia.

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Insbesondere spielerisch entfernt sich Resonance aber deutlich von den anderen Serienteilen: Statt düsterer (und etwas monotoner) Schleicheinlagen oder Fluchtpassagen vor allerlei Nagetieren stehen hier Rätsel, actionreiche Kämpfe und malerische Kulissen im Mittelpunkt. A Plague Tale wandelt auf den Pfaden von Tomb Raider oder Uncharted... und macht seine Sache dabei erstaunlich gut!
Nach den emotionalen Geschwistergeschichten von Amicia und Hugo wagt Asobo Studio mit Resonance: A Plague Tale Legacy einen mutigen Schritt. Statt der bekannten Rune-Geschwister steht nun Sophia im Zentrum, die du aus A Plague Tale: Requiem als abgeklärte Piratenkapitänin kennst. Das Prequel zeigt, wie aus einer jungen Schmugglerin die knallharte "Scorpion of the Seas" wurde. Gemeinsam mit ihrer Freundin Leni landet Sophia auf einer mysteriösen Insel, deren Ruinen tief in die minoische Mythologie eintauchen.
Screenhshot aus Resonance: A Plague Tale Legacy zeigt Sophia beim Erkunden einer Stadt

Bei einigen Kulissen klappt dir tatsächlich die Kinnlade herunter

© Asobo Studio / Phil briel

Die Geschichte trägt dich mit echter emotionaler Wucht durch das Spiel, bereits die ersten Spielstunden sind unglaublich packend inszeniert. Sophia und Leni wirken glaubhaft, ihre Beziehung entwickelt sich organisch und die deutsche Synchronisation gehört zum Besten, was wir in diesem Jahr gehört haben. Wer die Vorgänger kennt, bekommt zudem einen neuen Blick auf Sophias spätere Rolle in Requiem. Story-Vorwissen brauchst du aber nicht, Einsteiger kommen problemlos rein.
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Intensive Kämpfe

Der größte Bruch mit der Serie zeigt sich im Kampfsystem mit klarem Action-Fokus. Amicia und Hugo waren unerfahrene Kinder, die sich vorwiegend an Gefahren vorbeischlichen. Sophia dagegen hat das Kämpfen von klein auf gelernt (beziehungsweise wohnst du ihr bei, wie sie den Umgang mit Stichwaffen meistert) und genau das spürst du in jeder Sekunde. Mit Schwert und Dolch bewegst du dich durch intensive, actionreiche Gefechte, die auf einem präzisen Kontersystem basieren.
Screenshot aus Resonance: A Plague Tale Legacy zeigt Sophia bei einem Rätsel

Sophia channelt ihren inneren Indiana Jones

© Asobo Studio

Timest du eine Parade richtig, öffnest du den Weg für verheerende Kritische Treffer. Hier hat Asobo wirklich ganze Arbeit geleistet. Parieren, blocken, ausweichen, kontern... all das geht dank der präzisen Steuerung hervorragend von der Hand. Blitzschnell umtänzelst du deine Kontrahent:innen, parierst den Angriff und setzt deinem Gegenüber mit einem schweren Angriff zu.
Dazu kommen ein Greifhaken, mit dem du Feinde heranziehst, gezielte Tritte gegen die Deckung und aufsammelbare Wurfwaffen gefallener Gegner. Das Ergebnis ist ein Kampfsystem, das sich fordernd, aber fair anfühlt und dir ständig neue Optionen an die Hand gibt.
Screenshot aus Resonance: A Plague Tale Legacy zeigt den Skilltree von Sophia

Im Skilltree schaltest du neue Fähigkeiten frei

© Asobo Studio / Phil Briel

In einem leichten Rollenspielsystem stattest du Sophia zudem mit neuen Fähigkeiten aus und erweiterst ihr Bewegungsrepertoire um neue Möglichkeiten. Das motiviert, da sich das Gameplay so merklich verändert.
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Streng die grauen Zellen an

Trotz des Actionfokus bleibt Resonance im Kern ein Abenteuerspiel voller Rätsel. Hier zeigen sich klare Anleihen bei den 'Tomb Raider'- oder 'Uncharted'-Spielen, denn wie Lara Croft oder Nathan Drake müssen auch Sophia und Leni oft abwechslungsreiche Puzzles lösen, um in den großzügigen Arealen voranzukommen. Mit ihrer minoischen Sphäre lenkst du Lichtstrahlen um Hindernisse, deckst versteckte Symbole auf und öffnest verschlossene Türen.
Screenshot aus Resonance: A Plague Tale Legacy zeigt Sophia beim Lösen eines Rätsels

Die Bandbreite der Rätsel ist absolut beeindruckend

© Asobo Studio

Du erklimmst Wachtürme mit dem Enterhaken, um die Umgebung zu überblicken oder folgst versteckten Symbolen durch die Gassen während einer Karnevalsfeier. Abwechslung pur. Sophias Notizbuch liefert dir dabei Hinweise, ohne dir die Lösung direkt vorzukauen. Mitdenken ist angesagt.
Die Bandbreite der Rätsel ist beeindruckend abwechslungsreich. Manche knackst du im Vorbeigehen, andere lassen dich lange grübeln, bevor der Groschen fällt. Nie fühlt sich ein Rätsel unfair an, was bei einem derart puzzlelastigen Spiel keine Selbstverständlichkeit ist.
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Oh, wie schön ist Griechenland

Auch die technische Umsetzung des Spiels überzeugt. Optisch liefert Resonance: A Plague Tale Legacy ganz große Postkartenmomente. Die mediterrane Kulisse mit ihren sonnendurchfluteten Ruinen und der typischen Farbpalette der griechischen Ägäis wirkt jederzeit stimmig und einladend.
Screenshot aus Resonance: A Plague Tale Legacy

Resonance zaubert beeindruckende Szenerien auf den Bildschirm

© Asobo Studio / Phil Briel

Mal erkundest du eine verwucherte Instel, umgeben vom azurblauen Ozean. Mal wohnst du dem bunten Treiben eines Karnevals bei (Feuerwerk inklusive) und mal flüchtest du aus dem flammenden Inferno eines Hafenbrandes. Jede der Szenerien sieht absolut beeindruckend aus. Im Inneren der antiken Bauwerke sorgen eindrucksvolle Lichteffekte und eine detailverliebte Architektur für echte Gänsehautmomente.
Technisch läuft das Spiel über die komplette Spielzeit von rund 15 Stunden absolut sauber. Bugs oder Abstürze sind uns keine begegnet, die Performance blieb konstant stabil.
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Resonance: A Plague Tale Legacy überzeugt

Resonance: A Plague Tale Legacy beweist, dass sich eine geliebte Reihe neu erfinden kann, ohne ihre Seele zu verlieren. Das intensive Kampfsystem, die klugen Rätsel und vor allem die packende, emotionale Geschichte um Sophia machen das Prequel zu einem der spannendsten Adventure-Erlebnisse des Jahres.

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