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Die erst im Dezember 2019 gestartete Serienadaption von The Witcher brach innerhalb nur eines Monats alle Rekorde und mauserte sich zum erfolgreichsten Serien-Start in der Geschichte von Netflix. Gerade für Fans der Kult-Rollenspiele blieb der Auftakt aber eine Menge schuldig. Wir verraten euch, wen und was wir in der zweiten Staffel der Fantasy-Serie (die bereits für 2021 bestätigt wurde) unbedingt sehen wollen.
Zoltan Chivay
Der finster dreinblickende Zwerg ist ein guter Freund von HexerGeralt von Riva und nimmt bereits seit dem ersten Game eine zentrale Rolle ein. Fairerweise muss man gestehen, dass Zoltan in den Büchern – auf denen die Netflix-Adaption beruht – erst recht spät die Bühne betritt.
Zoltan ist es, der Geralt in die Kunst des Würfelpokers einführt. Der gutherzige Zwerg mit der Irokesen-Frisur stellt sein Wohlergehen und das seiner engsten Freunde über alles und ist dem Hexer ein treuer Freund. Und genau den kann Geralt in der zweiten Staffel und dem immerwährenden Kampf gegen neue Monster mit Sicherheit gut gebrauchen – und hey, ein guter Saufkumpane kann auch nie schaden. Denkbar wäre, dass wir ihn an der Seite von Rittersporn sehen werden – immerhin verbindet die beiden eine Menge. Wir hätten da auch schon einen passenden Schauspieler im Blick: Wie wär's mit Nick Frost?
Lambert
Bestätigt: Lambert wird in der zweiten Staffel zu sehen sein. Gespielt wird der Hexer von Schauspieler Paul Bullion, der unter anderem in der Serie Peaky Blinders zu sehen war, das berichtet RedanianIntelligence.
Die erste Staffel von The Witcher hat Hexer-Festung Kaer Morhen nur angedeutet, in der zweiten Staffel wird die Heimat der Wolfsschule vermutlich eine größere Rolle spielen. Lambert war einer der jüngeren Hexer der Schule, der in den Büchern nur eine Nebenrolle einnimmt.
Kennern des dritten Rollenspiels dürfte Lambert allerdings unvergessen sein, immerhin spielte er bei der Belagerung von Kaer Morhen eine wichtige Rolle. Die neckischen Gespräche zwischen Geralt und Lambert sind eines von vielen Highlights von The Witcher 3, die der Serie gut zu Gesicht stünden.
Triss Merigold
Wenn wir schon auf Lambert zu sprechen kommen, ist auch Triss Merigold nicht weit, immerhin verbindet die beiden – wie Fans der Reihe wissen – eine gemeinsame Vergangenheit. Doch auch zu Hexer Geralt pflegt die Magierin eine innige Beziehung.
Triss war bereits in der ersten Staffel von The Witcher zu sehen, für die zweite Season wünschen wir uns allerdings deutlich mehr Screentime für die findige Heilerin. Immerhin ist sie eine Schlüsselfigur des Witcher-Universums und wird gerade mit Ciri eine Menge Zeit verbringen.
Vesemir
Vesemir ist der älteste bekannte Hexer von Kaer Morhen und für Geralt eine echte Vaterfigur. Dementsprechend pflegt er eine innige Beziehung zum Serienhelden. Da die Serie mit Visenna bereits Geralts leibliche Mutter vorgestellt hat, wird es in Staffel 2 Zeit, Vesemir ins Rampenlicht zu rücken.
Dass wir Hexer der Wolfsschule in der nächsten Staffel zu Gesicht bekommen werden, ist so gut wie sicher – vermutlich werden wir dann mehr über die Ausbildung Geralts erfahren. Niemand geringeres als Mark „Luke Skywalker“ Hamill wird immer wieder mit der Rolle in Verbindung gebracht. Würde passen.
Eredin
Eredin Bréacc Glas, besser bekannt als der König der Wilden Jagd, sollte vor allem Kennern des dritten Spieles ein Begriff sein – klar, war ja auch der Endboss. Eredin ist auf der Jagd nach Ciri, die sowohl in den Büchern als auch in den Spielen eine zentrale Rolle einnimmt.
Eredins und Ciris Schicksal sind eng miteinander verknüpft, weshalb wir ihn in der Serie früher oder später zu Gesicht bekommen werden. Doch der Erlenelf (ein Elfenvolk aus einer Paralleldimension) Eredin selbst ist ein äußerst interessanter Charakter, viel mehr wollen wir aus Spoilergründen an dieser Stelle aber nicht verraten.
Drachen
In der ersten Staffel feierten die Lindwürmer durch Borch Drei Dohlen bereits ihren Einstand, im Witcher-Universum spielen die seltenen Kreaturen eine recht wichtige Rolle – neben fünf Gattungen wartet die Welt mit etlichen drachenähnlichen Wesen auf, die uns in den Spielen bereits einige denkwürdige Momente bescherten. Stichwort Saesenthessis, die vor allem im zweiten Rollenspiel-Ableger ihren großen Auftritt hatte.
In Staffel 2 bitte mehr davon, immerhin gehen Drachen doch immer oder?
Draug
Keine Ahnung wie es euch geht, aber was kommt euch als Erstes in den Kopf, wenn ihr an The Witcher 2: Assassins of Kings denkt? Für uns ist es vor allem der zweite Boss im Spiel in Form des mächtigen Feuerdämons Draug, der zu einem beeindruckend inszenierten Kampf lud. Ähnliche Bombastmomente wünschen wir uns auch für die zweite Serienstaffel.
Gwent
Wenn es ein Minispiel aus einem anderen Game zu einem eigenen Release schafft, muss es schon etwas ganz Besonderes sein oder? Genau das ist Gwent, das Kartenspiel aus The Witcher 3, tatsächlich. Schon im Rahmen des Rollenspiels mauserte sich das Spiel zu einem echten Überraschungshit, wer einmal Gwent gespielt hat, kommt davon so schnell nicht mehr los.
Die Faszination des rundenbasierten Spiels liegt in seiner Einfachheit, die trotz simpler Regeln unglaublich komplexe Strategien erlaubt. Natürlich wollen wir jetzt keine ausschweifenden Gwent-Partien in der Serie sein, seine Würdigung hat das Kartenspiel aber allemal verdient.
(Die echte) Plötze
Wir fordern eine historisch akkurate Darstellung von Geralts getreuem Ross Plötze! Bereits in der Auftakt-Staffel der Serie war der Kläpper in einer Nebenrolle zu sehen, diese entspricht aber nicht der Plötze, die wir aus dem dritten Spiel kennen. Die hat im Spiel nämlich mit mehr Bugs zu kämpfen als die Soldaten der Starship Troopers.
Wir freuen uns auf eine fliegende Plötze in Staffel Zwei von The Witcher, eine auf Häuserdächer kletternde Plötze und auf ein Pferd mit der Fähigkeit, jederzeit an den seltsamsten Stellen aufzutauchen, die man sich nur vorstellen kann.
